18.06.2011
Jakobspilger, Mühlen und Naturlandschaft
[Quelle: Regionale 2010]
Trotz dem etwas durchwachsenen Wetter sind viele interessierte Teilnehmer der Einladung zu einer weiteren Reise in die Heimat gefolgt. Mark vom Hofe von der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt und Wolfgang Schindler von der Stadt Wermelskirchen haben die Wanderung inhaltlich begleitet und dabei viele Einblicke in die Kultur- und Naturlandschaft entlang des Eifgenbachs gegeben.
Über 20 km erstreckt sich der Eifgenbach, der oberhalb von Altenberg in die Dhünn mündet. Das Eifgenbachtal ist eines der unberührtesten Täler im Bergischen Land, wenn man von einzelnen Mühlen und Hämmern absieht. Die Abgeschiedenheit des Tals und seine Ursprünglichkeit, verbunden mit der landschaftlichen Schönheit der Mittelgebirgsbäche, haben dazu geführt, dass es in das europäische Naturerbe aufgenommen wurde.
Das Regionale 2010-Projekt :dhünnhochfläche – Wasserwerk der Region hat sich den Schutz von Natur und Landschaft und die Erlebbarmachung dieser kulturlandschaftlichen Besonderheiten zum Ziel gesetzt. Entlang des Eifgenbachs auf den Spuren der Jakobspilger lud die Wanderung ein, eine faszinierende Natur- und Kulturlandschaft zu entdecken.
Darunter zum Beispiel die historischen Mühlen auf alten Pilgerwegen, die der Eifgenbach einst entlang seines Verlaufs angetrieben hat. Wurde damals in sieben Getreidemühlen Mehl gemahlen und verarbeitet, sind sie heute einladende Pausenstationen mit Gastronomie.
Abgerundet wurde die Tour durch ein kleines Grillfest an der Rausmühle und einem spontanen Verlängerung der Tour bis nach Altenberg.
Interessante Links zu den Regionale 2010-Projekten:
Kurzprofil Mühlenregion Rheinland
Bilder: Regionale 2010