Winter - Newsletter 2017

Inhalt:

IN VIELFALT GEEINT - ZUKUNFT GEMEINSAM GESTALTEN

RAUM ENTWICKELN - UMBAU LENKEN

STANDORT- UND LEBENSQUALITÄT SICHERN UND ENTWICKELN

REGION IM WETTBEWERB POSITIONIEREN UND VERNETZEN

WIRTSCHAFSSTANDORT SICHERN UND ENTWICKELN

ENERGIEWENDE UND KLIMAANPASSUNG VOR ORT GESTALTEN

WEIHNACHTSGRUSS 

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    IN VIELFALT GEEINT – ZUKUNFT GEMEINSAM GESTALTEN

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    25 Jahre Region Köln/Bonn e.V.: Mitgliederversammlung und Empfang

    Empfang am einstigen Gründungsort im historischen Rathaus zu Köln forcierte interkommunale Kooperation

    Die „Silberhochzeit der Region Köln/Bonn“ hatte am Donnerstag, den 07.09.2017, Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker zum Anlass genommen, die Mitgliederversammlung des Region Köln/Bonn e.V. zur Sitzung mit anschließendem Empfang in den Hansasaal des historischen Rathauses der Stadt Köln einzuladen – dem Ort der Gründung des Vereins, der seinerzeit noch ‚Regio Köln, Bonn und Nachbarn e.V.‘ hieß.

    Zum Empfang waren auch ehemalige Mitgliedervertreter und Vorstandsmitglieder aus den zurückliegenden 25 Jahren gekommen. Begrüßt wurden die Gäste von Gastgeberin Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Sie zitierte aus einer stenografischen Niederschrift der Gründungsversammlung vor 25 Jahren über die Beweggründe zur damaligen Vereinsgründung und wie es zu dem festeren Willen zur Zusammenarbeit innerhalb der Region gekommen war. 

    Ein Blick zurück in die Niederschrift der Gründungsversammlung vom 09. Oktober 1992 lohnt sich: in diesem Zeitdokument ist festgehalten, wie die Gründungsmitglieder seinerzeit die Notwendigkeiten der Kooperation in der Region beschrieben haben.

    Vieles davon gilt heute noch. Eins hat sich jedoch substantiell verändert: die Region kennt sich besser untereinander, sie kann auf etliche gute Beispiele und den Mehrwert von Kooperation verweisen. Und die Ergebnisse dieser vielen Kooperationen haben sich für die Bürgerinnen und Bürger spürbar uns sichtbar in einer großen Anzahl von Projekten und Maßnahmen vor Ort positiv ausgewirkt. Dementsprechend zuversichtlich geht die Reise der regionalen Kooperation weiter in die nächsten 25 Jahre.

    Landrat Jochen Hagt, dankte als Vorsitzender Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker für die Möglichkeit, im Historischen Rathaus der Stadt Köln zu tagen. Der inhaltliche Schwerpunkt der Vereinsarbeit lag im zurückliegenden Jahr auf dem Feld der Integrierten Raumentwicklung. Er hob stellvertretend für die Vielzahl der Projekte die beiden großen strategischen Projekte des Region Köln/Bonn e.V. ,Agglomerationskonzept‘ und ,Klimawandelvorsorgestrategie‘ hervor. Mit diesen nimmt sich der Verein den tiefgreifenden regionalen Herausforderungen an - wie beispielsweise im Bereich der demografischen und räumlichen Entwicklung, der Energiewende, des Klimawandels oder in Bezug auf die zukünftige Infrastruktur- und Mobilitätsentwicklung in der Region Köln/Bonn.

    Die interkommunale Zusammenarbeit hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen weiteren wichtigen Schwerpunkt gebildet und nicht zuletzt durch Aufrufe des Landes NRW an Bedeutung gewonnen (z.B. „StadtUmland.NRW“ und „REGIONALE 2022/2025“).

    Nach der Mitgliederversammlung schloss sich der Empfang zum 25-jährigen Bestehens des Region Köln/Bonn e.V. im Hansasaal des Historischen Rathaus zu Köln, dem Gründungsort vor 25 Jahren, an.

    Hier finden Sie die Reden der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Reker, des Vertreters der Mitgliederversammlung des Region Köln/Bonn e.V., Rainer Deppe sowie des Vereinsvorsitzendem, Landrat Jochen Hagt, Oberbergischer Kreis. 

    Zu den Bildern

    Weitere Informationen:
    www.agglomerationskonzept.de
    www.klimawandelvorsorge.de
    www.stadtumland-nrw.de/home 
    www.bergisches-rheinland.de

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    Wechsel im Vorstandsvorsitz

    v.l.n.r.: Hauptgeschäftsführer Ulf Reichardt (2. stellv. Vors.), Landrat Stephan Santelmann (1. stellv. Vors.), Landrat Jochen Hagt (Vorsitzender)

    Mit Wahl von Stephan Santelmann als Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises hat er zum 25. Oktober 2017 die Funktion als 1. stellvertretender Vorsitzender des Region Köln/Bonn e.V. übernommen. 

    Den Vorstandsvorsitz bilden nun folgende Personen: 

    • Vorsitzender: Landrat Jochen Hagt, Oberbergischer Kreis
    • 1. Stellvertretender Vorsitzender: Landrat Stephan Santelmann, Rheinisch-Bergischer Kreis
    • 2. Stellvertretender Vorsitzender: Hauptgeschäftsführer Ulf Reichhardt, Industrie- und Handelskammer zu Köln

    Im Dezember 2017 wird Andreas Kossiski, MdL,  die Regionsgeschäftsführung des DGB Region Köln-Bonn an Herrn Jörg Mährle übergeben. Herr Mährle wird entsprechend den Gaststatus im Vorstand wahrnehmen.

    Zum Jahresende 2017 wird Artur Grzesiek, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse KölnBonn in den Ruhestand treten. Sein Nachfolger im Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. wird ab Januar 2018 Rüdiger Linnebank werden.

    Rainer Deppe, MdL und Vorsitzender des Regionalrats der Bezirksregierung Köln, wurde für die Dauer von zwei Jahren als Vertreter für die Mitgliederversammlung in den Vorstand wiedergewählt. 

    Weitere Informationen:
    Mitglieder des Vorstands

    Kontakt: Brit Feyen

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    25 Jahre Region Köln/Bonn e.V.: Geburtstagsfeier anlässlich der „Silberhochzeit“

    Zur "Silberhochzeit" traf sich der Region Köln/Bonn e.V. im Kreise der "Regionalen Familie"

    Am 09. Oktober 1992 fand im Hansasaal des Historischen Rathauses der Stadt Köln die Gründungsversammlung des ,Regio Köln/Bonn und Nachbarn e.V.´ statt. Damals bewertete der Kölner Oberbürgermeister Norbert Burger den Verein in seiner Eröffnungsrede als „Keimzelle eines Regionalverständnisses und -bewusstseins“, welches das damals vorherrschende kommunale „Koordinatensystem schrittweise erweitern“ sollte.  

    25 Jahre später ist dies im heutigen ‚Regionalmanagement‘ Region Köln/Bonn e.V. lange Realität. Der Verein ist ein Zusammenschluss der kreisfreien Städte Köln, Bonn und Leverkusen sowie der Kreise Rhein-Sieg-Kreis, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Kreis Neuss, Oberbergischer Kreis und Rheinisch-Bergischer Kreis. Mitglieder sind neben den acht Gebietskörperschaften die Handwerkskammer zu Köln, die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, die Industrie- und Handelskammer zu Köln, die Kreissparkasse Köln, die Sparkasse KölnBonn, die Sparkasse Leverkusen, der Landschaftsverband Rheinland und die DGB-Region Köln-Bonn. Als Gäste sind die Bezirksregierung Köln und die Kreise Ahrweiler und Euskirchen in den Entscheidungs- und Arbeitsgremien des Vereins dauerhaft vertreten.

