Winter - Newsletter 2016/2017

Inhalt:

IN VIELFALT GEEINT - ZUKUNFT GEMEINSAM GESTALTEN

RAUM ENTWICKELN - UMBAU LENKEN

STANDORT- UND LEBENSQUALITÄT SICHERN UND ENTWICKELN

WIRTSCHAFSSTANDORT SICHERN UND ENTWICKELN

ENERGIEWENDE UND KLIMAANPASSUNG VOR ORT GESTALTEN

REGION IM WETTBEWERB POSITIONIEREN UND VERNETZEN

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IN VIELFALT GEEINT – ZUKUNFT GEMEINSAM GESTALTEN

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Save the Date: Langer Tag der Region 2017

Der Region Köln/Bonn e.V. lädt gemeinsam mit der KlimaExpo.NRW alle Akteure der Region zum „Langer Tag der Region“ am 21. Juni 2017 ein.

In diesem Jahr feiert der Region Köln/Bonn e.V. das 25. Jahr seines Bestehens und wird am Mittwoch, den 21. Juni 2017 mit dem "Langen Tag" zu Gast im Oberbergischen Kreis auf :metabolon in der Gemeinde Lindlar sein. Partner ist die KlimaEXPO.NRW, die Vorzeigeprojekte für den Klimaschutz aus NRW und der Region Köln/Bonn präsentieren wird. Es lohnt sich, diesen besonderen Termin bereits vorzumerken. Wir freuen uns, Sie vor Ort begrüßen zu dürfen!

Kontakt: Torsten Wolter und Jörg Hembach

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RAUM ENTWICKELN - UMBAU LENKEN

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Agglomerationskonzept: Startschuss zum Zukunftsdialog für die Region Köln/Bonn gefallen

Am Regionalforum, der Auftaktveranstaltung zum Projekt, nahmen mehr als 300 regionale Akteuren teil.

Zum Regionalforum, dem offiziellen Startschuss im Dialog- und Planungsprozess des Projektes "Agglomerationskonzept" für die Region Köln/Bonn, kamen rund 300 regionale planungsverantwortliche Akteure aus Kreisen, Kommunen, Zweck- und Interessensverbänden sowie der Politik im Universitätsclub Bonn am Montag, den 16. Januar 2017 zusammen.

Das Regionalforum bildete den Startschuss für einen auf ca. zwei Jahre angelegten regionalen Dialogprozess zu einem Zukunftsbild für die räumliche Entwicklung der Region Köln/Bonn bis 2040, an dem die raumgestaltenden Akteure der Region und interdisziplinäre Planungsteams gemeinsam arbeiten werden. Im Fokus steht die Erarbeitung eines gemeinsamen Zielbildes für die räumliche wie auch infrastrukturelle Entwicklung sowie die Ableitung von Lösungsansätzen für die Herausforderungen und Zukunftsfragen der dynamischen Region Köln/Bonn. "Der Ansatz, sich auf ein gemeinsames Raumbild für die Zukunft der Region zu verständigen, macht das Agglomerationskonzept zu einem Piloten für die weiteren Regionen in Nordrhein-Westfalen", so Martin Hennicke von der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen bei seiner Begrüßung.

Zentral ist dabei die Frage, wie die konkurrierenden Nutzungsansprüche Siedlungsentwicklung versus Freiraumsicherung versus Klimawandel versus Wohnraumversorgung versus Gewerbe- und Industrieflächen in Einklang gebracht werden und eine regionale "Arbeitsteilung" gestaltet werden kann. "Es braucht mehr denn je gemeinsame Planungsperspektiven und Konzepte als Verständigungsbasis" betonte Landrat Jochen Hagt, stellvertretender Vorsitzender des Region Köln/Bonn e.V. "Das Agglomerationskonzept mit einer gemeinschaftlichen Zukunftsvision für Siedlungs-, Mobilitäts- und Freiraumentwicklung für die Region bis 2040 setzt auf verbindliche Zusammenarbeit über kommunale und Ressortgrenzen hinweg."

Regierungspräsidentin Gisela Walsken machte deutlich: "Als Regionalplanungsbehörde für den Regierungsbezirk Köln begrüßen und unterstützen wir das Projekt Agglomerationskonzept ausdrücklich und sind eng in den Prozess der Vorbereitung und jetzt anstehenden Umsetzung eingebunden. Wir erwarten aus dem Projekt wichtige Impulse für unser formelles Planverfahren zum neuen Regionalplan und wollen das Agglomerationskonzept als zentralen Fachbeitrag der Region Köln/Bonn dort einbringen."

Im Rahmen des Regionalforums, in dem die Akteure über Ziele, den Prozess und Meilensteine informiert wurden und gemeinsam am Thementischen zu Thesen der räumlichen Entwicklung diskutiert haben, wurde die Bereitstellung von Wohnungs- und Wirtschaftsflächen mit einem zukunftsfähigen Aus- und Umbau der Verkehrsinfrastruktur als zentrale Herausforderung für die Zukunftsfähigkeit der Region herausgearbeitet.

Die Erkenntnisse aus dem Regionalforum werden in Workshops, in denen bis Sommer an der Diagnose gearbeitet wird, eingebracht und weiterentwickelt. Auf dieser Basis werden ab Herbst 2017 Szenarien und mögliche Raumbilder durch vier Planungsteams entwickelt und dann gemeinsam mit regionalen Akteuren zu einem Gesamtbild der Entwicklung verdichtet.

Träger und Organisator des Zukunftsdialogs zu dem ersten Agglomerationskonzept in Deutschland ist der Region Köln/Bonn e.V. in Kooperation mit der Nahverkehr Rheinland GmbH. Unterstützt wird der intensive Prozess aus Workshops, Kolloquien und Foren durch ein Begleitteam, einer Steuerungsgruppe aus regionalen Akteuren sowie einem Expertengremium. Das Projekt wird im Rahmen des Projektaufrufs Regio.NRW aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) von der Europäischen Union und dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Website jetzt online!
Die neue Webpräsenz www.agglomerationskonzept.de informiert Fachleute und interessierte Bürger zum aktuellen Projektstand und liefert umfangreiche Hintergrundinformationen. Neben der Ausgangslage in der Region werden auch Betrachtungsraum, aufgestellte Thesen zum Raum, Ziele, Prozessablauf, Schnittstellen, Projektbeteiligte und Förderung/Finanzierung auf der Website erläutert. Der kostenlosen Newsletter informiert alle am Prozess Interessierten über aktuelle Entwicklungen rund um das Agglomerationskonzept wie beispielsweise anstehende Veranstaltungen, aktuelle Ergebnisse, Meilensteine, neue Downloads und weiterführende Inhalte.

