"Silberhochzeit" - seit 25 Jahren gemeinsam Zukunft gestalten

Inhalt:

„SILBERHOCHZEIT“ – SEIT 25 JAHREN GEMEINSAM ZUKUNFT GESTALTEN – 

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SEIT 25 JAHREN GEMEINSAM ZUKUNFT GESTALTEN

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Gründungsurkunde

Vom ‚Regio Köln/Bonn und Nachbarn e.V.‘ über ‚Regio Rheinland‘ und die ‚Regionale 2010‘ zum heutigen Regionalmanagement

„Silberhochzeit“! Am 09. Oktober 2017 feiert unsere regionale Kooperation ihr 25jähriges Bestehen. Grund genug, einen Blick zurück und auch nach vorne zu werfen.

Der Region Köln/Bonn e.V. wurde im Jahr 1992 als ‚Regio Köln/Bonn und Nachbarn e.V.‘ gegründet und ist heute ein Zusammenschluss der kreisfreien Städte Köln, Bonn und Leverkusen sowie der Kreise Rhein-Sieg-Kreis, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Kreis Neuss, Oberbergischer Kreis und Rheinisch-Bergischer Kreis. Mitglieder sind neben den acht Gebietskörperschaften die Handwerkskammer zu Köln, die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, die Industrie- und Handelskammer zu Köln, die Kreissparkasse Köln, die Sparkasse KölnBonn, die Sparkasse Leverkusen, der Landschaftsverband Rheinland und die DGB-Region Köln-Bonn. Als Gäste sind die Bezirksregierung Köln und die Kreise Ahrweiler und Euskirchen in den Entscheidungs- und Arbeitsgremien des Vereins vertreten.

Ziel der Kooperation war und ist es, die regionale Zusammenarbeit zu stärken und gemeinschaftlich eine strategische Ausrichtung der Region Köln/Bonn zu intensivieren. Aktuelle Beispiele dafür sind das deutschlandweit erste Agglomerationskonzept sowie die regionale Klimawandelvorsorgestrategie. Stark zugenommen hat in jüngerer Zeit die Betreuung interkommunaler Verbünde. Daneben initiiert, begleitet und forciert der Region Köln/Bonn e.V. regionalbedeutsame Projekte vor Ort mit klarem Bezug zu seinen Arbeitsfeldern (s. Schaubild).

Die acht Arbeitsfelder des Vereins sind die thematische Basis für das heutige Regionalmanagement der Region Köln/Bonn. Durch den organisierten Austausch in den Arbeitsgremien werden die Grundlagen der regionalen Zusammenarbeit erarbeitet und anstehende strukturelle, gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Herausforderungen angenommen.

Als zentrale Informations- und Koordinierungsstelle konzentriert sich der Verein auch darauf, regionalpolitische Grundsatzfragen und Handlungsfelder in der Zusammenarbeit v. a. mit der Bezirksregierung Köln und dem Land Nordrhein-Westfalen abzustimmen und sich gegenüber dem Bund und der Europäischen Union zu positionieren. Darüber hinaus bietet der Region Köln/Bonn e.V. den regionalen Akteuren eine breite Information zu europäischen, nationalen und landesweiten Fördermittelangeboten zur Unterstützung ihrer Projektarbeit vor Ort. 

Alle Informationen zur Historie, aber auch zu aktuellen Projekten und Themen finden sich auf der Website des Region Köln/Bonn e.V.
=> www.region-koeln-bonn.de

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1992 - 2002

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1992 – 2002 - Gründung und erste Handlungsfelder

Die Gründung des ‚Regio Köln/Bonn und Nachbarn e.V.‘ geschah im Jahr 1992 vor dem Hintergrund der regionalisierten Strukturpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen und des immer stärker werdenden Wettbewerbs der Regionen in Deutschland und Europa. Hinzu kam der Teilumzug des Bundes von Bonn nach Berlin, der ein Umdenken in wichtigen Standortfragen innerhalb der Region notwendig machte. Klar war: Nur wer sich mit anderen Städten und Kreisen regional zusammenschließt, kann sich im nationalen und internationalen Kontext behaupten und den Menschen in der Region auch künftig ein intaktes und zugleich attraktives Lebensumfeld bieten. Die Themen von damals sind auch heute noch – bzw. wieder – aktuell.