    Ziel ist es, die regionale Zusammenarbeit zu stärken und gemeinschaftlich eine strategische Ausrichtung der Region Köln/Bonn zu intensivieren. Aktuelle Beispiele dafür sind das Agglomerationskonzept, die Regionale Klimawandelvorsorgestrategie, die Begleitung der drei StadtUmland-Kooperationen rund um Köln und Bonn. Auch die Restrukturierung beziehungsweise die Transformation des Rheinischen Reviers im Linksrheinischen sowie die Aussicht auf eine neue REGIONALE im rechtsrheinischen Raum zählen dazu. 

    Das Gründungsdatum nahm der Region Köln/Bonn e.V. zum Anlass sich genau 25 Jahre später, ebenfalls am 09. Oktober, im Kreise der "Regionalen Familie" im „Höhnerstall“ der Brauerei Malzmühle in Köln zu treffen, um auf das Jubiläum anzustoßen. 

    Kontakt: Torsten Wolter

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    25 Jahre Region Köln/Bonn e.V.: Fachexkursion nach Rotterdam

    Fachexkursion nach Rotterdam diskutierte Hafenentwicklung

    Der Region Köln/Bonn e.V. hat sich Ende Oktober mit Experten seiner Mitglieder auf Jubiläums-Fachexkursion nach Rotterdam begeben. Im Fokus standen dort die Hafenentwicklung, die große Auswirkungen auf die Güter- und Warenströme durch und in unsere Region hat, sowie die Organisations- und Projektdimensionen der Metropolregion Rotterdam-Den Haag. Die Entwicklungen der großen Seehäfen, innovative Verkehrslösungen, Kompetenzen im Wasserbau und in der Agrarwirtschaft sowie die herausragende Position für die europäischen Warenströme machen die Niederlande zu einem interessanten Exkursionsziel.

    Die Exkursionsteilnehmer tauschten sich mit Vertretern der „Metropolregion Rotterdam-Den Haag“ zu aktuellen Themen aus. Bei einer Hafenrundfahrt erhielten sie einen Eindruck der riesigen, weiter wachsenden Hafenanlagen Rotterdams. Im Anschluss daran informierten sie sich in der Innenstadt Rotterdams über die laufende und geplante Hafenentwicklung und den damit verbundenen Herausforderungen für das Hinterland, wie auch für die Region Köln/Bonn. Während der Bus- wie auch der Schifffahrt erläuterten Referenten Details zur Infrastrukturentwicklung und zu innovativen Verkehrs- und Lärmschutzprojekten.

    Im Jubiläumsjahr hatte sich der Vorstand dazu entschlossen zwei Jubiläums-Fachexkursionen anzubieten, die eine thematische Verwandtschaft zu den Arbeitsfeldern des Region Köln/Bonn e.V. aufweisen. Die Erste führte im Sommer ins Münsterland. (Weitere Informationen hier) Hier ging es thematisch um die Wirkungen des Strukturprogramms Regionale 2016, um die StadtUmland.NRW-Kooperation der Stadtregion Münster sowie die Zukunftsperspektiven unserer Schwesterorganisation Münsterland e.V.

    Weitere Informationen zu den besuchten Exkursionszielen: hier

    Kontakt: Thomas Schröder

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    RAUM ENTWICKELN - UMBAU LENKEN

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    Agglomerationskonzept: Auftaktkolloquium fand im Rheinforum Wesseling statt

    Der Startschuss für Phase 2 im Gesamtprozess des Agglomerationskonzeptes ist gefallen: Im Rahmen des Auftaktkolloquiums am 12. Oktober 2017 wurden die interdisziplinären Planungsteams und ihre detaillierte Aufgabenstellung sowie Arbeitsstände der Grundlagenuntersuchung Mobilität vorgestellt. 

    Über 200 Akteure der Region sind der Einladung ins Rheinforum Wesseling gefolgt und haben intensiv über die Herausforderungen und Zukunftsfragen der Raumentwicklung in der Region diskutiert, die Holger Hoffschröer nach einem kurzen Überblick über die Ziele und Phasen des Gesamtprozesses vorstellte. Die große Erfahrung im Umgang mit komplexen Planungsprozessen und eine mögliche Herangehensweise an die komplexe Aufgabenstellung präsentierten im Anschluss die vier interdisziplinären Planungsteams. 

    Auf großes Interesse stieß auch der Vortrag von Dr. Dirk Wittowsky, ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, über die bisherigen Arbeitsergebnisse der Grundlagenuntersuchung Mobilität. Die Analyse des Bewegungsprofils der Region ergab, dass steigende inter- und intraregionale Verflechtungen zu beobachten sind. Autos und LKWs stellen derzeit die dominierenden Verkehrsmittel in der Region dar. Zudem sind starke intraregionale Pendlerströme sowie ein Anstieg an Pendleraufkommen und -weite zu konstatieren. Dabei gelangt die Verkehrsinfrastruktur zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. Besonders die Autobahnabschnitte um den Kölner Ring herum und die auf Bonn zulaufenden Autobahnabschnitte sind gerade zu Spitzenzeiten stark überlastet. Eine ähnlich hohe Überlastung zeigt sich auch im Schienennetz. Für ein funktionierendes Netz 2040 sind ein zukunftsfähiger Umbau, Modernisierung und der Teilausbau der Infrastruktur notwendig. Dr. Dirk Wittowsky betonte jedoch, dass dies nicht der alleinige Problemlöser sein könne. Vielmehr stelle sich die Frage nach der Entzerrung der Hauptverkehrsströme und -zeiten sowie alternativer Antriebs- und Mobilitätsformen. Es sollte eine umweltfreundliche Verkehrsinfrastruktur sowie eine nachhaltige Mobilitätskultur gefördert werden.

    Alle Vorträge und Impressionen des erfolgreichen Auftaktkolloquiums stehen auf der Website zum Projekt Agglomerationskonzept unter "Auftaktkolloquium" zum Download zur Verfügung.

    Weitere Informationen:
    www.agglomerationskonzept.de 

    Kontakt: Jens Grisar und Christoph Hölzer

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    Regionalforum Klimawandelvorsorgestrategie

    Über 100 Teilnehmer aus Politik, Verwaltungen, Kammern, Verbänden und Aufgabenträgern sind am 21. November 2017 im Stadtmuseum Siegburg zum „Regionalforum Klimawandelvorsorge“ zusammengetroffen.

    In dem Regionalforum wurden die Ergebnisse der sog. Klimawirkungsanalyse vorgestellt, die durch die beauftragte Arbeitsgemeinschaft „plan + risk consult“ (Dortmund) mit „agl“ (Saarbrücken) in den vergangenen Monaten in den fünf Handlungsfeldern Siedlung, Infrastruktur, Wald, Wasser und Landwirtschaft durchgeführt wurde. Im Vorfeld des Forums wurden die Ergebnisse bereits in zwei Fach-Workshops vorgestellt und diskutiert.

    Die Analyse zeigt auf, welche der insgesamt zehn untersuchten Klimawirkungen in den Kommunen der Region und teilweise auch in den Stadtbezirken der kreisfreien Städte auftreten werden. Sie lässt Aussagen darüber zu, ob Klimawirkungen stärker durch Klimaparameter (z.B. Heiße Tage) oder die Sensitivität der Raumnutzungen (z.B. Veränderung der Bevölkerung oder Landnutzung) beeinflusst werden und ermöglicht einen Vergleich der Kommunen im regionalen Kontext. Im Anschluss an die Vorstellung wurden die Ergebnisse und die Frage, wie diese verwendet werden können, in einer Podiumsrunde mit Vertretern der fünf Handlungsfelder besprochen.