Kontakt: Jens Grisar, Christoph Hölzer

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Zehn Kommunen erhalten rund 26 Millionen Euro für Städtebauprojekte

Regierungspräsidentin Gisela Walsken überreichte an zehn Kommunen 15 Zuwendungsbescheide aus der Städtebauförderung. Rund 22 Millionen Euro fließen in die Region Köln/Bonn.

„Mit diesen Fördermitteln werden Kommunen unterstützt, sich den gesellschaftlichen, demographischen und städtebaulichen Herausforderungen zu stellen. Damit werden die Städte und Stadtteile ein weiteres Stück lebenswerter“, betonte die Regierungspräsidentin.

Fördermittel gehen u.a. nach Bonn, Köln, Leverkusen, Rösrath, Waldbröl und Wiehl in der Region Köln/Bonn. Die Projekte reichen vom Umbau zum Bürgerzentrum, der Erneuerung von Schulzentren über die Aufwertung von Marktplätzen und Sportstätten hin zur energetischen Sanierung von Schulgebäuden.

Kontakt: Wolfgang Ebert

Weitere Informationen unter:
http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/presse/2016/072/index.html

Liste Zuwendungen Städtebauförderung

Regierungspräsidentin Gisela Walsken überreicht den Förderbescheid an Stadtdirektor Wolfgang Fuchs der Bundesstadt Bonn
RPin Gisela Walsken überreicht den Förderbescheid an Eva Herr, Dezernat VI - Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr der Stadt Köln
RPin Gisela Walsken überreicht den Förderbescheid an Oberbürgermeister Uwe Richrath der Stadt Leverkusen
RPin Gisela Walsken überreicht den Förderbescheid an Kämmerer Christoph Nicodemus der Stadt Rösrath
RPin Gisela Walsken überreicht den Förderbescheid an den allgemeinen Vertreter Ulrich Domke der Stadt Waldbröl
RPin Gisela Walsken überreicht den Förderbescheid an Bürgermeister Ulrich Stücker der Stadt Wiehl

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Stadtentwicklungsministerium schnürt 25 Millionen Euro Paket zur Förderung von Kindern und Jugendlichen in benachteiligten Stadtquartieren

Die Region Köln/Bonn

Rund 6 Millionen Euro fließen in die Region Köln/Bonn.

Das Stadtentwicklungsministerium wird in Nordrhein-Westfalen 140 Maßnahmen für Kinder und Jugendliche fördern. Insgesamt 77 Kommunen erhalten Finanzhilfen in Höhe von rund 25 Millionen Euro.

Diese Mittel waren im 2. Haushaltsnachtrag bewilligt worden, um in Stadtteilen und Quartieren mit besonderen Herausforderungen im Hinblick auf die demografische Bevölkerungs- und Sozialstruktur beispielsweise Spiel- und Bolzplätze, Sport- und Grünflächen und weitere Gemeinbedarfseinrichtungen wie Büchereien, Kindertages- und Jugendeinrichtungen zu erneuern und zu ertüchtigen. 

Nach einer aktuellen Mitteilung des Landes NRW werden insgesamt 30 Projekte in 18 Kommunen in der Region Köln/Bonn mit insgesamt 6.000.122 Euro gefördert.

Stadt Köln: 1.246.211 Euro gehen für insgesamt fünf Maßnahmen in die Stadt Köln.

Bundesstadt Bonn: 786.240 Euro gehen für eine Maßnahme in die Bundesstadt Bonn.

Stadt Leverkusen: 747.000 Euro  gehen für insgesamt zwei Maßnahmen in die Stadt Leverkusen.

Rhein-Erft-Kreis: 475.740 Euro gehen für insgesamt neun Maßnahmen in den Rhein-Erft-Kreis:
- Bedburg: 96.000 Euro für eine Maßnahme
- Bergheim: 184.000 Euro für vier Maßnahmen
- Brühl: 45.500 Euro für eine Maßnahme
- Elsdorf: 41.600 Euro für eine Maßnahme
- Erftstadt: 41.440 Euro für eine Maßnahme
- Kerpen: 67.200 Euro für eine Maßnahme

Rhein-Sieg-Kreis: 599.500 Euro gehen für insgesamt zwei Maßnahmen in den Rhein-Sieg-Kreis:
- Sankt Augustin: 512.000 Euro für eine Maßnahme
- Troisdorf: 87.500 Euro für eine Maßnahme 

Rheinisch-Bergischer Kreis: 480.800 Euro gehen für insgesamt zwei Maßnahmen in den Rheinisch-Bergischen Kreis: 
- Burscheid: 456.800 Euro für eine Maßnahme
- Overath: 24.000 Euro für eine Maßnahme

Oberbergischer Kreis: 1.352.131 Euro gehen für insgesamt fünf Maßnahmen in den Oberbergischen Kreis: 
- Bergneustadt: 245.661 Euro für eine Maßnahme
- Gummersbach: 80.000 Euro für zwei Maßnahmen
- Radevormwald: 1.026.470 Euro für zwei Maßnahmen

Rhein-Kreis Neuss:  312.500 Euro gehen für insgesamt vier Maßnahmen in den Rhein-Kreis Neuss:
- Dormagen: 120.000 Euro für eine Maßnahme
- Neuss: 192.500 Euro für drei Maßnahmen

Mit Mitteln des Programms zur Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf werden beispielsweise folgende Maßnahmen gefördert:

Köln, Stadtteilbibliothek: Die Stadtteilbibliothek in Köln-Kalk wird unter der aktiven Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zur Anpassung des Medienangebots an ihre inhaltlichen und räumlichen Nutzungsansprüche umgebaut.

Sankt Augustin, Optimierung der Lernumgebung im Offenen Ganztag an der Kath. Grundschule Sankt Martin: Durch die Umgestaltung der Mensa und ein neues Raumkonzept entstehen neue Gruppen und Mehrzweckräume. Das Schulparlament wurde frühzeitig in den Planungsprozess einbezogen.

