
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist der Bund der Gewerkschaften und vertritt die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Er ist in der Region Köln/Bonn vertreten durch die DGB-Region Köln-Leverkusen-Erft-Berg und die DGB-Region Bonn/Rhein-Sieg/Oberberg.
Die DGB-Region Köln-Leverkusen-Erft-Berg umfasst die Städte Köln und Leverkusen sowie den Rhein-Erft-Kreis und den Rheinisch-Bergischen Kreis. Zur DGB-Region Bonn/Rhein-Sieg/Oberberg gehören die Bundesstadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Oberbergische Kreis. Der Vorsitzende der DGB-Region Köln-Leverkusen-Erft-Berg Andreas Kossiski vertritt den DGB im Vorstand des Vereins.
Schwerpunkte im Verein Region Köln/Bonn e.V. sind die Wirtschafts- und Strukturpolitik, die Arbeitsmarktpolitik sowie die Themen Bildung und Ausbildung.
Der DGB tritt ein für eine regionale Kooperation im Verein Köln/Bonn e.V. mit dem Ziel einer erfolgreichen Entwicklung der Region. Er setzt sich in regionaler Zusammenarbeit dafür ein, Stärken in der Region zu stärken und Schwächen auszugleichen.
Ziel des Deutschen Gewerkschaftsbundes in der Region ist eine sozial gerechte und nachhaltige, auf Beschäftigung ausgerichtete regionale Wirtschafts- und Strukturpolitik, die Arbeitsplätze erhält und schafft.
Die Kooperation in der regionalen Wirtschafts- und Strukturpolitik zwischen Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften sowie die Abstimmung mit den Beschäftigten in den Unternehmen stellt einen positiven Standortfaktor für die Region dar.
Der Wirtschaftsraum Köln/Bonn zeichnet sich aus durch Cluster, d.h. eine regionale Konzentration von Akteuren und Kompetenzen. Dazu gehören Chemie, Automobil-, Maschinen- und Anlagenbau, Kunststoffverarbeitung, Finanz- und Versicherungswirtschaft, Handel, IT/Telekommunikation, Logistik und Medien. Regionale Wirtschafts- und Strukturpolitik heißt für den DGB vor diesem Hintergrund Clustermanagement unter Beteiligung aller regionalen Akteure. Dazu braucht es eine gemeinsame Politik für die Entwicklung der Infrastruktur, der industriellen Netzwerke und eine Stärkung der Innovationskraft der Unternehmen und Branchen. Das bedeutet auch, dass konkrete Projekte im Rahmen von EFRE 2007 - 2013 umgesetzt werden.
Die zentrale Herausforderung der Wirtschafts- und Strukturpolitik in der Region Köln/Bonn nach Ansicht des DGB die Überwindung der Arbeitslosigkeit und die vorausschauende Qualifikation der aktuellen wie der künftigen Generation der Erwerbsfähigen. Der demografische Wandel wird in der Region Köln/Bonn eine geringere Rolle spielen als in anderen Regionen. Dennoch tritt der DGB, um einem möglichen sektoralen Fachkräftemangel zu begegnen, für eine Erweiterung der Ausbildungs- und Bildungspolitik ein. Die Wettbewerbsfähigkeit einer Region beruht auf dem Potenzial an qualifizierten Fachkräften. Unzureichend genutzte Potenziale von Frauen, Älteren, Migrantinnen und Migranten auf dem Arbeitsmarkt verlangen daher eine umfassende Qualifizierungsoffensive in der Region. Um den Standort der Region Köln/Bonn noch attraktiver zu machen, ist darüber hinaus eine regionale familienpolitische Kooperation unabdingbar.
Vorsitzender:
Andreas Kossiski