    Die Analyse-Ergebnisse bilden zudem die Grundlage des nächsten Arbeitsschrittes – der Clusteranalyse. Mit der Clusteranalyse werden Kommunen mit vergleichbaren Betroffenheiten identifiziert, um diese zu teilregionalen Kooperationsräumen zusammenzufassen, in denen im weiteren Prozessverlauf entlang der jeweils drängendsten Herausforderungen Lösungsvorschläge und Handlungsempfehlungen erarbeitet werden sollen.

    Die Ergebnisse der Klimawirkungsanalyse werden über den Jahreswechsel 2017/2018 aufbereitet und der Region Anfang 2018 auf der Projekt-Website unter www.klimawandelvorsorge.de zur Verfügung gestellt. Die Zwischenergebnisse der Analyse sind bereits im Oktober in das Aufgabendossier des Agglomerationskonzeptes eingeflossen.

    Weitere Informationen: www.klimawandelvorsorge.de

    Kontakt: Thomas Kemme und Joris Allofs

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    Planung eines weiteren Standortes der TH-Köln im Rhein-Erft-Kreis

    Senat und Hochschulrat der TH-Köln sowie der Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. begrüßen Hochschulerweiterung der TH-Köln

    Mit dem Vorhaben, einen neuen Hochschulstandort zu errichten, reagiert die Hochschule auf die Bevölkerungsentwicklung in der Region und möchte die hohe Nachfrage nach Studienplätzen sowie nach qualifizierten Fachkräften nachhaltig sichern. Mit dem Campus möchte die TH Köln zugleich einen wesentlichen Beitrag zum Strukturwandel in der Region leisten.
    Das Vorhaben, einen neuen Hochschulstandort aufzubauen, geht auf eine Initiative des Rhein-Erft-Kreises und des Region Köln/Bonn e. V. zurück.  Die TH Köln und der Region Köln/Bonn e.V. haben seit über zehn Jahren Kooperationserfahrungen hinsichtlich Campusentwicklungen in der Region, u.a. im Falle der Campusneugründungen in Gummersbach und Leverkusen.
    Das vorliegende Konzept für die Entwicklung eines Campus Rhein-Erft der TH Köln wird aufgrund seiner inhaltlichen Ausrichtung und Lage „als strukturpolitisches Schlüsselprojekt bei der aktiven Begleitung des Strukturwandels“ eingestuft.

    Eigenständiges Profil
    Das Konzept sieht den Aufbau einer Fakultät für Raumentwicklung und Infrastruktursysteme mit drei Profilschwerpunkten – Raumentwicklung und Infrastruktursysteme, Infrastrukturmanagement sowie Angewandte Geoinformatik – vor. Der Campus erhielte somit ein eigenständiges Profil, das auf den Innovationsbedarf in der Region besonderen Bezug nimmt und damit eine enge Vernetzung mit öffentlichen und privaten Partnerinnen und Partnern vor Ort ermöglicht. Zugleich möchte die TH Köln mit diesem Schwerpunkt ihr Kompetenzprofil in einem Feld erweitern, das schon heute bundesweit und im internationalen Umfeld von einer sehr großen Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften geprägt und von besonderer Relevanz für die gesellschaftliche Entwicklung im 21. Jahrhundert ist.

    Das Studienangebot soll nach derzeitiger Planung drei Bachelor- und drei Masterstudiengänge umfassen, die eng aufeinander bezogen sind. Die hohen Qualitätsstandards der TH Köln in der Lehre, insbesondere das projektorientierte und forschende Lernen sowie die interdisziplinäre Vernetzung würden auch für den neuen Campus gelten. Ausgelegt werden soll der neue Hochschulstandort auf 2.000 Studierende; insgesamt könnten am Campus Rhein-Erft 200 Arbeitsplätze in Lehre und Forschung sowie in der Hochschulverwaltung entstehen. Als Anforderung an den Standort hat die Hochschule neben einem ausreichend großen Grundstück von rund 25.000 Quadratmetern eine gute Anbindung an den schienengebundenen öffentlichen Nahverkehr formuliert. Der Campus solle zudem eng vernetzter Teil der Stadt sein. Die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt eine Fläche in Erftstadt-Liblar.

    Nächste Schritte
    Anfang November hatte sich bereits der Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. dafür ausgesprochen, die Planung und Realisierung des Projekts eng zu begleiten und zu unterstützen: Mit dem Campus Rhein-Erft der TH Köln werde die Hochschullandschaft Nordrhein-Westfalens und der Region Köln/Bonn bzw. der Metropolregion Rheinland mit für die Region sehr relevanten Studienbereichen bedarfsbezogen ausgebaut. Das Studienangebot stelle nicht nur geografisch sondern vor allem inhaltlich eine starke strategische Ergänzung der Bildungslandschaft im Rheinland dar und diene darüber hinaus als strukturpolitisches Schlüsselprojekt bei der aktiven Begleitung des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Der Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. hat sich daher nachdrücklich für die Planung und Realisierung des Campus Rhein-Erft der Technischen Hochschule Köln als regionalbedeutsames strukturpolitisches Projektvorhaben ausgesprochen und werde die Realisierung aktiv unterstützen.

    Auch der Rat der Stadt Erftstadt hat dem Projekt zugestimmt. Nach der positiven Resonanz des Senats und des Hochschulrats der TH Köln soll das Vorhaben nun als gemeinsame Initiative von Hochschule, Rhein-Erft-Kreis und Region Köln/Bonn e.V. an die Landesregierung herangetragen werden.

    Weitere Informationen:
    Presseinformation der TH-Köln mit weiteren Statements aus der Region

    Kontakt: Dr. Reimar Molitor

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    REGIONALE 2025 Agentur gegründet – erster Förderbescheid übergeben


    NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach hat der REGIONALE 2025 Agentur am 08. Dezember 2017 einen ersten Förderbescheid in Höhe von 210.000 Euro übergeben. Die drei Landräte Jochen Hagt (OBK), Stephan Santelmann (RBK), Sebastian Schuster (RSK) und Dr. Reimar Molitor für den Region Köln/Bonn e.V. nahmen stellvertretend für die vier Gesellschafter der GmbH den Bescheid im Rahmen einer Informationsveranstaltung entgegen, zu der rund 220 Vertreter aus dem Bundestag, dem Landtag NRW, den Räten und Ausschüssen der drei Kreise und der 28 Kommunen in die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) nach Bensberg gekommen waren.

    Ministerin Scharrenbach betonte , dass aus dem Projekttraum nun ein Projektraum, auf deren Ergebnisse sie sehr gespannt sei und die für ganz NRW von Bedeutung sein werden.  In ihrer Rede unterstrich die Ministerin zudem die Bedeutung des Instruments der REGIONALEN für eine integrierte regionale Entwicklung und motivierte die anwesenden rund 250 kommunalen Mandatsträger zur aktiven Unterstützung. Dr. Reimar Molitor stellte in seinem Vortrag den aktuellen Sachstand zur REGIONALE 2025 dar und konkretisierte und verortete die fünf thematischen Entwicklungspfade mit einer Bilderreise durch das ‚Bergische RheinLand‘. Das ‚Bergische RheinLand‘ bildet innerhalb der Region Köln/Bonn einen Projetraum im östlichen Teil, dem insgesamt 28 Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreises, des Oberbergischen Kreises sowie des östlichen Rhein-Sieg-Kreises angehören und der sich mit der Rheinschiene vernetzt.