Bundesstadt Bonn, Einrichtung eines Quartierszentrums im Stadtteil Auerberg: Im wachsenden Stadtteil Auerberg leben rund 9.400 Bürgerinnen und Bürger aus etwa 120 Nationen. Die Stadt Bonn plant, an der Stockholmer Straße ein Quartierszentrum Auerberg mit Kindergarten und Jugendzentrum zu errichten, um die Förderung, Bildung und Betreuung der Auerberger Kinder zu stärken und das Quartier weiterzuentwickeln. Darüber hinaus soll die KGS Bernhardschule einschließlich der Betreuungsräume für die OGS samt Mensa umgebaut und die Schule um einen Zug erweitert werden. 

Sämtliche Projekte, die im Rahmen des Städtebau-Sonderprogramms gefördert werden, sind im PDF (siehe Download) aufgelistet.

Kontakt: Wolfgang Ebert

Weitere Informationen:
Gesamtliste Landesprogramm Quartiersentwicklung
Presseinformation des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtenwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

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Ratsbeschluss sichert Kölns größtes Förderprojekt "Starke Veedel – Starkes Köln"


© heimrich & hannot

In elf Sozialräumen werden in den kommenden Jahren bis 2020 Förderprogramme mit einem Gesamtvolumen von 60 Millionen Euro auf den Weg gebracht. So sieht es das Integrierte Handlungskonzept "Starke Veedel – Starkes Köln" vor.

Das hierzu erarbeitete Leitkonzept wurde im November vom Land anerkannt. Am  Dienstag, den 20. Dezember 2016, wurde es vom Rat der Stadt Köln verabschiedet. Die Stadt nutzt mit dem Konzept die Fördermöglichkeiten, die das Land Nordrhein-Westfalen mit dem Förderaufruf "Starke Quartiere - Starke Menschen" eröffnet hat.  

Mit Kölns bisher größtem Förderprojekt sollen elf Stadtquartiere besonders umfassend gefördert werden. Das Integrierte Handlungskonzept wird aus verschiedenen Töpfen wie der nationalen Städtebauförderung und Landesmitteln unterstützt. Es bündelt EU-Fördergelder aus verschiedenen Programmen wie dem Europäischen Sozialfonds und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

In diesen ausgewählten elf Sozialräumen soll die Situation der dort lebenden Menschen nachhaltig verbessert werden. Die Unterstützung und Aufwertung dieser Quartiere wird in den kommenden Jahren ein wichtiger Beitrag für eine spür- und sichtbare ausgewogene Entwicklung der Gesamtstadt sein und soll gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt der Stadt stärken.  

Mit dem vom Land anerkannten Leitkonzept wollen die Fachämter der Kölner Verwaltung sowie eine große Zahl weiterer Akteure wie zum Beispiel soziale Träger, stadtentwicklungspolitische Ziele umsetzen. Quartiere sollen zu Räumen weiterentwickelt werden, die ein gutes Gefühl von "zu Hause sein" entstehen lassen können. Die Menschen sollen dort gerne leben und sich mit dem Quartier identifizieren können.  

Damit dies gelingt, werden zusätzliche arbeits-, sozial-, kinder- und familienpolitische sowie integrationspolitische, wirtschaftliche, infrastrukturelle und städtebauliche Maßnahmen, die ineinander greifen, auf den Weg gebracht. Bei der Umsetzung des Maßnahmenprogramms besteht die besondere Herausforderung für alle Mitwirkenden darin, vorbeugende und integrationsfördernde Maßnahmen mit investiven städtebaulichen Maßnahmen erfolgreich zu verknüpfen.  

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW hat im November 2016 bereits erste Bewilligungen für sieben Maßnahmen mit einem Fördervolumen von rund 1,7 Millionen Euro ausgesprochen, die die geplanten städtebaulichen Projekte in den einzelnen Sozialräumen flankieren sollen. Insgesamt steht bei den stadtweiten baulichen Maßnahmen die Aufwertung des öffentlichen Raumes im Mittelpunkt.

Weitere Informationen: www.stadt-koeln.de

Kontakt: Wolfgang Ebert

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Runder Tisch "Verkehr im Rechtsrheinischen": Mitglieder stellen kurz-, mittel- und langfristiges Maßnahmenpaket vor

Mit am Runden Tisch: Dr. Hermann-Josef Tebroke, Henriette Reker und Lutz Urbach, (c) Susanne Schröder
Runder Tisch Verkehr im Rechtsrheinischen, (c) Susanne Schröder

Aufgrund drängender Verkehrsfragen in Bergisch Gladbach und im rechtsrheinischen Köln, insbesondere auf der Bergisch Gladbacher Straße, ist ein Runder Tisch "Verkehr im Rechtsrheinischen" mit dem Ziel einberufen worden, interkommunal Lösungsvorschläge zu erarbeiten und diese gemeinsam voran zu bringen.

Konkrete Vorschläge hierzu haben die Stadt Köln, die Stadt Bergisch Gladbach und der Rheinisch-Bergische Kreis sowie der Region Köln/Bonn e.V. in den vergangenen Monaten erarbeitet.

Inhaltlich bedeutsam ist, dass die Maßnahmen nicht priorisiert sind. Alle Projekte werden von den Beteiligten gleich bedeutsam eingestuft. Hinsichtlich ihrer Realisierungszeiten unterscheiden sich die einzelnen Projekte stark, da der Aufwand sehr unterschiedlich hoch ist. Daher wurden die Vorhaben wie folgt eingeteilt:

  •  Kurzfristige Vorhaben, deren Umsetzung innerhalb der nächsten 4 Jahre zu erwarten ist.
  • Mittelfristige Vorhaben mit einem Umsetzungszeitraum von 5 bis 8 Jahren.
  • Langfristige Vorhaben, deren Umsetzung frühestens nach 8 Jahren möglich ist.

Es ist beabsichtigt, den Katalog der kurz-, mittel- und langfristig umsetzbaren Maßnahmen den zuständigen Gremien im 1. Halbjahr des Jahres 2017 zur Entscheidung vorzulegen.

Die Zuständigkeiten für die Bearbeitung sind sehr unterschiedlich. Die Städte Bergisch Gladbach und Köln, der Rheinisch-Bergische Kreis, das Land Nordrhein-Westfalen, der Nahverkehrsverband Rheinland und die Verkehrsunternehmen KVB, RVK und Wupsi müssen aktiv werden. Alle Organisationen haben sich an der Erarbeitung des Maßnahmenpaketes beteiligt. Somit ist es erstmalig gelungen, ein sehr umfangreiches und wirkungsvolles gemeinsames Maßnahmenkonzept zur Mobilitätssicherung und -entwicklung zu erarbeiten.

