05.05.2017

Daseinsvorsorge der Zukunft

Kölner Netzwerk diskutiert Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung auf die Daseinsvorsorge

Das Kölner Netzwerk der Daseinsvorsorge diskutierte heute im Historischen Rathaus der Stadt Köln mit Spitzenvertretern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft mögliche Chancen, Herausforderungen und Auswirkungen der Digitalisierung auf die Daseinsvorsorge.

Mit hoher Geschwindigkeit werden aufgrund des digitalen Wandels bestehende Gesellschafts-, Geschäfts- und Unternehmensmodelle auf den Prüfstand gestellt und verändert. Als Mitgestalter der Digitalisierung ergeben sich aus dieser Entwicklung gerade für Kommunen, kommunale Unternehmen und Dienstleister der Daseinsvorsorge Chancen und Herausforderungen sowie vielfältige neue Aufgaben. „Die digitale Revolution bietet die großartige Chance, Strukturen sowohl in der kommunalen Verwaltung und Politik als auch die verschiedenen Sektoren der kommunalen Dienstleistungen noch stärker miteinander zu verknüpfen. Dadurch können Dienstleistungen ressourceneffizient, nachhaltig und bürgernah gestaltet werden“, erläuterte Oberbürgermeisterin Henriette Reker bei der Begrüßung der rund 150 Teilnehmer. „Die digitale Transformation ist demnach eine historische Entwicklung ähnlich der industriellen Revolution.

Die Kommunen wollen sowohl die damit verbundenen Chancen nutzen, als auch die besondere Verantwortung einbringen, diese im Sinne der Daseinsvorsorge zu entwickeln“, unterstrich Dr. Dieter Steinkamp, Sprecher der Geschäftsführung des Stadtwerke Köln Konzerns.

Prof.  Frank Schulz-Nieswandt von der Universität Köln sprach zu Beginn der Veranstaltung über die Janusköpfigkeit und Ambivalenzpotentiale der Digitalisierung, die neben den vielen Chancen auch zahlreiche Risiken enthält, die der öffentlichen und politischen Debatte bedürfen.

Der CDU-Europaabgeordnete Axel Voss, wies in seinem Vortrag auf die Wichtigkeit des Datenschutzes hin, der sich vielfach noch auf dem Stand der 80er Jahre bewegt und dringend zeitgemäßer Antworten bedarf.

Das Kölner Netzwerk der Daseinsvorsorge wird die Ergebnisse der Veranstaltung in einer umfangreichen Dokumentation zeitnah veröffentlichen und weiter intensiv an dem Thema Digitalisierung in der Daseinsvorsorge arbeiten.

Das Kölner Netzwerk der Daseinsvorsorge wurde im Sommer 2012 gegründet und ist ein Zusammenschluss von Vertretern der Stadt Köln, der Stadtwerke Köln GmbH, der Universität zu Köln, der Fachhochschule Köln, der Caritas Köln, der Sparkasse KölnBonn, der Kreissparkasse Köln, des DGB Region Köln-Bonn, des ver.di Bezirks Köln sowie des Region Köln/Bonn e.V.

Haben Sie Fragen zum Kölner Netzwerk, dann wenden Sie sich bitte an:

Stadtwerke Köln GmbH, Rainer Plaßmann, Tel.: 0221-178-2953,
E-Mail: r.plassmann[at]stadtwerkekoeln.de

Stadt Köln, Frieder Wolf, Tel.: 0221.221-26031,
E-Mail: frieder.wolf[at]stadt-koeln.de