Seinerzeit galt es, die gute Ausgangsposition der Region im internationalen Standortwettbewerb zu nutzen, indem Kräfte gebündelt und auf wesentliche Handlungsfelder fokussiert wurden. Gleichermaßen mussten neue Strukturen entwickelt und in der Region verankert werden. In den ersten Jahren stand folglich vor allem die Grundlagenarbeit im Mittelpunkt. Es ging zum einen darum, mit themenbezogenen Analysen und Gutachten, Entwicklungsmöglichkeiten der Region zu definieren und in Projekten die regionale Zusammenarbeit zu praktizieren. Die Kooperation spielte sich zunächst auf der Ebene des Informationsaustausches ab. Es ging aber auch darum, sich kennen zu lernen, zu finden und erste gemeinsame Schritte zu gehen.

Mit der Gründung von thematischen Arbeitskreisen und Kooperationen wurde die regionale Zusammenarbeit sichtbar und lebendig; es entstanden wichtige Netzwerke für erfolgreiche Projekte wie beispielsweise ‚ChemCologne‘ und ‚BioRiver‘, u.a., die heute ihre Fortsetzung finden z.B. in der ‚Gesundheitsregion Köln/Bonn‘, der ‚Wasserstoffregion Rheinland/HyCologne‘, der ‚Logistikregion Rheinland‘, dem ‚HochwasserKompetenzCentrum‘‚ in ‚mobil-im-rheinland‘ und ganz aktuell in den sogenannten ‚Digital Hubs‘, die gerade in Köln und Bonn regional ausgerichtet aufgebaut werden. 

Weitere Informationen:

 

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2002 - 2012

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2002 – 2012 – Den Wandel aktiv gestalten

Die zweite Dekade der Vereinsarbeit von 2002 bis 2012 wurde geprägt durch eine starke Positionierung der Region und ihrer Belange und Bedarfe innerhalb Nordrhein-Westfalens, v.a. in Richtung Düsseldorf. Mit der Einrichtung der Standortmarketing Region Köln/Bonn GmbH (2003 bis 2013) ging die operative Arbeit des Vereins teilweise in eine eigene, neue Gesellschaft über. Diese hatte zwei Hauptaufgaben: das nach außen gerichtete Standortmarketing für die Region (CologneBonnBusiness) sowie nach innen die Durchführung des Strukturprogramms Regionale2010, welches eine große Kooperations- und Projektoffensive in der Region auslösen sollte. In den Jahren 2000 bis 2011 hat das Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen „Regionale2010“ starke Impulse für die Zusammenarbeit und die regionale Strukturentwicklung gegeben, die der Region Köln/Bonn e.V. weiter ausbaute.

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Die Regionale 2010 in der Region Köln/Bonn (2002-2012)

Auf die Auslobung der nordrhein-westfälischen Landesregierung hin hatte sich der Region Köln/Bonn e.V. 2001 um die Ausrichtung einer REGIONALEN – dem Strukturförderprogramm des Landes  NRW – beworben und im April 2002 den Zuschlag für die Ausrichtung der Regionale 2010 erhalten. 

In den zehn Jahren von 2002 bis 2012 wurden rund 50 Projekte und Verbundvorhaben mit über 1.000 Maßnahmen vor Ort umgesetzt. Die Projekte umfassen die Bereiche Städtebau, Kulturlandschaftsentwicklung mitsamt der Entwicklung des kulturellen Erbes, Aufbau von flächendeckenden Infrastrukturen für den Radverkehr, wissenschaftliche Einrichtungen oder auch Maßnahmen für Tourismus und Kultur.