Der Schwerpunkt liegt ganz eindeutig auf der Stärkung des öffentlichen Verkehrs, unabhängig davon, ob es sich um Projekte der DB, des Nahverkehrsverbundes Rheinland, der KVB oder der RVK handelt.

Beispielhaft ist auch der Ansatz zwischen dem Rheinisch-Bergischen Kreis und der Stadt Köln, ein gemeinsames Konzept für regionale Radwege zu entwickeln und umzusetzen.

Neben einem Vollanschluss der Autobahnanschlussstelle Köln-Mülheim wurden ebenfalls große Straßenbauprojekte vereinbart, auf die Leistungssteigerung der A 4 abzuzielen und über die L 286 n Entlastungseffekte der Bergisch Gladbacher Straße erzielen. Daneben gibt es eine Vielzahl von Verbesserungen für die Bergisch Gladbacher Straße.

Zur Reduzierung der Luftschadstoffe auf der Bergisch Gladbacher Straße ist vereinbart, die Sinnhaftigkeit einer Umweltampel im Bereich der Stadtgrenze zu Bergisch Gladbach zu prüfen.

Die Städte Köln, Bergisch Gladbach und der Rheinisch-Bergische Kreis arbeiten aktuell gemeinsam mit Leverkusen, Rösrath, Troisdorf, Niederkassel und dem Rhein-Sieg-Kreis an integrierten Planungskonzepten für den rechtsrheinischen Verflechtungsraum. Das Thema Mobilität spielt hierbei eine gewichtige Rolle.

Es ist beabsichtigt, die bisherigen Ergebnisse und Vereinbarungen sowie die Prüfung, Planung und Realisierung der erarbeiteten Maßnahmen in den interkommunalen Abstimmungs- und Planungsprozess des "StadtUmland-Verbunds Köln und rechtsrheinische Nachbarn" einzuspeisen.

Maßnahmenkatalog Runder Tisch

Kontakt: Jens Grisar

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REGIONALE 2022/2025: Bewerbungen "Bergisches Rheinland" und "Innovationsregion Rheinisches Revier"

Das „Bergische Rheinland“ und die „Innovationsregion Rheinisches Revier“ bewerben sich um die Ausrichtung einer REGIONALE 2022/2025.

Anlass
Anknüpfend an die Erfahrungen der bisherigen REGIONALEN bietet die Landesregierung den Regionen des Landes die Möglichkeit, in den Jahren 2022 und 2025 eine REGIONALE durchzuführen. Die Regionen in NRW wurden im Juni 2016 aufgerufen, sich mit ihren eigenen Potenzialen zu positionieren, interkommunal zu kooperieren und bis zum 09. Dezember 2016 eine Bewerbung zur Lösung der jeweils drängenden Herausforderungen einzureichen. 

Insgesamt sind beim Land NRW sieben Bewerbungen eingegangen. Nach einer Bereisung der Bewerber-Regionen wird eine Expertenkommission eine Bewertung vornehmen und dem Kabinett zur Entscheidung vorlegen. Mit der Entscheidung wird im Frühsommer 2017 gerechnet.

„Bergisches Rheinland“
Innerhalb der Region Köln/Bonn hat das „Bergische Rheinland“, eine gemeinsame Initiative der drei Kreise Oberberg, Rhein-Sieg und Rhein-Berg eine Bewerbung eingereicht. Das „Bergische Rheinland“ umfasst den Oberbergischen Kreis, den Rheinisch-Bergischen Kreis sowie den östlichen Teil des Rhein-Sieg-Kreises, zu dem Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Hennef, Eitorf und Windeck gehören. Insgesamt gehören 28 Kommunen der Raumkulisse des Bergischen Rheinlands an. Inhaltliche Leitidee dieser Bewerbung ist es, im Spannungsfeld zwischen Stadt und Land die Lebensqualität nachhaltig zu sichern und die regionale Wertschöpfung zu erhöhen. In der Kombination endogener und eigendynamischer Entwicklungspotenziale der Region mit externen Impulsen der Rheinschiene sollen sich ländliche und städtische Qualitäten gegenseitig ergänzen.

Den Auftakt des Bewerbungsprozesses bildeten eine Informationsveranstaltung am 06.10.2016 auf :metabolon (Lindlar) und eine Arbeitskonferenz am 26.10.2016 auf Schloss Eulenbroich (Rösrath), an denen jeweils über 100 Personen aus Politik, Verwaltung, Verbänden, Kammern und Wirtschaft teilgenommen haben - die zentralen Veranstaltungsformate zur Einbindung der regionalen Akteure. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der drei Kreise und des Region Köln/Bonn e.V., hat die Bewerbung koordiniert. Die Kreistage der drei Kreise haben nach Vorberatungen in Fach- und Kreisausschüssen der Bewerbung einstimmig zugestimmt. 

Weitere Informationen unter www.bergisches-rheinland.de

Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR)
Ebenfalls hat sich die IRR, die über den Rhein-Erft-Kreis und den Rhein-Kreis Neuss räumliche Schnittstellen zur Region Köln/Bonn hat, für die Ausrichtung einer REGIONALE beworben. Die IRR stellt den präventiven Umgang mit dem räumlichen und wirtschaftlichen Strukturwandel des Rheinischen Braunkohlenreviers in den Vordergrund der Bewerbung. Mit dem im Jahr 2015 durchgeführten Ideenwettbewerb und den parallel etablierten Kooperationsstrukturen konnte die IRR für die Bewerbung auf einem guten Fundament aufbauen.

Im Rahmen des Bewerbungsprozesses wurden die Akteure der sieben „Innovationsräume“ des Reviers eingebunden, um die strategischen, inhaltlichen und organisatorischen Zielsetzungen zu diskutieren und zu schärfen.

Weitere Informationen unter www.rheinisches-revier.de.

Kontakt: Thomas Kemme

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STANDORT- UND LEBENSQUALITÄT ERHALTEN UND AUSBAUEN

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Rheinischer Kultursommer wird auch in 2017 gefördert

Vom 21. Juni bis zum 23. September 2016 bündelte der Rheinische Kultursommer unter der Federführung des Region Köln/Bonn e.V. zum dritten Mal Kunst- und Kulturformate im Rheinland. Die Jury der Regionalen Kulturpolitik NRW hat am 02. November 2016 bezüglich des Projektes „Rheinischer Kultursommer 2017“ dem Land NRW  eine uneingeschränkte Förderempfehlung erteilt, so dass auch bereits die offizielle Antragstellung durch den Region Köln/Bonn e.V. erfolgen konnte.