    Die Chancen und Erwartungshaltungen an die REGIONALE 2025 wurden in einer Gesprächsrunde mit den drei Landräten, der Regierungspräsidentin Gisela Walsken und der Bürgermeisterin Nicole Sander (Neunkirchen-Seelscheid) sowie den Bürgermeistern Lutz Urbach (Bergisch Gladbach) und Ulrich Stücker (Wiehl) erörtert. 

    Auf einem Kartentisch waren die rund 50 bereits gemeldeten Projektideen aufgebaut, die durch die Anwesenden durch zahlreiche neue Ideen und Vorschläge ergänzt wurden. Damit sind erste Grundlagen für die REGIONALE 2025 Agentur gelegt, die ihre Arbeit formal ab Januar 2018 aufnehmen und im Laufe des ersten Halbjahres Geschäftsräume in Bergisch Gladbach beziehen wird.

    Kontakt: Thomas Kemme

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    Forschungsgebäude :envihab mit dem Kölner Architekturpreis ausgezeichnet

    :envihab abends draussen (c):envihab
    Kölner Architekturpreis 2017
    :envihab Panorama Foyer (c):envihab

    Die Jury des Kölner Architekturpreises (KAP) hat neben drei weiteren herausragenden Projekten in der Stadt Köln auch das DLR-Forschungsgebäude :envihab ausgezeichnet.

    Das :envihab-Forschungsgebäude am Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin befindet sich auf dem Areal des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Porz. Glass Kramer Löbbert Architekten haben es gemeinsam mit Uta Graff entworfen. Unter einem flexiblen, visuell eher geschlossenen Technikgeschoss befindet sich eine durchgängige, gläserne Erdgeschossebene. Dort sind verschiedene Forschungsmodule des Institutes angesiedelt. Die Jury zeigte sich „besonders begeistert von der konsequenten typologischen Durcharbeitung, die einen überzeugenden architektonischen Rahmen für Forschung“ schaffe. Nach außen hin präsentiere sich das :envihab einerseits als klarer, autonomer Körper mit einem eher landschaftlichen und distanzierten Charakter. Anderseits wirke das Haus aber durch sein gläsernes Erdgeschoss auch einladend und kommunikativ.

    Ziel von :envihab ist es, ein Netzwerk aus Wissenschaft, Industrie und Öffentlichkeit zu schaffen. Neben seiner Eigenschaft als moderne Forschungseinrichtung dient :envihab als Kommunikationszentrum, um Wissenschaftler der nächsten Generation zusammenzuführen und neue Ideen zu entwickeln. Mit seinen Forschungsmöglichkeiten ist :envihab hervorragend geeignet, um die künftigen Herausforderungen der bemannten Raumfahrt zu erkunden und eine große Vielfalt neuer Anwendungsmöglichkeiten zu entdecken, die das Leben auf der Erde verbessern.

    Weitere Informationen:
    www.dlr.de/envihab
    www.regionale2010.de

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    Solarpreis für :metabolon

    (c) Eurosolar

    Bergisches Energiekompetenzzentrum :metabolon mit dem deutschen Solarpreis 2017 ausgezeichnet

    Das Regionale2010-Projekt :metabolon ist mit dem Deutschen Solarpreis 2017 ausgezeichnet worden. Veranstaltungsort war in diesem Jahr die Villa Media in Wuppertal, die 2016 selbst ausgezeichnet wurde. Der von EUROSOLAR e.V. ins Leben gerufene Preis wurde in neun Kategorien verliehen. In Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW wurden die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner auf der Preisverleihung geehrt und ihr Engagement im Rahmen von Filmen, Interviews und Präsentationen dem Publikum vorgestellt.

    Der Lern-, Forschungs- und Informationsstandort in Lindlar im Oberbergischen Kreis, hat den Preis in der Kategorie "Bildung und Ausbildung" verliehen bekommen. Gewürdigt wurde die innovative Nutzung einer Deponie für Ressourcenmanagement, Energie- und Umwelttechnologien. Das Bergische Energiekompetenzzentrum in Lindlar zählt damit zu den Vordenkern und Wegbereitern für die Energiewende.

    "Wir freuen uns riesig über diese Würdigung" erklärten Dezernent Gerhard Wölwer (Rheinisch-Bergischer Kreis) und Monika Lichtinghagen-Wirtz, Geschäftsführerin des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes (BAV) und Metabolon-Projektleiterin. NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart lobte, Projekte wie :metabolon zeigten, "welches ökonomisch sinnvolle Potenzial im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland existiert."

    Weitere Informationen:
    www.metabolon.de
    Eurosolar - Deutscher Solarpreis

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    STANDORT- UND LEBENSQUALITÄT ERHALTEN UND AUSBAUEN

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    20 Jahre „Regionale Kulturpolitik“ (RKP)

    Die „Regionale Kulturpolitik“ (RKP) – das Instrument des Landes NRW zur Förderung von regionalen Kulturprojekten – feierte 2017 ihr 20-jähriges Jubiläum.

    Nordrhein-Westfalen verfügt über viele unterschiedliche und attraktive Landschafts- und Kulturräume. Regionale Kunst- und Kulturprojekte erfreuen sich großer Beliebtheit und spielen auch für den Tourismus eine wichtige Rolle. Die Landesregierung unterstützt diese Vielfalt seit nunmehr 20 Jahren mit dem bundesweit einzigartigen Förderprogramm "Regionale Kulturpolitik".

    Am 30. September 2017 endete die Einreichungsfrist für Projekte für das Folgejahr 2018. Von insgesamt 19 eingereichten Projekten im Kulturraum „Rheinschiene“ erhielten 11 Projekte eine Förderempfehlung an das Land NRW – die offizielle Einreichung der Förderanträge bei den Bezirksregierungen ist seitens der Antragsteller zum 30. November 2017 erfolgt.

    Auch in 2018 werden wieder Projekte im Rahmen von RKP gefördert: Einreichungsfrist für Projekte im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik NRW ist der 30. September 2018.

    Im Rahmen des Jubiläums „20 Jahre Regionale Kulturpolitik“ fand im Jahr 2017 das Jubiläums-Projekt „stadt.land.text“ in ganz Nordrhein-Westfalen mit Beteiligung aller zehn Kulturregionen statt. In Anlehnung an die mittelalterliche Position des Stadtschreibers waren 10 durch eine Fachjury ausgewählten Regionsschreiber/Regionsschreiberinnen von Juli bis Oktober 2017 in einer der zehn Kulturregionen NRWs – Region Aachen, Bergisches Land, Hellweg, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen-Lippe, Rheinschiene, Ruhrgebiet, Sauerland und Südwestfalen – unterwegs sein und schilderten ihre Eindrücke zum Alltag und zur kulturellen Vielfalt in NRW auf dem Blog stadt.land.text NRW 2017 und bei Lesungen an verschiedenen Orten der Kulturregionen .

    Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

    Weitere Informationen: 
    www.regionalekulturpolitiknrw.de
    www.stadt-land-text.de
    Ministerium für Kultur und Wissenschaft

    Ansprechpartnerin beim Region Köln/Bonn e.V.: Silke Burkart

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    Erfolgreicher Abschluss der ersten Förderrunde für das Beethoven-Jubiläumsjahr 2020

    Am 30. September endete die erste von der Beethoven Jubiläums Gesellschaft ausgeschriebene Förderrunde, bei der Antragsteller Gelder für die Planung und Durchführung von Projekten im Jubiläumsjahr beantragen konnten. Im Fokus standen Projekte, die für die Durchführung im Jahr 2020 einen entsprechenden Vorlauf brauchen. Nach der Vorprüfung durch die Beethoven Jubiläums Gesellschaft und die Bewertung durch den künstlerischen Beirat wird Anfang Dezember 2017 über die geförderten Projekte entschieden. Insgesamt wurden 17 Projekte aus unterschiedlichen Themengebieten und künstlerischen Bereichen eingereicht. Die nächste Förderrunde wird Anfang 2018 ausgeschrieben.

