03.04.2017

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung zur Klimawandelvorsorgestrategie der Region Köln/Bonn

Rund 60 Teilnehmer aus Fachverwaltungen, Fachplanungen und -behörden folgten der Einladung des Region Köln/Bonn e.V.

Am 29. März gab der Region Köln/Bonn e.V. mit der Auftaktveranstaltung zur Klimawandelvorsorgestrategie (KWVS) im EkoZet in Kerpen-Horrem den Startschuss für einen breit angelegten, partizipativen Prozess zur Ausarbeitung einer Strategie zur Klimafolgenanpassung und zum Klimaschutz in der Region. Die zahlreiche Teilnahme von Mitarbeitern aus Fachverwaltungen (Klima & Planung), Fachplanungen und -behörden unterstrich die hohe Relevanz und Aktualität des Themas.

Im Zentrum der KWVS steht die Frage, mit welchen Klimawirkungen die Region Köln/Bonn zukünftig konfrontiert sein wird und wie die relevanten Akteure - insbesondere in raumwirksamen Handlungsfeldern - diesen Herausforderungen strategisch wie organisatorisch begegnen können. Die KWVS ist als Dialogprozess von und mit der Region konzipiert und verläuft parallel zur Erarbeitung des Agglomerationskonzeptes für die Region Köln/Bonn. Ziel ist es, Erkenntnisse aus der KWVS dort miteinfließen zu lassen.

Zu Beginn der Auftaktveranstaltung stellte der Region Köln/Bonn e.V. gemeinsam mit der projektbearbeitenden Arbeitsgemeinschaft "plan + risk consult" und "agl Hartz • Saad • Wendl Landschafts-, Stadt- und Raumplanung" dem ausgewählten Personenkreis aus der Region das Konzept der KWVS vor. Die Teilnehmer konnten hier die Möglichkeit nutzen, ihre Ideen und Erwartungshaltungen an diesen Prozess vor dem Hintergrund ihrer eigenen Konzepte und Erfahrungen in das Projekt zu integrieren. Anschließend berichteten fünf VertreterInnen aus unterschiedlichen Teilen der Region im Rahmen einer Gesprächsrunde über ihre Erfahrungen mit den bereits jetzt spürbaren Klimafolgen und ihrem Umgang damit. In den Impulsvorträgen und der anschließenden Diskussion wurde besonders deutlich, dass sich die Akteure viele Anregungen und Maßnahmenideen aus der KWVS erhoffen. Doch Ideen entwickeln ist nur eine Seite der Medaille: Ein zentraler Punkt des Prozesses wird es sein, die Entscheidungsträger in den Verwaltungen für das Thema Klimafolgenanpassung zu sensibilisieren und damit zu Investitionen zu bewegen.

Als Grundlage für die KWVS erfolgt eine wissenschaftliche Analyse über die Klimawirkungen in der Region, auf deren Basis Teilräume mit vergleichbaren Betroffenheiten identifiziert und zu teilregionalen Kooperationsräumen gegliedert werden. Mit den relevanten Akteuren innerhalb dieser Kooperationsräume werden im nächsten Schritt die Grundlagenergebnisse diskutiert, mit den existierenden Konzepten und Strategien verknüpft und daraus Lösungsansätze entwickelt. Für die Region wurden fünf besonders zentrale Handlungsfelder identifiziert. Diese umfassen die Themen Siedlung, Infrastruktur, Wasser, Wald und Landwirtschaft.

Weitere Informationen:

www.klimawandelvorsorge.de (ab Mai 2017)

Ansprechpartner: Thomas Kemme, Joris Allofs