Die vier Kulturregionen Aachen, Bergisches Land, Niederrhein und Rheinschiene beteiligten sich im Jahr 2016 bereits zum zweiten Mal an der gemeinschaftlichen Präsentation. Gemeinsam sollten Kunst und Kultur im Rheinland eine stärkere Stimme verliehen werden.

Über 160 Veranstaltungsformate hatten sich für eine Aufnahme im Rheinischen Kultursommer 2016 beworben. Von einer Fachjury wurden 115 Veranstaltungsformate ausgewählt, die unter der gemeinsamen Klammer des Rheinischen Kultursommers 2016 vermarktet wurden. In den Kategorien Film, Kunst, Musik, Theater, Literatur und Kunterbunt reihten sich über 1.000 Einzelveranstaltungen im Terminkalender aneinander - für beinahe jeden Geschmack war etwas dabei!

Durch die rege Unterstützung der Mitglieder des Region Köln/Bonn e.V. war die Marketingkampagne in diesem Jahr besonders effektiv, so dass das Format in der Fläche und auch in der Tiefe noch einmal stark vergrößert hat.

Sollte der gestellte Förderantrag bewilligt werden übernimmt der Region Köln/Bonn e.V. für das Jahr 2017 letztmalig die koordinierende Rolle, um das überregionale Format mit Beteiligung der Kooperationspartner der Kulturregionen Aachen, Bergisches Land, Niederrhein und Rheinschiene an die zukünftige Geschäftsstelle der sich noch im Formatierungsprozess befindende Metropolregion Rheinland im Jahr 2018 zu übergeben.

Kontakt: Brit Feyen

Weitere Informationen:
www.rheinischer-kultursommer.de
www.facebook.com/kulturfreak

Informationen zur Regionalen Kulturpolitik unter:
www.regionalekulturpolitiknrw.de

Kontakt: Silke Burkart

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Beethoven 2020

Im Jahr 2020 feiert Deutschland mit der ganzen Welt den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven, der 1770 in Bonn geboren wurde. Die Bundesregierung hat dieses Jubiläum zur nationalen Aufgabe erklärt, da es herausragende Chancen für großartige Musikerlebnisse und die Verständigung über gesellschaftliche Identitäts- und Zukunftsthemen im In- und Ausland bietet.

Zur Initiierung und Koordinierung der Aktivitäten haben die Bundesregierung, die Landesregierung NRW, der Rhein-Sieg-Kreis und die Beethovenstadt Bonn zusammen die Beethoven Jubiläums Gesellschaft mbH mit Sitz in Bonn gegründet.

Die Feierlichkeiten und Aktivitäten im Beethovenjahr 2020 erstrecken sich mit ganzjährig verteilten Angeboten vom 16. Dezember 2019 bis zum 17. Dezember 2020 (250. Tauftag Ludwig van Beethovens). Die Strukturen der Beethovenpflege in Bonn und der Region sollen so nachhaltig gestärkt und ausgebaut werden.

Mit Themenschwerpunkten zu Beethovens Bonner Zeit, zu seinem radikalen Künstlertum, seinen Sozialutopien und zu zeitgemäßen Präsentationsformen klassischer Musik setzt das Jubiläum auf große Veranstaltungsvielfalt und eine breite öffentliche Beteiligung.

Der Region Köln/Bonn e.V. unterstützt BTHVN 2020 im Rahmen der regionalen Koordination und Fördermittelberatung.

Kontakt: Silke Burkart

Weitere Informationen: www.bthvn2020.de/de/bthvn-bonn 

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WIRTSCHAFTSSTANDORT SICHERN UND ENTWICKELN

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Positionspapier des Arbeitskreises Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung des Region Köln/Bonn e.V.

Im November 2016 verabschiedete der Arbeitskreis Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung des Region Köln/Bonn e.V. ein Positionspapier, welches sich auf die drei Themenbereiche „Mobilität“, „Fläche“ und „Breitband-Infrastruktur“ in der Region Köln/Bonn bezieht.

Das Positionspapier soll als Fachbeitrag in den Prozess des Agglomerationskonzeptes sowie in weitere raum- und strukturwirksame Planungen bzw. Konzepte eingespeist werden und kann als Argumentationshilfe für eigene kommunale Positionen genutzt werden.

Kontakt: Thomas Schröder

Weitere Informationen: Website Arbeitskreis Strukturpolitik und Wrtschaftsförderung

Download Positionspapieres (PDF-Datei)

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Präsentieren Sie Ihr Unternehmen unter dem Dach der Region Köln/Bonn auf der transport logistic 2017 - der weltweit größten Messe für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management

Unter dem Dach „Region Köln/Bonn“ und unter Wahrung der jeweils eigenen Identität schließen sich vom 09. bis zum 12. Mai 2017 regionale Unternehmen und Institutionen in München zusammen und präsentieren gemeinschaftlich die Stärken und Kompetenzen der Region. Die Beteiligung an der transport logistic 2017 erfolgt mit dem Ziel, vor allem mittelständischen Unternehmen (KMU) zu akzeptablen Kosten eine Präsentationsmöglichkeit auf der weltgrößten Messe für Transport und Logistik zu bieten.

Ob als Anbieter oder Nutzer von Logistik, Mobilität, IT oder Supply Chain Management: Die transport logistic 2017 bietet eine Plattform, auf der sich auf Entscheiderebene alle Marktteilnehmer aus Industrie und Handel und der Transport- und Logistikbranche treffen. Als Unternehmen, Institution, Verband oder Zusammenschluss mit Sitz in den Städten Köln, Bonn, Leverkusen oder den Kreisen Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Kreis Neuss besteht die Möglichkeit, durch einen Auftritt das Portfolio der regionalen Aussteller zu bereichern und den Logistikstandort Region Köln/Bonn entsprechend abzubilden.

Der Region Köln/Bonn e.V. bietet Plätze sowohl als Stand- als auch als Logopartner auf dem Gemeinschaftsstand der Region Köln/Bonn an. Ebenso besteht die Möglichkeit, sich als Sponsor zu beteiligen, um die Messe als interessante Vermarktungsplattform zu nutzen. Ebenso können maßgeschneidert eigene Wünsche umgesetzt werden. 