    Die Beethoven Jubiläums Gesellschaft ist verantwortlich für die Weitergabe der für das Jubiläumsprogramm von der öffentlichen Hand bereitgestellten Projektmittel an qualifizierte Projektpartner. Darüber hinaus initiiert und veranstaltet sie eigene Projekte, die zur Profilierung des Festjahres beitragen. Projekte, die nicht gefördert werden, können als Beitrag zum Rahmenprogramm angemeldet werden.

    Die erste Förderrunde ist nunmehr beendet. Ab 15. Januar 2018 können aller Voraussicht nach Anträge für die zweite Förderrunde gestellt werden, die am 31. März 2018 endet. Weitere Förderrunden folgen im Abstand von sechs Monaten und werden gesondert ausgeschrieben.

    Die Auswahl erfolgt durch den Aufsichtsrat und den künstlerischen Beirats der Beethoven Jubiläums Gesellschaft. Insgesamt steht für die Unterstützung von Projekten ein Gesamtvolumen von rund 2,3 Mio. € zur Verfügung.

    Weitere Informationen:
    www.bthvn2020.de
    https://www.facebook.com/BTHVN2020

    Kontakt:
    Beethoven Jubiläums Gesellschaft
    Loggia am Stadthaus
    Thomas Mann Str. 2 – 4
    D-53111 Bonn
    info(at)bthvn2020.de
    T +49 228 – 772020

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    Staffelstab für die Projektkoordination im Rheinischen Kultursommer geht an den Metropolregion Rheinland e.V.

    v.l.n.r.: Dr. Ron Brinitzer, Christian Zaum, Dr. Barbara Bußkamp, Abteilungsleiterin Kultur und Tourismus Kreis Mettmann; Ingrid Misterek-Plagge, Geschäftsführerin Kulturraum Niederrhein e.V.; Dr. Ansgar Müller, Landrat des Kreises Wesel und Vorstandsvorsitzender des Kulturraum Niederrhein e.V.; Prof. Dr. Christiane Vaeßen, Geschäftsführerin des Region Aachen – Zweckverband; Dirk Brügge, Kreisdirektor Rhein-Kreis Neuss; Dr. Reimar Molitor

    2011 ist im Rahmen eines Kulturworkshops des Region Köln/Bonn e.V. eine Idee geboren worden, die wenig später auf den Namen „Rheinischer Kultursommer“ getauft wurde. Schnell ist die Gebietskulisse der Region Köln/Bonn um neue Partner erweitert worden und umspannt seit 2015 die Kulturregionen Aachen, Bergisches Land, Niederrhein und Rheinschiene. Heute sind es bereits 135 Formate und über 1.200 Einzeltermine, die den Rheinischen Kultursommer mit Leben füllen – Tendenz steigend.

    Die Verantwortlichen der Kulturregionen und Regionalmanagements sowie der Landschaftsverband Rheinland haben gemeinsam beschlossen die organisatorische Verantwortung in die Hände des Metropolregion Rheinland e. V. zu legen – eine Übergabe, die punktgenau am Ende des diesjährigen Rheinischen Kultursommers am 23. September auf Schloss Wissen in Weeze in feierlichem Rahmen vollzogen wurde.

    Die Koordinierungsleistung dieses Verbundprojekts wurde in den vergangenen vier Jahren  vom Region Köln/Bonn e.V. getragen. Der im Frühjahr 2017 gegründete Metropolregion Rheinland e. V. hat das Projekt übernommen und wird es inhaltlich mit den Partnern weiterentwickeln. Die vor der Bestellung von Dr. Ernst Grigat als heutigem Geschäftsführer eingesetzte Interims-Doppelspitze des Metropolregion Rheinland e.V. Christian Zaum und Dr. Ron Brinitzer nahm den Staffelstab – überreicht durch die Vertreter der Kulturregionen – entgegen.  

    Der Rheinische Kultursommer ist ein Projekt im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik NRW und wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
    Detaillierte Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie unter: 
    www.regionalekulturpolitiknrw.de

    Ansprechpartnerin beim Region Köln/Bonn e.V.: Silke Burkart

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    REGION IM WETTBEWERB POSITIONIEREN UND VERNETZEN

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    Metropolregion Rheinland e.V.

    Website Metropolregion Rheinland e.V. Foto: Fotolia: #142173094 – Cologne, Germany © TTstudio

    Der Metropolregion Rheinland e.V. hat unter seinem Geschäftsführer Dr. Ernst Grigat den Sitz der Geschäftsstelle am Ottoplatz in Köln eingerichtet und damit seine Geschäftstätigkeiten aufgenommen. In Zusammenarbeit mit dem Region Köln/Bonn e.V. werden die Übergaben definierter Formate und Mitgliedschaften vorbereitet und vollzogen.

    So ist z.B. im September 2017 das rheinlandweite Kulturprojekt „Rheinischer Kultursommer“ bereits mit einem Staffelstab an den Metropolregion Rheinland e.V. übergeben worden. 

    Ab dem Jahr 2018 wird der Metropolregion Rheinland e.V. auch die Netzwerkmitgliedschaften im Initiativkries Metropolregionen in Deutschland (IKM) IKM und im Netzwerk der Europäischen Metropolregionen (METREX) vom Region Köln/Bonn e.V. übernehmen.

    Weitere Informationen:
    www.metropolregion-rheinland.de
    www.deutsche-metropolregionen.org
    www.eurometrex.org

    Kontakt: Dr. Reimar Molitor

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    EXPO REAL in München (08.-10. Oktober 2018)

    Teilnahmemöglichkeit für regionale Institutionen auf der größten B2B-Messe für Immobilien und Investitionen in Europa
    Region Köln/Bonn präsentiert sich auf der EXPO REAL 2018

    Vom 08. bis zum 10. Oktober 2018 präsentiert sich die Region Köln/Bonn mit einem der größten Gemeinschaftsstände auf der EXPO REAL, der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen in München. Organisiert wird der Auftritt gemeinsam von der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler, der Stadt Köln und dem Region Köln/Bonn e.V.

    Als Dienstleister für die Stadt Leverkusen,  den Rhein-Erft-, den Rheinisch-Bergischen sowie den Oberbergischen Kreis realisiert der Region Köln/Bonn e.V. eine Teilfläche des Gemeinschaftsstandes, auf der sich die Partner – aufbauend auf den Erfolg der letzten Jahre – mit dem Motto „Der Speckgürtel von Köln“ präsentieren. Anfragen aus  der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler sowie der Stadt Köln leiten wir gerne an unsere Mitorganisatoren weiter.
    Interessierte Unternehmen und Institutionen können sich als Partner auf dem Stand präsentieren und attraktive Investitionsobjekte, Gewerbeflächen und innovative Projekte vorstellen. Ebenfalls besteht die Möglichkeit als Sponsor auf sich aufmerksam zu machen und die Messe als Plattform zu nutzen, um sich einem breiten  Publikum zu präsentieren. Gerne entwickelt der Region Köln/Bonn e.V. gemeinsam mit Interessierten einen maßgeschneiderten Messeauftritt.