Die Themen der Regionale 2010:  

  • WACHSTUM UND WANDEL GESTALTEN: Die heutige Siedlungsstruktur der Region Köln/Bonn geht auf eine über 2.000 jährige Entwicklung zurück. Ähnlich wie bei den regionalen Kulturlandschaften zeigt sich auch bei der Ausprägung/Körnigkeit und Struktur der Siedlungsräume ein sehr heterogenes Bild. Mehr...
  • STADT UND REGION ZUM FLUSS: Zwischen den Stromkilometern 640 und 711 prägt ein steter Wechsel von Landschafts- und Siedlungsbildern die Ufer rechts und links des Rheins. Die auf 71 Flusskilometern in der Region vorhandene Nutzungsmischung und Funktionsüberlagerung sind in der Form einzigartig am Rhein. Mehr...
  • KULTURLANDSCHAFTSNETZWERK: Die Region Köln/Bonn umfasst eine Vielzahl von Stadt- und Landschaftstypologien auf einer Fläche von fast 4.000 km²; ihre Freiraum- und Siedlungsstruktur ist dementsprechend heterogen und von besonderer Vielfalt, die mit ihren Qualitäten das landschaftliche Gesamtbild der Region prägt. Mehr...
  • KULTURELLES ERBE: Mit Schlössern und Burgen, Klosterlandschaften und Mühlen, Jahrtausend alte Römerstraßen, sakralen Stätten oder Relikten der Industrialisierung ist die Region Köln/Bonn mit einer vielfältigen und interessanten Kulturlandschaft gesegnet. Mehr...
  • RESSOURCEN-LANDSCHAFTEN FÜR DIE REGION: Die aktiven Forschungs- und Produktionsstandorte als „Ressourcen-Landschaften“ der Region Köln/Bonn verkörpern auf beeindruckende Art und Weise ihre Leistungsfähigkeit und Innovationskraft. Oftmals sind diese Produktionsorte jedoch kaum zugänglich und negativ konnotiert. Mehr...
  • IMPULSE FÜR DEN STANDORT: In einer Region wie Köln/Bonn liegen zu allen strukturellen Themen und an verschiedensten Stellen Informationen in unterschiedlichen Qualitäten vor. In vielen Fällen sind diese wertvollen Daten aber erst zielführend einsetzbar, wenn sie gebündelt, inhaltlich qualifiziert und für eine bestimmte Zielgruppe aufbereitet zur Verfügung gestellt werden. Mehr...

Eine Vielzahl von konkreten Projekten: 

Das Wort „Regionale“ setzt sich zusammen aus „Region“ und „Biennale“. Es beschreibt ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, mit dessen Hilfe die Qualitäten und Eigenheiten einer Region herausgearbeitet und Impulse für deren zukünftige Entwicklung gegeben werden sollen.  Das ist in der Region Köln/Bonn zweifellos gelungen: ob über große und kleine Projekte, Diskussionen und Emotionen, Synergien und Freundschaften. Ein wichtiges Prinzip war es dabei, die Innovation auch darin zu sehen, die existierende Vielfalt des Standortes ins rechte Licht zu rücken und für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar und verfügbar zu machen. Alle Projekte stehen in einem Bezug zueinander und setzen sich mit der Zukunft der Region auseinander. So tragen sie dazu bei, deren ohnehin hohe Lebensqualität noch weiter zu steigern, die Attraktivität der Region strategisch weiterzuentwickeln und die unmittelbare Verzahnung zwischen Stadt und Land zu wahren. 