Durch den gemeinschaftlichen Auftritt als Region werden gemeinsam Vorteile gebündelt sowie die regionale Kompetenz und Vielfalt vermittelt. Einzelne Unternehmen/Institutionen können sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren, profitieren jedoch von den Vorteilen der Gemeinschaft wie generische Botschaften und Inhalte.

Rückmeldeschluss ist der 10.02.2017.

Kontakt: Carsten Weis

Weitere Informationen: www.transportlogistic.de

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K 2016: Die Region Köln/Bonn präsentierte sich auf der weltweit wichtigsten Messe für Kunststoff und Kautschuk

Die "K 2016" ist die weltweit bedeutendste Messe für Kunststoff und Kautschuk und fand vom 19. bis zum 26. Oktober 2016 in Düsseldorf statt.

Die Kunststoffindustrie ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in der Region Köln/Bonn. Eine durchgängige Wertschöpfungskette von Kunststofferzeugern und -verarbeitern sowie eine breite Wissenschafts-, Forschungs-, Weiterbildungs- und Dienstleistungslandschaft stehen für eine hohe Kompetenz und Exzellenz dieser Branche in der Region.

Die Messe "K", die alle drei Jahre stattfindet, ist aufgrund ihrer quantitativen und qualitativen Leistungsmerkmale die zentrale Leitmesse weltweit. Das gilt sowohl für das Angebotsspektrum als auch für die Besucher. Auf der K 2016 demonstrierten 3.285 Aussteller – globale Marktführer wie auch junge Spin-offs – ihre Leistungsfähigkeit. Über acht Tage wurden richtungsweisende Produkte und Prozesse 230.000 Fachbesuchern aus 160 Ländern präsentiert und Zukunftshemen diskutiert.

Eine durchgängige Wertschöpfungskette von Kunststofferzeugern und -verarbeitern, eine breite Wissenschafts-, Forschungs-, Weiterbildungs- und Dienstleistungslandschaft stehen für Kompetenz und Exzellenz dieser Branche in der Region Köln/Bonn. Der Gemeinschaftsstand der Region wurde zum wiederholten Mal federführend vom Verein organisiert und bot den teilnehmenden regionalen Unternehmen und Institutionen gute Chancen, internationale Geschäftskontakte zu knüpfen.  Mit dabei waren in diesem Jahr der Wirtschaftsstandort Oberberg, die Firma Feuerherm-PWDS, die Kunststoff Initiative Oberberg KIO e.V., die FOLITEC Mess- und Prüfanlagen e.K. und die Gebrüder Nelles Werkzeugbau GmbH.

Nächster Termin: K2019 (16. bis zum 23. Oktober 2019)

Kontakt: Carsten Weis

Weitere Informationen: www.k-online.de

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Bad Honnef erhält Zusage für Einzelhandelsportal-Fördermittel


Foto: Bürgermeister Otto Neuhoff und Wirtschaftsförderin Johanne Högner halten die Zusage des Forschungszentrums Jülich GmbH für die Förderung des digitalen Einkaufsportals in Händen

Die Stadt kann sich über Fördermittel zum Aufbau einer digitalen Plattform für den Einzelhandel freuen. Der entsprechende Brief ging noch kurz vor Weihnachten auf dem Postwege bei der Stadtverwaltung ein.

Damit hat Bad Honnef sich zusammen mit neun anderen Projekten im Wettbewerb um die Fördermittel, die das NRW-Wirtschaftsministerium aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung stellt, durchgesetzt. Die Kosten von rund 200.000 Euro, die für die Stadt mit der Realisierung verbunden sind, werden mit 100.000 Euro Fördermitteln kofinanziert.

Bürgermeister Otto Neuhoff: "Wir freuen uns sehr, dass die umfangreiche Vorarbeit mit allen Beteiligten zu einem ersten Erfolg geführt hat! Bad Honnef ist eine tolle Stadt, die wir nun noch attraktiver - auch in der virtuellen Welt - präsentieren können. Jetzt gehen wir für die formale Antragsstellung noch einmal in medias res und setzen alle Kräfte daran, um im Sommer 2017 starten zu können."

Das Bad Honnefer Konzept sieht vor, dass auf der neuen Plattform nicht nur die Geschäfte der Innenstadt präsentiert werden und die Kundinnen und Kunden auch online einkaufen können, sondern auch die Bereiche Tourismus, Kultur und Veranstaltungen ebenso wie Dienstleistungen zusammengeführt werden.

Dabei fließen auch die Ergebnisse aus dem vorgeschalteten Prozess zur Entwicklung einer Dachmarke ein, die dem Projekt noch einen richtigen Namen geben soll. In die Erarbeitung und den Aufbau der Plattform sind die Innenstadtgemeinschaft Centrum e. V. und verschiedene Partnerorganisationen, die sich beispielsweise zur Entwicklung von Schulungen für die Händlerinnen und Händler oder für die Logistik hinter dem Shop-Portal einbringen werden, eingebunden. Sie alle hatten in der Bewerbung ihre Unterstützung bekundet. Die Projektskizze hatte die Stadt mit tatkräftiger Unterstützung des Region Köln/Bonn e.V. Mitte Oktober 2016 eingereicht.

Weitere Informationen unter: www.bad-honnef.de/magazin/artikel.php

Kontakt: Wolfgang Ebert

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ENERGIEWENDE UND KLIMAANPASSUNG VOR ORT GESTALTEN

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Förderaufruf "KommunalerKlimaschutz.NRW" für Städte, Gemeinden und Kreise veröffentlicht

Gesucht werden beispielhafte Ideen für den kommunalen Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen.

Die Leitmarktagentur.NRW hat den Förderaufruf „KommunalerKlimaschutz.NRW“ veröffentlicht, mit dem das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen die Umsetzung von Maßnahmen fördert, die den Ausstoß von Treibhausgasemissionen in Kommunen verringern. In Verbindung mit treibhausgasmindernden Maßnahmen sind auch Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel förderfähig.

Städte, Gemeinden und Kreise aus Nordrhein-Westfalen können für Maßnahmen, die sich aus einem Klimakonzept oder der Teilnahme am European Energy Award ableiten lassen, eine Förderung beantragen. Die Vorhaben sollen sich nicht auf isolierte Einzelmaßnahmen beschränken, sondern einen umfassenden Ansatz verfolgen.

In Zusammenarbeit mit den nordrhein-westfälischen Kommunen können zur Umsetzung der Maßnahmen auch folgende Einrichtungen teilnehmen: Kommunale Eigenbetriebe, Beratungseinrichtungen, Wirtschafts- und Arbeitnehmerverbände, Kammern, Verbände, gemeinnützige Einrichtungen und Unternehmen.