    Die EXPO REAL bietet somit hervorragende Chancen, nationale und internationale Geschäftskontakte im Bereich der Immobilienbranche zu knüpfen.

    Anmeldeschluss: 31. Januar 2018

    Weitere Informationen:
    www.exporeal.net

    Kontakt: Carsten Weis

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    polis Convention in Düsseldorf (25./26. April 2018)

    Auch im Jahr 2018 wird sich die Region Köln/Bonn wieder auf der national einflussreichsten Messe für Stadt-, Regional- und Standort- sowie Immobilienentwicklung, der „polis Convention“ in Düsseldorf präsentieren.

    In den ersten zwei Jahren als Gast auf der Messe, hat sich die Region Köln/Bonn in 2017 erstmalig mit einem eigenen Messestand präsentiert, in direkter Nachbarschaft zur Stadt Köln gelegen mit direkten Laufwegen zwischen den beiden Ständen. Eine gemeinsame Standeröffnung erfolgte am 1. Messetag und rundete den partnerschaftlichen Auftritt ab.

    Im nunmehr 3. Jahr versammelten sich am 17./18. Mai 2017 – verteilt auf 200 Aussteller sowie 3.000 Fachbesucher – die Verantwortlichen aus Städten, Kommunen und Immobilienwirtschaft unter einem Dach: Inhaltlich hat der Region Köln/Bonn e.V. zusammen mit Projektpartnern strategische Dachkonzepte, Kooperationen auf teilregionaler Ebene sowie konkrete Projekte aus den Bereichen Standort-/Stadtentwicklung und -planung gezeigt.

    Die polis Convention 2018 wird am 25./26. April 2018 wieder in den Alten Schmiedehallen des Areal Böhler stattfinden.

    Weitere Informationen:
    www.polis-convention.com

    Kontakt: Carsten Weis

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    WIRTSCHAFTSSTANDORT SICHERN UND ENTWICKELN

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    Der Speckgürtel von Köln präsentierte attraktive Immobilienprojekte auf der EXPO REAL 2017 in München

    Die Region Köln/Bonn präsentierte sich auf der EXPO REAL, dem wichtigsten Branchentreff der europäischen Immobilienwirtschaft, mit einem der grössten Gemeinschaftsstände in München. 

    Im Rahmen einer Podiumsdiskussion eröffneten Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises, Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn den Gemeinschaftsstand der Region Köln/Bonn und zeigten, dass das Rheinland hervorragende  Perspektiven für Investitionen und hochkarätige Projektentwicklungen zu bieten hat.

    Zum Hintergrundgespräch „Der Speckgürtel von Köln“  war zudem Staatssekretär Dr. Jan Heinisch (Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen) zu Gast auf dem Stand, um mit regionalen Vertretern Themen wie die Optimierung der Verkehrsanbindung im Rheinisch-Bergischen Kreis  oder auch Wohnraumbeschaffung im Oberbergischen Kreis zu thematisieren.

    Rund 40.000 nationale und internationale Immobilienunternehmen aus mehr als 70 Ländern stellen auf der Messe ihre aktuelle Projekte, Gewerbeflächen und Konzepte vor. Präsentiert werden Flächen für jeden Bedarf, Gewerbeflächen für Unternehmensansiedlungen und -verlagerungen oder moderne Gewerbe- und Einzelhandelsimmobilien.

    Mit hochwertigen Projekten bietet die Region Köln/Bonn ausgezeichnete Perspektiven. Der breite Branchenmix des Standorts sorgt für Stabilität und eine kontinuierliche Marktentwicklung. Eine perfekte Infrastruktur und eine optimale Anbindung ermöglichen schnelle Verbindungen weltweit. Die attraktive Lage mit hoher Lebensqualität, eine starke Wirtschaft, vielfältige Netzwerke und der Zugang zu hochqualifizierten Arbeitskräften sprechen für die Region Köln/Bonn.

    Innerhalb der Region Köln/Bonn schließen sich der Rhein-Erft-Kreis, die Stadt Leverkusen, der Rheinisch-Bergische Kreis sowie der Oberbergische Kreis partnerschaftlich unter dem Motto „Der Speckgürtel von Köln“ zusammen. Der Speckgürtel von Köln bietet durch eine optimale Infrastruktur alle Vorteile, die auch Köln zu bieten hat, ergänzt durch den unmittel-baren Freizeitwert, den der Rhein-Erft-Kreis, die Stadt Leverkusen, der Rheinisch-Bergische Kreis sowie der Oberbergische Kreis bieten.

    Der Speckgürtel von Köln präsentierte auf der diesjährigen EXPO REAL den Rhein-Erft-Kreis, die Stadt Leverkusen, den Rheinisch-Bergischen Kreis sowie den Oberbergischen Kreis mit folgenden Partnern:

    ALHO Systembau GmbH, Bergischer Abfallwirtschaftsverband (Projekt :metabolon), Stadt Bedburg, Stadt Bergheim, Stadtentwicklungsbetrieb Bergisch Gladbach – AöR, Stadt Brühl, Cube Real Estate GmbH, Entwicklungsgesellschaft Gummersbach mbH, Stadt Elsdorf, Stadt Erftstadt, Stadt Frechen, Hahn Gruppe, Heinz P. Hinterecker Immobilien GmbH & Co. KG, Stadt Hürth, Industrie- und Handelskammer zu Köln, Kreissparkasse Köln, Stadt Le-verkusen, WfL Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH, neue bahnstadt opladen GmbH, Wirtschaftsstandort Oberberg, Oberbergische Aufbau-Gesellschaft mbH, OSMAB Holding AG, Planungsverbund Rheinisches Sixpack, Stadt Pulheim, Rheinisch-Bergischer Kreis, Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, Rhein-Erft-Kreis, RWE Power AG, Sparkasse Leverkusen, Stadtentwicklungsgesellschaft Frechen mbH (SEG), Stadt Wesseling, Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH

    Kontakt: Carsten Weis

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    ENERGIEWENDE UND KLIMAANPASSUNG VOR ORT GESTALTEN

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    23. Weltklimakonferenz in der Bundesstadt Bonn

    (c) COP23

    Die 23. UN-Klimakonferenz und gleichzeitig auch das 13. Treffen zum Kyoto-Protokoll fand vom 06. bis zum 17. November 2017 in der Region Köln/Bonn in der Bundesstadt Bonn statt. Der besondere Grad der Betroffenheit der südpazifischen Inseln ließ es sinnvoll erscheinen, die Präsidentschaft der Klimakonferenz in die Hände des Landes Fidschi zu legen. Da es Fidschi nicht möglich war eine ausreichende Infrastruktur für die Durchführung einer Konferenz in diesem Ausmaß gewährleisten zu können, fiel die Wahl des Veranstaltungsortes auf den des Sítzes des UN-Klimasekretariats in der Bundesstadt Bonn. In Bonn konnten über 25.000 Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft und rund 2.000 akkreditierte Pressevertreter aus aller Welt begrüßt werden, was zugleich der Region Köln/Bonn die Chance bot sich internationalem Publikum zu präsentieren. Die hohe Teilnehmerzahl stellte die Veranstalter vor eine logistische Herausforderung. Dank der Zahl von über 500 freiwilligen Helfern und dem großen sozialen Engagement der Einwohner in der Region konnte diese gemeistert werden, wie beispielsweise mit  dem kostenlosen zur Verfügung stellen von privaten Unterkünften.