Im Ergebnis weisen alle Projekte nicht nur nach innen, sondern auch nach außen eine hohe Strahlkraft auf, die weit über die Grenzen der Region hinausreicht. Die Arbeit der Regionale 2010 mündete letztlich in einer Gesamtschau der Projekte in den Jahren 2010 und 2011: der „Rheinischen Welt-Ausstellung“. Sie stellt zugleich ein wesentliches Fundament für die aktuellen Arbeitsbereiche und Handlungsfelder des Region Köln/Bonn e.V. dar.

Eine Dokumentation der Regionale 2010 steht  zur Ansicht und als Download auf www.regionale2010.de  zur Verfügung. Die Publikation ist nicht im Buchhandel erschienen; Print-Ausgaben sind über die Geschäftsstelle des Region Köln/Bonn e.V. erhältlich. 

Weitere Informationen: www.regionale2010.de

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2012 - Heute

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2012 – heute: Regionalmanagement – auf dem Weg in die Zukunft

In der Region Köln/Bonn wurden die Weichen in Richtung Zukunft für eine dritte operative Phase bereits frühzeitig gestellt. So legte der Vorstand bereits im Jahr 2007 fest, wie die regionale Zusammenarbeit nach dem Ende der Regionale 2010 weitergeführt werden soll. Damit wurde zugleich die Basis für die heutigen Strukturen geschaffen, indem der Region Köln/Bonn e.V. als zentrale Informations- und Koordinationsstelle den Impuls der Regionale 2010 aufgreift und die Arbeit entlang bestehender und neuer Themen fortführt. So fördert er die regionale Kooperation auf der Ebene von Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Eine Arbeit, die die Kooperation stärkt und die strategische Ausrichtung der Region intensiviert.

Ziel ist es, die regionale Zusammenarbeit zu stärken und gemeinschaftlich eine strategische Ausrichtung der Region Köln/Bonn zu intensivieren. Aktuelle Beispiele dafür sind das Agglomerationskonzept, die Regionale Klimawandelvorsorgestrategie, die Begleitung der drei StadtUmland-Kooperationen rund um Köln und Bonn. Auch die Restrukturierung beziehungsweise die Transformation des Rheinischen Reviers im Linksrheinischen sowie die kommende neue REGIONALE2025 im rechtsrheinischen Raum zählen dazu.

Weitere Informationen: www.agglomerationskonzept.dewww.klimawandelvorsorge.dewww.stadtumland-nrw.dewww.rheinisches-revier.dewww.regionale2025.de

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Die Arbeitsfelder des Region Köln/Bonn e.V.

Die Arbeitsfelder des Region Köln/Bonn e.V.

Die Arbeitsfelder des Vereins (siehe Schaubild) stellen dabei weiterhin die inhaltliche Basis für das strategische und operative Regionalmanagement in der Region dar. Derweil werden die Grundlagen für die Operationalisierung der regionalen Zusammenarbeit durch den organisierten Austausch in den Gremien geschaffen. Diese erarbeiten zugleich Strategien und Projekte zur Bewältigung der strukturellen, gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen, vor denen die Region steht. Schwerpunkte liegen hier sowohl in der Vernetzung von Akteuren und der Betrachtung regionaler Kompetenzprojekte als auch in der Sicht auf externe Best-Practice-Beispiele. All dies erfolgt stets nach dem Tenor: freiwillig und verbindlich das tun, was gemeinsam besser geht.

Alle Inhalte und Strategien der Arbeit werden mit der Bezirksregierung und dem Land Nordrhein-Westfalen abgestimmt sowie – falls notwendig - gegenüber dem Bund und der Europäischen Union positioniert. Darüber hinaus bietet die Vereinseinheit COMPASS ein professionelles Informationsangebot bei der Akquise und Verwendung von Fördermitteln für Projekte. Der Bereich ‚Regionalmarketing‘ unterstützt die Koordination von Dienstleistungsaktivitäten, beispielsweise gemeinsamen Messeauftritten. Seit dem Jahr 2013 hat das Kulturbüro des Region Köln/Bonn e.V. die Koordinierungsfunktion für die Kulturregion Rheinschiene im Rahmen des Kulturförderprogramms „Regionale Kulturpolitik NRW“ (RKP) übernommen.

