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13.06.2011

Drei auf einen Streich
[Quelle: Regionale 2010]

Im Projektgebiet vom Wasserquintett konnten am vergangenen Wochenende gleich drei große Ereignisse gefeiert werden.

Bereits am Morgen fanden sich etwa 250 Interessierte zur Freigabe des 2. Bauabschnitts des Bahntrassenweges zwischen Marienheide und Wipperfürth ein. Der neue Abschnitt wird bereits jetzt als eine große Bereicherung empfunden und gleich am Eröffnungstag von vielen Besuchern befahren. Der Wasserquintett Bahntrassenweg von Marienheide über Wipperfürth und Hückeswagen bis Remscheid-Lennep ist das Leitprojekt des Wasserquintetts im Rahmen der Regionale 2010 und außerdem Bestandteil des Landesprogramms „Alleenradwege auf stillgelegten Bahntrassen NRW“.

 

Der neue Bahntrassenradweg erschließt eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft, die rechts und links des Weges zum Verweilen einlädt. Dazu gehört auch der neue Wupperbalkon an der Leiersmühle, eine weitere Maßnahme, die am gleichen Tag eingeweiht wurde. Der Wupperbalkon mit Vogelbeobachtungsstation ermöglicht einen einzigartigen Blick in das Naturschutzgebiet Leiersmühle. In direkter Nachbarschaft zur Bahntrasse bietet sich dieser interessante Abstecher an.

 

Schließlich wurde unter der Beteiligung von Vertretern aus Politik und Verwaltung der symbolische erste  Spatenstich für die touristische Basisstation im Wasserquintett vorgenommen. Hier war der Andrang noch größer, etwa 400 Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Feierlichkeit teil. Die Basisstation Wasserquintett wird in den Ohler Wiesen liegen und Radfahrern, Wanderern und Besuchern der Bahntrasse als zentrale Anlaufstelle und Ausgangspunkt für Unternehmungen dienen. Sie ermöglicht außerdem einen Überblick über die hochwertige Wupperaue.

 

Die Idee des Wasserquintetts ist es, einen in Deutschland in dieser Form einzigartigen Raum im Bergischen Land über kommunale Grenzen hinweg zu entwickeln.  

 

Das Bergische Land ist geprägt von seinem engmaschigen Gewässernetz, das von zentraler Bedeutung für die Kulturlandschaftsentwicklung war und ist. Die Wipper/Wupper bildet seit jeher eine Verbindungsachse, entlang derer die Menschen der Region zueinander gefunden haben, entlang der sich die industrielle Entwicklung der Region vollzog und entlang derer sich das kulturelle Erbe entwickelte. Der Wasserreichtum der Region war entscheidend für den Bau der Talsperren im 19. Jahrhundert. Die fünf Talsperren im Projektgebiet haben dem „Wasserquintett“ seinen Namen gegeben. Die Bedeutung der Wipper/Wupper zum einen und der Talsperren zum anderen bilden das Alleinstellungsmerkmal des Wasserquintetts im Kontext des Regionale 2010 Netzwerks.  

 

Die vier Kommunen Hückeswagen, Marienheide, Radevormwald, Wipperfürth und der Wupperverband arbeiten in enger Kooperation mit dem Oberbergischen Kreis zusammen an diesem Projekt.

 

Weitere Informationen zum Wasserquintett unter:

www.wasserquintett.de

Kurzprofil Regionale 2010-Projekt

 

Zur Berichterstattung:

Rheinische Post

Kölnische Rundschau

V.l.: Jan Strömer, Stadt Hückeswagen; Regina Billstein, 2. stellvertretende Bürgermeisterin Wipperfürth; Anke Vetter, 2. stellvertretende Bürgermeisterin Marienheide; Uwe Stranz, Oberbergischer Kreis; Volker Barthel, Stadt Wipperfürth, Reimar Molitor, Geschäftsleitung Regionale 2010 Agentur; Michael von Rekowski, Bürgermeister Wipperfürth; Peter Biesenbach, Mitglied des Landtages; Bernd Wille, Vorstand Wupperverband; Guido Forsting, Stadt Hemer

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