
Köln ist die größte Stadt im wirtschaftsstarken Bundesland Nordrhein-Westfalen und wird - so das Landesamts für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen - bis zum Jahr 2025 rund 82.000 Einwohner hinzugewinnen. Ein Plus von 8,4 Prozent.
Köln verfügt über eine ausgesprochen moderne Wirtschaftsstruktur: Über 80 Prozent aller Beschäftigten sind in Dienstleistungsbereichen aktiv. So schneidet die Domstadt im jüngsten Metropolenvergleich des Hamburgischen Weltwirtschafts-Archivs und der HypoVereinsbank in puncto Entwicklungsdynamik als bester deutscher Standort ab, und auf Europaebene muss Köln nur Madrid und Helsinki den Vortritt lassen.
Die Wachstumsdynamik hält auch in Zukunft an: Bis 2015 legt Köln laut Untersuchung des Forschungsinstituts Empirica zur Entwicklung der Bürobeschäftigten um 30.000 Büroarbeitsplätze zu, was einem Zuwachs von 10 Prozent entspricht. Einen wichtigen Faktor für diese positive Büromarktprognose sieht Empirica in der breiten Wachstumsbasis, sprich der großen Anzahl von dynamischen Wirtschaftszweigen in Köln.
Gleichzeitig bietet Köln dank seiner zentralen Lage und optimalen Infrastruktur eine Einbindung in internationale Verkehrsnetze, die europaweit ihresgleichen sucht. Der geschlossene Autobahnring mit Verbindungen in alle Himmelsrichtungen wird zurzeit auf drei bis vier Spuren je Fahrtrichtung ausgebaut. Standorte wie das Güterverkehrszentrum Eifeltor nehmen bundesweit eine Spitzenposition beim kombinierten Ladeverkehr ein und dank moderner Hafenkapazitäten ist Köln der zweitgrößte deutsche Binnenhafen. Beim Schienenverkehr ist die Rheinmetropole mit ihren drei ICE-Terminals zentraler Knotenpunkt im europäischen Schienenverkehr. Der Köln Bonn Airport schließlich hat sich zum deutschen Drehkreuz im Bereich der Low-Cost-Carrier entwickelt.
Beste Rahmenbedingungen für den zukunftsträchtigen Branchmix vor Ort, der Medien, IT- und Telekommunikation ebenso umfasst wie Biotechnologie, Finanz- und Versicherungswirtschaft, unternehmensbezogene Dienstleistungen, Hotellerie, Tourismus oder Forschung und Entwicklung. Gleichzeitig bleibt der Wirtschaftraum Köln die drittgrößte Industrieregion bundesweit. Denn Köln ist nach wie vor Auto- und Motorenstadt, Zentrum für Maschinenbau, Elektrotechnik und Energiewirtschaft sowie Chemie- und Pharmastandort von europäischem Rang.
Amtsleiter:
Karl-Heinz Merfeld