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‚Regionen.NRW‘

Überregional hat sich der Region Köln/Bonn e.V. 2013 mit den anderen Regionalmanagements in NRW unter dem Dach „regionen.NRW“ zusammengeschlossen. Dies hat nicht nur deutschlandweit zu mehr Sichtbarkeit geführt, sondern auch die strategische Kooperation mit dem Land NRW gefestigt. Die Regionen sind in vielen strukturpolitisch wirksamen Bereichen wie Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Wirtschaftspolitik, Energie, Klimaschutz, Kultur, Tourismus, Raumentwicklung u.a. nicht nur Partner des Landes bei der Umsetzung von Strategien und Zielen, sondern auch Informations-Drehscheibe und Dienstleister im Hinblick auf den Einsatz der landespolitischen Instrumente.

Weitere Informationen: www.regionen.nrw

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Metropolregion Rheinland

Gründungsversammlung Metropolregion Rheinland
Gründungsversammlung Metropolregion Rheinland
Staffelstabübergabe des Formates Rheinischer Kultursommer an den Metropolregion Rheinland e.V. im Septeber 2017

Auch auf der Maßstabsebene ‚Rheinland‘ befördert der Region Köln/Bonn e.V. die Kooperation: Im Frühjahr 2017  ist der Verein Metropolregion Rheinland e.V. in Düsseldorf gegründet worden, der vor allem Themen bearbeiten wird, die auf der Maßstabsebene Rheinschiene und Rheinland liegen (Bsp. Verkehr/Infrastruktur/Bildung etc.).

In den 21-köpfigen Vorstand des neuen Vereins wurden sechs Vorstandsmitglieder des Region Köln/Bonn e.V. gewählt: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Landrat Sebastian Schuster (Rhein-Sieg-Kreis) und Hauptgeschäftsführer der IHK zu Köln Ulf Reichardt als stellevertretende Vorsitzende sowie Landrat Michael Kreuzberg (Rhein-Erft-Kreis), Direktorin Ulrike Lubek (Landschaftsverband Rheinland) und Oberbürgermeister Ashok Sridharan (Bundeshauptstadt Bonn) als weitere Vorstandsmitglieder. Der Region Köln/Bonn e.V., als eines von vier Regionalmanagements im Rheinland, hat einen gesetzten Gaststatus und wird fest im Lenkungskreis mitarbeiten.

Inhaltlich und operativ bearbeitet der Region Köln/Bonn e.V. alle innerhalb der Region bedeutsamen Themen und Projekte in der Maßstabskulisse der Region Köln/Bonn. Formate auf Rheinlandebene werden in das Arbeitsprofil der Metropolregion Rheinland übertragen. So ist am 23. September 2017 beispielsweise das Format „Rheinischer Kultursommer“ an den Metropolregion Rheinland e.V. übertragen worden‘, das mittlerweile eine Reichweite im ganzen Rheinland hat. Seinen Sitz hat der Verein in Köln.

Von der Metropolregion Rheinland versprechen sich die Mitglieder einen konkreten Vorteil bei der Positionierung gegenüber Land, Bund und EU. An erster Stelle steht hier das gemeinsame Einstehen für zusätzliche Mittel für die Infrastruktur: bei Schiene, Straße und besonders bei den Rheinbrücken. Auch das Thema ‚Standortmarketing‘ bekommt im Rheinland-Maßstab Größenvorteile: Die Metropolregion Rheinland bildet die in Deutschland stärkste Metropolregion, die auch ihre Vorzüge maßstäblich im Wettbewerb offensiv verdeutlichen wird.

Weitere Informationen: www.metropolregion-rheinland.de

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AUSBLICK: WOHIN FÜHREN DiE NÄCHSTEN 25 JAHRE?