    Das Konferenzgelände erstreckte sich weitläufig auf dem World Conference Center Bonn (WCCB) zwischen Haus der Geschichte, Post Tower und Rhein. Neben dem offiziellen Verhandlungsgelände der COP23, entstand in der Rheinaue Bonn eine weitere Zone („Bonn Zone“). Hier stellten Akteure der nationalen und internationalen Klimapolitik ihre Aktivitäten vor. Im Deutschen Pavillion wurde die Arbeit der Bundesregierung und ihre Partner im Bereich der nationalen und internationalen Klimapolitik präsentiert und in der Innenstadt von Bonn wurden weitere Aktionen zum Thema Klimaschutz durchgeführt.

    Für die lokal ansässige Wirtschaft hat sich die Ausrichtung der Weltklimakonferenz vor allem in finanzieller Hinsicht gelohnt. Berechnungen ergeben, dass in den rund 14 Tagen ein indirekter finanzieller Nutzen von fast 70 Millionen Euro erreicht wurde, der vor allem dem Gastronomie-, Taxi-, Lebensmittel- und Hotelgewerbe zu Gute kam.

    Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ist innerhalb der Bundesregierung für die Klimaverhandlungen und die Konferenz verantwortlich. Im November ging es zum einen darum, die Details zur Anwendung des Pariser Abkommens von 2015 weiter ausarbeiten. Ziel war es, die Grundlage zu schaffen, damit das so genannte Regelbuch beim nächsten Klimagipfel Ende 2018 in Polen verabschiedet werden kann. Zum anderen wurde die Konferenz von unterschiedlichen Akteuren aus Politik und Zivilgesellschaft genutzt, um sich gegenseitig ihre Klimaschutzinitiativen und -projekte vorzustellen.

    Zentrale Ergebnisse

    • Der Talanoa-Dialog, ein globaler Beratungsprozess, wurde gestartet. Ziel ist es, die zu geringen Reduktionsziele der Staaten, die sie vor der Pariser COP angekündigt hatten, nachzubessern. Dieser Dialog schließt auch die nichtstaatlichen Akteure mit ein.
    • Die „Local Communities and Indigenous Peoples Platform“ stärkt den Erfahrungsaustausch der Indigenen. Die neue Plattform wird von den indigenen VertreterInnen als klarer Erfolg gewertet. Denn diese wurden im Pariser Abkommen bisher nur in der Präambel genannt.
    • Der Anpassungsfonds zur Stärkung der Resilienz von Ländern des Globalen Südens wird fortgeführt und finanziell unterfüttert.
    • Die „Powering Past Coal Alliance“, in der sich mehr als 20 Länder zum Kohleausstieg bis 2030 bekennen, wurde während der COP gegründet. Sie reiht sich in eine Vielzahl weiterer Allianzen ein, die auf der diesjährigen Weltklimakonferenz neu gegründet oder weiter gestärkt wurden.
    • Der „InsuRelience“, ein Versicherungsmechanismus gegen Katastrophen, wurde mit Beiträgen auch der Industrieländer initiiert (Deutschland gab 110 Mio €, Großbritannien 30 Mio. £).
    • Ein „Gender Action Plan“ soll die Beteiligung von Frauen in der Klimapolitik stärken.
    • Für das Thema „Loss and Damage“ wurde ein „Expert Dialogue“ etabliert. Der „Warschau-Mechanismus“, der bisher die Fragen der Verluste und Schäden behandelte, wurde ins Budget des UNFCCC aufgenommen und damit gestärkt.

    Weitere Informationen:
    www.worldccbonn.com
    www.cop23.de/bmub/weltklimakonferenz-2017-in-bonn

    Kontakt: Joris Allofs

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    NRW-Programm zur COP23

    Bilder zur Exkursion "Energieforschung in Köln-Porz und im Raum Bonn"
    Bilder zur Exkursion "Entsorgung und Energieerzeugung in Lindlar/Köln"

    Akkreditierte Delegierte, Observer, Tagungsteilnehmer und Journalisten der Weltklimakonferenz wurden seitens der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen eingeladen, anhand von insgesamt 18 Exkursionen das Energieland Nordrhein-Westfalen mit seinen facettenreichen Klimaschutz-Lösungen kennenzulernen. So lotsten die Klima.Netzwerker des Regierungsbezirks Köln interessierte Teilnehmer auch zu verschiedenen Projekten und Standorten in der Region Köln/Bonn.

    Energieforschung in Köln-Porz und im Raum Bonn
    Eine Exkursion nahm die Energieforschung im Köln-Bonner Raum in den Blick. Die Klima.Netzwerker der EnergieAgentur.NRW Fabian Müller-Lutz (Region Aachen) und Jeff Roy Liem (Region Köln/Bonn) machten mit ihrer Reisegruppe zunächst Stopp am Institut für Solarforschung des DLR in Köln-Porz. Dort werden Großanlagen, Teststände und Labore betrieben. Der DLR-Sonnenofen und der Hochleistungsstrahler können hochenergetische Strahlung für Tests im Labormaßstab bereitstellen, beispielsweise für mehrtägige Materialtests. Ebenfalls erforscht werden keramische Materialien und thermische Speichertechnologien. Ein Schwerpunkt der solaren Verfahrenstechniken liegt auf der Erforschung von Prozessen zur Herstellung solarer Brennstoffe.

    Nächster Halt war der Campus Klein-Altendorf der Universität Bonn in Rheinbach im Rhein-Sieg-Kreis: Im Forschungsbereich „Nachwachsende Rohstoffe“ wird untersucht, wie man mit speziellen Gräsern und Hölzern effizient heizen und dämmen kann. Auf dem Gelände der ehemaligen Gutswirtschaft sowie der Obstversuchsanlage sind mehrere Lehr- und Forschungsstationen zusammengelegt, wo Antworten auf verschiedene Forschungsfragen gesucht werden von durchaus erheblicher gesellschaftlicher Relevanz: Wie ernähren wir uns in der Zukunft? Welche Züchtungen und Anbaumethoden bringen gesunde Lebensmittel hervor? Welche nachwachsenden Rohstoffe lassen sich vielseitig einsetzen?

    Schließlich ging es zum Deutschen Museum in Bonn. Die dortige Ausstellung „Wasserstoff – der unbegrenzte Energieträger“ nimmt den umweltschonenden Energieträger unter die Lupe – von seiner Erzeugung bis hin zu innovativen Einsatzmöglichkeiten. Zum Abschluss wurden die Teilnehmer mit einem Brennstoffzellenbus transportiert und so durften sie sich einen unvermittelten Eindruck über den praktischen Einsatz der innovativen Technologie machen.

    Weitere Informationen:
    Bildergalerie zur Exkursion

    Kontakt: Jeff-Roy Liem

     

    Entsorgung und Energieerzeugung in Lindlar/Köln
    Die KlimaNetzwerkerin Carina Peters begleitete die Besuchergruppe im Rahmen der Exkursion „Entsorgung und Energieerzeugung“ in das Bergische Energiekompetenzzentrum mit dem Projekt :metabolon in Lindlar. Das Entsorgungszentrum zählt zu den modernsten Entsorgungsstandorten Europas. Der Zukunftsstandort :metabolon integriert zum einen vorhandene Kompetenzen und entwickelt sie weiter, gleichzeitig werden diese wirtschaftlichen Impulse mit neuen, weichen Standortfaktoren verknüpft. Das Projekt macht Lindlar zu einem außerschulischen Lernort mit Praxisbezug in den Wirtschaftszweigen der erneuerbaren Energien und der Umwelttechnik. Das internationale Fachpublikum konnte sich bei einem Rundgang über den Standort selbst von den interdisziplinären Angeboten überzeugen. In der Forschungshalle der Technischen Hochschule Köln tauschten sich die TeilnehmerInnen der COP23 angeregt mit den Wissenschaftlern zu Forschungsansätzen im Bereich der Nutzung von Reststoffen aus Abfall aus.

