Die Gemeinde Engelskirchen wurde 1975 aus den Altgemeinden Engelskirchen und Ründeroth gebildet. Obwohl Ründeroth in früheren Jahrhunderten zur reichsunmittelbaren Herrschaft Schwarzenberg, Engelskirchen hingegen zum Herzogtum Berg gehörte, hat die Nachbarschaft der beiden Gemeinden im Verflechtungsraum des Aggertales schon früh zu wirtschaftlichem Miteinander geführt. Textilindustrie, Erzbergbau, Metallindustrie und Stahlverarbeitung waren vorherrschend.
Heute hat Engelskirchen 20.600 Einwohner bei einer Fläche von zirka 63 Quadratkilometern. Es sind vor allem Maschinenbau, Kunststoffverarbeitung, Eisen-, Blech- und Metallwarenherstellung sowie Stahlverarbeitung, die das gemeindliche Arbeitsplatzangebot bestimmen. Die Gemeinde hat als weiterführende Schulen eine Gemeinschaftshauptschule, eine Realschule und das Aggertal-Gymnasium. Ein modern eingerichtetes Krankenhaus und die Aggertalklinik der Landesversicherungsanstalt (LVA) Rheinprovinz als eine bundesweit anerkannte Spezialklinik für Gefäßerkrankungen sind aus dem Gesundheitssektor zu erwähnen. Touristisch interessant sind die Aggertalhöhle und das Schloss Ehreshoven, das Schmiedemuseum Oelchenshammer in Bickenbach und das Industriemuseum im Komplex der ehemaligen Firma Ermen & Engels in Engelskirchen.
Die Gemeinde ist an den Großraum Köln sowie an die Kreisstadt Gummersbach und die Oberbergische Region über die Bundesautobahn 4 (Aachen-Köln-Olpe) sowie die Bundestraße 55 und die Bundesbahnstrecke Köln - Olpe angebunden. Der Flughafen Köln-Bonn und der Hafen Köln-Niehl I sind jeweils 40 km entfernt. Die Entfernung zum Containerbahnhof Köln-Eifeltor beträgt ca. 50 km.
Bürgermeister:
Dr. Gero Karthaus