03.05.2017

Städtebauförderprogramm des Landes NRW: Rund 51 Millionen Euro fließen in die Region Köln/Bonn

Die Programme der Städtebauförderung verbessern die Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt der Menschen. Dafür investieren Land, Bund und EU in diesem Jahr 325 Millionen Euro in die kommunale Infrastruktur. In diesem Jahr erhalten 185 Städte und Gemeinden in NRW für insgesamt 243 Projekte Städtebaufördermittel.

Der Bund, das Land und die EU unterstützen die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2017 bei der städtebaulichen Erneuerung und Entwicklung.

Die Zuweisungen von Bund, Land und EU werden den Kommunen durch die Bezirksregierungen zugeteilt. An der Finanzierung der im Programm vorgesehenen Investitionen in Höhe von 430 Millionen Euro beteiligen sich:

  • das Land NRW mit 175 Mio. Euro
  • die Bundesrepublik Deutschland mit 134 Mio. Euro
  • die EU mit 16 Mio. Euro und
  • die Kommunen mit 105 Mio. Euro.

Insgesamt werden damit 243 Maßnahmen landesweit gefördert.

Schwerpunkt der Städtebauförderung 2017 ist die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der sozialen Integration im Quartier. Weitere zentrale Handlungsfelder des Städtebauförderprogramms 2017 sind die Um- und Neugestaltung des öffentlichen Raumes, die Herstellung von Barrierefreiheit/Barrierearmut und die energetische Erneuerung der sozialen Infrastruktur in den Quartieren. Auch der Umwelt-, Klima und Ressourcenschutz, die biologische Vielfalt, die Gesundheit und der soziale Zusammenhalt spielen eine große Rolle.

Nach einer aktuellen Mitteilung des Landes NRW entfallen nach dem Städtebauprogramm 2017 auf die Städte und Gemeinden in der Region Köln/Bonn insgesamt 51.462.000 Euro. 

Davon teilt die Bezirksregierung Köln 47.835.000 € zu:

Stadt Köln: 1.477.000 Euro gehen für insgesamt drei Maßnahmen in die Stadt Köln.

Stadt Leverkusen: 6.009.000 Euro  gehen für insgesamt vier Maßnahmen in die Stadt Leverkusen.

Rhein-Erft-Kreis: 7.336.000 Euro gehen in den Rhein-Erft-Kreis:

- Bergheim: 180.000 €

- Erftstadt: 1.130.000 €

- Kerpen: 2.230.000 €

- Wesseling: 3.796.000 €

Rhein-Sieg-Kreis: 5.442.000 Euro gehen in den Rhein-Sieg-Kreis: 

- Eitorf:  398.000 €

- St. Augustin: 526.000 €

- Troisdorf: 2.200.000 €

- Wachtberg: 819.000 €

- Windeck: 1.499.000 €

Rheinisch-Bergischer Kreis: 7.288.000 Euro gehen in den Rheinisch-Bergischen Kreis:

- Bergisch Gladbach: 1.023.000 €

- Burscheid: 1.130.000 €

- Rösrath: 5.135.000 €

Oberbergischer Kreis: 20.283.000 Millionen Euro gehen in den Oberbergischen Kreis:  

- Gummersbach (2 Maßnahmen): 4.071.000 €

- Morsbach: 1.981.000 €

- Nümbrecht: 428.000 €

- Reichshof: 1.316.000 €

- Waldbröl: 5.194.000 €

- Wiehl: 2.167.000 €

- Wipperfürth: 1.499.000 €

Weitere 3.627.000 Euro gehen in den Rhein-Kreis Neuss, der die Finanzmittel über die Bezirksregierung Düsseldorf erhält:

- Dormagen: 2.813.000 €

- Grevenbroich: 561.000 € 

- Neuss: 253.000 €


Die Region Köln/Bonn mit ihren Kommunen