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Ausblick: Wohin führen die nächsten 25 Jahre der regionalen Kooperation?

Der Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. im Jahr 2017 (nicht vollzählig auf dem Foto)
25 Jahre Veranstaltung: Besuch der Rheinausstellung
25 Jahre Veranstaltung: Exkursion Münsterland
25 Jahre Veranstaltung: Langer Tag der Region auf :metabolon in Lindlar im Oberbergischen Kreis
25 Jahre Veranstaltung:Empfang im Historischen Rathaus zu Köln

Im Jahr 2017 wird der Region Köln/Bonn e.V. 25 Jahre alt. Schnell ist die Zeit seit dem Bonn/Berlin-Beschluss und der Einführung des EU-Binnenmarkts im Jahr 1992, dem Ausgangspunkt unserer Kooperation, vergangen. Der Verein hat dabei verschiedene Phasen durchlaufen; jede dieser Phasen war wichtig um den heutigen Stand der Kooperation zu erreichen, der vom Vertrauen der Akteure untereinander und von der Gewährleistung einer gegenseitigen „Augenhöhe“ geprägt ist. Und das wird auch weiterhin unsere Prämisse im Umgang miteinander sein.

Ein Blick zurück in die Niederschrift der Gründungsversammlung vom 09. Oktober 1992 lohnt sich: in diesem Zeitdokument ist festgehalten, wie die Gründungsmitglieder seinerzeit die Notwendigkeiten der Kooperation in der Region beschrieben haben.

Vieles davon gilt heute noch. Eins hat sich jedoch substantiell verändert: die Region kennt sich besser untereinander, sie kann auf etliche gute Beispiele und den Mehrwert von Kooperation verweisen. Und die Ergebnisse dieser vielen Kooperationen haben sich für die Bürgerinnen und Bürger spürbar vor Ort positiv ausgewirkt. Dementsprechend zuversichtlich geht die Reise der regionalen Kooperation weiter in die nächsten 25 Jahre.

Dies wurde deutlich anlässlich der Mitgliederversammlung im Historischen Rathaus zu Köln im September 2017 und spiegelt sich in den Reden der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Frau Henriette Reker, dem Vertreter der Mitgliederversammlung des Region Köln/Bonn e.V., Herr Rainer Deppe sowie dem Vereinsvorsitzendem, Herrn Landrat Jochen Hagt, Oberbergischer Kreis.

Die „Silberhochzeit der Region Köln/Bonn“ hatte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker zum Anlass genommen nach der Mitgliederversammlung zum Empfang im Hansasaal des Historischen Rathauses der Stadt Köln einzuladen – dem Ort der Gründung des Vereins. Zum Empfang waren auch ehemalige Mitgliedervertreter und Vorstandsmitglieder aus den zurückliegenden 25 Jahren gekommen. Begrüßt wurden die Gäste von Gastgeberin Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Sie zitierte aus der v.g. stenografischen Niederschrift der Gründungsversammlung vor 25 Jahren über die Beweggründe zur damaligen Ver-einsgründung und wie es zu dem festeren Willen zur Zusammenarbeit innerhalb der Region gekommen war. Der Vertreter der Mitgliederversammlung des Region Köln/Bonn e.V., der Vorsitzende des Regionalrates Köln MdL Rainer Deppe stellte in seinem Grußwort den konkreten Nutzen und den Mehrwert der Mitgliedschaft im Region Köln/Bonn e.V heraus und Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises und aktueller Vorsitzender des Region Köln/Bonn e.V., prognostizierte in seinem Grußwort die Kooperation in den nächsten Jahren.  

,Region in Balance‘, so lautet 2017 das Motto des Jubiläumsjahres des Region Köln/Bonn e.V. Und es beginnt eine neue Phase der Zusammenarbeit: Zusammenarbeit für eine gute, tragfähige Zukunft unserer Region, die wir gemeinsam gestalten.

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