Die zur Förderung beantragten Maßnahmen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung können einen oder mehrere der relevanten Klima-Bereiche einer Kommune umfassen, wie zum Beispiel:

  • Klimagerechte Quartiers-, Stadt- und Raumentwicklung 
  • Gebäude und Anlagen (inklusive Straßenbeleuchtung) 
  • Versorgung und Entsorgung 
  • Mobilität 
  • Personal und Organisation 
  • Kommunikation, Kooperation und Partizipation 
  • Klimaneutrale Kommunalverwaltung

Ergänzend werden in einem besonderen Förderbereich „Emissionsfreie Innenstadt“ Modellkommunen gesucht, die konkrete Mobilitätslösungen umsetzen. Die Herausforderung besteht darin, die Abhängigkeit des Verkehrssystems von fossilen Kraftstoffen zu lösen, ohne die Mobilität einzuschränken. Hier bedarf es neuer Handlungsansätze, um bekanntes Wissen umzusetzen.

Die Einreichungsfrist läuft am 16.03.2017 um 16 Uhr ab. Eine zweite Einreichungsfrist endet am 22.06.2017 um 16 Uhr. Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen finden Sie im unten angegebenen Link bzw. im Downloadbereich. Der Region Köln/Bonn e.V. unterstützt gerne bei der Antragstellung und steht für Fragen zur Verfügung.

Kontakt: Joris Allofs, Jörg Hembach

Weitere Informationen: Projektaufruf, Broschüre, Bewerbungsbogen - Allgemeiner Förderbereich", Bewerbungsbogen - Besonderer Förderbereich „Emissionsfreie Innenstadt“, Informationspaket Fördergrundlagen

www.leitmarktagentur.nrw/klimaschutz/kommunalerklimaschutz

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KlimaExpo.NRW: Die Region Köln/Bonn macht vier weitere Schritte für den Klimaschutz


V.l.n.r.: Uwe Schäfer, Kommunikation VIVAWEST, Ulrich Farwick, Projektleiter Klimaschutzsiedlung Köln-Porz bei VIVAWEST, Joris Allofs vom KlimaExpo.NRW Regionalpartner Region Köln/Bonn e.V. und Markus Schulze, Projektmanager Öffentlichkeitsarbeit bei der KlimaExpo.NRW.
V.l.n.r.: Wolfgang Jung, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, Achim Südmeier, Vertriebsvorstand RheinEnergie AG, NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel, Uwe Eichner, Vorstandsvorsitzender GAG Immobilien AG, Joris Allofs, Projektmanager Region Köln/Bonn e.V., Florian Ellenbürger, Projektmanager der Energiemanagement GAG Service GmbH, Nicole Hilden, Projektentwicklerin RheinEnergie AG, Foto: EnergieAgentur.NRW
V.l.n.r.: Theo Kötter, Brigitte Scholz, Martina von Schoeler, Ralf Pude, Sebastian Bellersen-Weber, Hembach, Sophie Schetke, Steffen Lang und Felix Winzer. (c) Foto: Barbara Frommann
V.l.n.r.: Prof. Dr. Hermann Schlagheck, Leiter ILEK-Projektgruppe, Joris Allofs, Region Köln/Bonn e.V., Projektmanagement Energie und Klima, Ulrike Baumeister, Schulungsleitung TETRA Computersysteme GmbH, Wolfgang Jung, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, Claus P. Baumeister, Geschäftsführer der TETRA Computersysteme GmbH, Magdalena Poppe, IHK Bonn/Rhein-Sieg Bereich Innovation und Umwelt/Energie, Renate Offergeld, Bürgermeisterin Wachtberg und Lukas Fischer, Rhein-Sieg-Kreis, Arbeitsgruppe Klimaschutz.

Ausgezeichneter Klimaschutz in der Region Köln/Bonn: Die Mehrgenerationen-Klimaschutzsiedlung in Köln-Porz, der Campus Klein-Altendorf, das Kölner Projekt "Veedel Energie" und das „OctagonOffice“ sind die Schritte 135, 176, 184 und 199 von insgesamt 1.000 Klimaschutzschritten der KlimaExpo.NRW in Nordrhein-Westfalen bis 2022.

Die Klimaschutzsiedlung in Köln-Porz macht Sonnenwärme mit einem der größten Eisspeicher Europas flexibel nutzbar. Zudem hat das Wohnungsunternehmen VIVAWEST die Wohnungen barrierearm gestaltet und für alle Generationen attraktiv ausgestattet – damit eine Mehrgenerationen-Klimaschutzsiedlung entsteht. Für dieses vorbildliche Engagement im Klimaschutz nahm die KlimaExpo.NRW das Projekt in ihre Leistungsschau als 135. von 1.000 „Schritten in die Zukunft“ ab. Um die Klimaschutzzielsetzungen zu erreichen, muss neben der gängigen technisch-konstruktiven CO2-Einsparung vor allem die Nutzung vorhandener regenerativer Energien forciert werden. Dabei werden kostengünstige Energiespeicher künftig eine entscheidende Rolle spielen. Durch den hier eingesetzten Latent-Wärme-Speicher auf Wasserbasis können die im Sommer eingespeicherten solaren Erträge mit saisonaler Verschiebung in der nächsten Heizperiode verwendet werden. Dieses zukunftsfähige System qualifiziert sich insbesondere durch seine weitgehende Unabhängigkeit von steigenden Öl- und Gaspreisen.

Das Pilotprojekt "Veedel Energie",  (Schritt 176 von 1.000 „Schritten in die Zukunft“) auf der Heinrich-Hoerle-Straße im Kölner Stadtteil Longerich versorgt 72 Wohneinheiten günstig und effizient mit Strom. Im Mieterland NRW gibt es unzählige Mietshausdächer, auf denen Solarstrom erzeugt werden könnte. Bei "Veedel Energie" beziehen die Mieterinnen und Mieter der GAG Immobilien AG den Strom aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, die in den Immobilien selbst installiert sind. Durch die hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung der Systeme mit einem Wirkungsgrad von bis zu 95 Prozent geht kaum Energie verloren. Allein im Pilotprojekt können durch die äußert effiziente Energieproduktion pro Jahr bis zu 115 Tonnen CO2 eingespart werden.

Der Campus Klein-Altendorf ist der 184. von 1.000 „Schritten in die Zukunft“, die die KlimaExpo.NRW bis 2022 aufzeigen wird. Der Campus Klein-Altendorf, der zur Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn gehört, geht neue Wege. Der Forschungsbereich Nachwachsende Rohstoffe von Prof. Ralf Pude untersucht, wie man mit speziellen Pflanzenarten effizient heizen und dämmen kann. Das Forschungsteam leistet so einen großen Beitrag zur Erschließung neuer Bioenergie-Potenziale. Der Campus Klein-Altendorf der Universität Bonn zeigt neue Wege in die Energiezukunft auf: Im Forschungsbereich Nachwachsende Rohstoffe wird untersucht, wie man mit speziellen Gräsern und Hölzern effizient heizen und dämmen kann. Teil der Forschungsarbeiten ist ein energieeffizientes Gewächshaus, das mit dem selbst angebauten Großgras Miscanthus und Rodungsholz beheizt wird. Ebenso haben die Wissenschaftler einen effizienten Dämmputz aus Miscanthus-Partikeln entwickelt und zum Patent angemeldet. Das Klima-Engagement der Universität Bonn weitet sich auch auf die Region aus: Im “bio innovation park Rheinland“ entwickeln Forscher, Unternehmen und Kommunen einen klimaneutralen Wissenschafts- und Gewerbepark. Die Energieversorgung soll weitgehend aus Schnitt- und Rodungsholz der Region gedeckt werden.

Das „OctagonOffice“ der Firma TETRA Computersysteme GmbH ist der 199. von 1.000 „Schritten in die Zukunft“, denn es erzeugt nicht nur mehr Energie als es verbraucht. Eine kontrollierte Belüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt auch für ein ganzjährig angenehmes Raumklima ohne aktive Kühlung – und schafft so zusätzlichen Komfort am Arbeitsplatz. Das emissionsfreie und CO2-neutrale "OctagonOffice" entstand im Jahr 2009 nach nur drei Monaten Planungs- und sechs Monaten Bauzeit. Als Plusenergie-Passivhaus erzeugt das innovative Bürogebäude durch seine Photovoltaik-Anlage mehr Energie als die Firma vor Ort verbraucht. Mit zahlreichen weiteren Maßnahmen spart das "OctagonOffice" Energie ein und steigert den Komfort für alle Mitarbeiter.

Über die KlimaExpo.NRW
Die KlimaExpo.NRW ist eine ressortübergreifende Initiative der NRW-Landesregierung. Um Energiewende, Klimaschutz und die notwendige Anpassung an die Folgen des Klimawandels als Schubkräfte einer nachhaltigen Entwicklung für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen, hat die Landesregierung die KlimaExpo.NRW ins Leben gerufen. Ziel der Landesgesellschaft ist es, erfolgreiche Projekte in innovativen Formaten einem breiten Publikum bis hin zur internationalen Ebene zu präsentieren und zusätzliches Engagement für den Klimaschutz zu initiieren. Die KlimaExpo.NRW soll das technologische und wirtschaftliche Potenzial Nordrhein-Westfalens in diesem Bereich präsentieren. Sie ist zugleich Leistungsschau und Ideenlabor für den Standort NRW und das nicht nur an einem Ort und an einem Tag, sondern landesweit und das bis 2022. 2017 findet die Zwischenpräsentation der KlimaExpo.NRW in ganz NRW statt, so auch im Rahmen des Langen Tags am 21. Juni auf :metabolon. Die finanziellen Mittel für diese Umsetzung erhält die Landesinitiative vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Als regionaler Partner unterstützt der Region Köln/Bonn e.V. die Landesgesellschaft KlimaExpo.NRW. Der Verein mobilisiert Akteure in der Region, sucht und prüft geeignete Projekte und flankiert die Öffentlichkeitsarbeit der Projektpartner. Mit diesen Aktivitäten stärkt der Region Köln/Bonn e.V. auch sein Standortmarketing und macht innovative Projekte und Initiativen aus der Region bekannt – bundesweit und darüber hinaus.

Kontakt: Joris Allofs, Jörg Hembach

Weitere Informationen unter KlimaExpo.NRW.

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REGION IM WETTBEWERB POSITIONIEREN UND VERNETZEN

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Begrüßung Jochen Pölten, Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission in Bonn
Schüler einer 11. Klasse zur Frage, was sie mit Europa verbinden.
Günther Oettinger, EU-Kommissar für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Alexander Graf Lambsdorff, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW und Moderatorin Jule Reimer, Deutschlandradio
Informationsgespräch am COMPASS-Stand

EU-Bürgerdialog tagte im Imhoff Schokoladenmuseum in Köln

EU-Kommissar Oettinger, EU-Vizeparlamentspräsident Lambsdorff und NRW-Minister für Europaangelegenheiten Lersch-Mense beim Bürgerdialog in Köln.

EU-Kommisions-Präsident Jean-Claude Juncker hatte die Mitglieder seines Kollegiumsdarum gebeten, in den Mitgliedstaaten politisch aktiv aufzutreten und den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern gezielt zu suchen. Dabei sollen sie ihre politischen Ziele vorstellen, stets ein offenes Ohr haben und mit den Stakeholdern kommunizieren.

Die Landesvertretung der Europäischen Kommission in Bonn hatte am 21. November 2016 die Öffentlichkeit sowie Vertreter der Landesregierung, Mitglieder des deutschen und europäischen Parlaments, Vertreter des diplomatischen Korps und internationaler Organisationen, Vertreter von Hochschulen, Nichtregierungsorganisationen und Berufsverbänden und Unternehmer, Studenten und Medien zum „EU-Bürgerdialog“ in das Kölner Schokoladenmuseum eingeladen und so das direkte Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern gesucht.

Alexander Graf Lambsdorff, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft und Franz- Josef Lersch-Mense, NRW-Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien diskutierten mit den Bürgerinnen und Bürgern unter Moderation von Jule Reimer, Redakteurin des Deutschlandradios, Themen wie beispielsweise Digitale Kommunikation in Wirtschaft und Gesellschaft, Freihandelsabkommen CETA und TTIP sowie BREXIT und ERASMUS+.

Das COMPASS-Team des Region Köln/Bonn e.V. war mit einem Stand auf der Veranstaltung vertreten und informierte interessierte Besucher u.a. über EU-, Bundes- und Landesförderprogramme sowie aktuelle Projektaufrufe in NRW.

Kontakt: Tatjana Masin

Weitere Informationen: EU-Bürgerdialog

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