    Von Lindlar aus ging es weiter zum Heizkraftwerk Niehl III der RheinEnergie AG. Die ExkursionsteilnehmerInnen bekamen eine ausführliche Besichtigung des hocheffizienten Gas-und-Dampfturbinenkraftwerks, welches sich durch seine Flexibilität auszeichnet.  Flexible Erzeugungskapazitäten sind bei der Umsetzung der Energiewende von zentraler Bedeutung, da diese die volatilen Energieerzeuger kurzfristig ergänzen können. Das GuD-Krafwerk in Niehl kann in nur fünfzehn Minuten vom Stand-By Betrieb in den Vollastbetrieb wechseln und somit eine Leistung von rund 100 Megawatt zur Verfügung stellen.

    Anschließend wurde den ExkursionsteilnehmerInnen das „Virtuelle Kraftwerk“ der RheinEnergie AG vorgestellt – mit dieser Infrastruktur bündelt und steuert der Energieversorger alle dezentralen konventionellen und erneuerbaren Erzeugungsanlagen innerhalb des Unternehmens. Dieser Vortrag wurde mit besonders guter Resonanz aufgenommen. Die BesucherInnen diskutierten rege zur Übertragbarkeit von virtuellen Kraftwerken in Ihren Heimatländern, wie etwa Taiwan oder Costa Rica. Den Abschluss der Exkursion bildete der Besuch des Weltkulturerbes Kölner Dom und der Altstadt.

    Weitere Informationen:
    Bildergalerie zur Exkursion
    www.metabolon.de
    Informationen zum NRW-Exkursionsprogramm im Rahmen der COPCOP23 

    Kontakt: Carina Peters 

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    #erklimadasmal – die regionale COP23-Kampagne


    Führung durch das erste klimaneutrale ICE-Werk

    Was hat das Rheinland mit den Fidschis zu tun? Diese Frage hat sich ein Bündnis aus 13 regionalen Kooperationspartnerinnen und -partnern anlässlich der UN-Klimakonferenz gestellt, die Anfang November unter Präsidentschaft der Republik Fidschi in Bonn begann, darunter auch der Region Köln/Bonn e.V. und die EnergieAgentur.NRW. Herausgekommen ist dabei die breit angelegte Kampagne #erklimadasmal. Diese sollte den Bürgerinnen und Bürgern aufzeigen, was jeder Einzelne mit dem Klimawandel zu tun hat und was er zum Klimaschutz beitragen kann.

    Dreh- und Angelpunkt der Initiative war die Internetseite erklimadasmal.de. Dort können Interessierte Fragen rund um den Klimaschutz stellen und sich von Expertinnen und Experten beantworten lassen. Um zu veranschaulichen, was in Köln und der Region bereits in Sachen Klima- und Umweltschutz geschieht, fanden während der UN-Klimakonferenz zahlreiche Exkursionen und Vorträge zum Thema statt. Die Besichtigung eines Green Building-Supermarkts von REWE zählt genauso zum Programm wie eine Tour durch den Fernwärmetunnel unter den Rhein oder ein Spritsparkurs auf Kölns Straßen.

     
    Führung durch das erste klimaneutrale ICE-Werk 
    Restlos ausgebucht waren beispielsweise die beiden Führungen am 13. und 14. November zur Baustelle des ersten CO2-neutralen ICE-Instandhaltungswerks der DB Fernverkehr AG in Köln-Nippes. Mit Begeisterung nahmen die Besucher Informationen und Eindrücke auf der großen Baustelle mit, wo die Deutsche Bahn auf 23 Hektar das modernste ICE-Werk Europas errichtet. Das Werk wird das erste sein, in dem der neue ICE 4 gewartet werden kann. Beeindruckend sind allein die Maße der neuen Werkshalle, das Herzstück der Anlage: 445 Meter lang und 50 Meter breit. Die Klimatisierung erfolgt durch Geothermie, also Grundwasser das Gebäude kühlen und wärmen wird. Eine 180 Quadratmeter große Solarthermieanlage unterstützt das Heizsystem und erwärmt das Brauchwasser. Eine Photovoltaikanlage und Ökostrom versorgen die Anlage mit Elektrizität. Eine intelligente Gebäudesteuerung unterstützt bei der Energieeinsparung: Wenn einer der acht Arbeitsstände nicht genutzt wird, wird die LED-Beleuchtung automatisch auf ein Minimum reduziert. Scheint die Sonne im Winter ausreichend, können die Wärmepumpen für das Heizsystem durch die erhöhte Leistung der Solarthermieanlage zurückgefahren werden. Dieses Energiesystem ist auch auf andere industriell genutzte Hallen übertragbar. Der gesamte Betrieb erfolgt CO2-neutral. Bevorzugt werden wartungsarme Baustoffe und Materialien mit langer Lebensdauer, die einfach zu erneuern sind. Zudem hält der neue Standort 750 Arbeitsplätze in der Region bereit und reduziert die bisherige Lärmbelastung maßgeblich. Mehr als 30 Prozent der veranschlagten Investitionskosten von 220 Millionen Euro sind in die Aspekte Umwelt und Nachhaltigkeit eingeflossen. Die KlimaExpo.NRW hat das Vorhaben bereits im Juli als Vorreiter in ihre Leistungsschau aufgenommen.

    Weitere Informationen:
    Bericht auf der Webseite der EnergieAgentur.NRW
    Ausgezeichnetes Projekt im Rahmen der KlimaExpo.NRW
    www.erklimadasmal.de

    Kontakt: Joris AllofsCarina PetersJeff-Roy Liem

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    Fachpublikation zum Thema „Sport & Umwelt“

    Sport hat in Nordrhein-Westfalen traditionell eine große Bedeutung: In NRW gibt es schließlich rund 38.000 Anlagen – von der Großsporthalle über moderne Arenen, wie Eishallen und Schwimmbäder, bis hin zu Golf- und Bolzplätzen. Das bevölkerungsreichste ist zugleich auch das energieintensivste Bundesland, wodurch auch im Sport ein energieeffizientes und umweltbewusstes Denken erforderlich ist. Die im November stattgefundene FSB Cologne, die internationale Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlangen, wurde als Anlass genommen, die Fachpublikation „Sport & Umwelt“ zu veröffentlichen.

    Das Magazin stellt die Möglichkeiten des Sports in einem umweltbewussten Rahmen vor:
    Welche Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten haben Kommunen im Bereich Sport, um zum Beispiel Vereine, Bürger und Sportstätten in Richtung Nachhaltigkeit auszurichten? Welche Stadien und Arenen sind Vorreiter bei der Energieeffizienz und beim Einsatz Erneuerbarer Energien? Was für einen Beitrag zum Klimaschutz kann eigentlich der Freizeitsportler selbst leisten und was leistet die Sportartikelindustrie bereits im Bereich Nachhaltigkeit?

    So werden in der Sonderausgabe der Zeitschrift Stadionwelt von der EnergieAgentur.NRW explizit die Zusammenhänge zwischen Sport und Umwelt in Nordrhein-Westfalen unter die Lupe genommen. Themen wie Mobilität und Klimaschutz, Umweltmanagement von Sportstätten, LED als Spielfeldbeleuchtung, Mehrwegbecher oder auch Photovoltaikanlagen auf Sportstättendächern finden Eingang. Die Stadt Köln berichtet exemplarisch von ihren vielfältigen Aktivitäten und engagierten Akteuren innerhalb der Kommune. Auch die Ausrichtung klimaeffizienter Sportveranstaltungen am Beispiel der Rhein Ruhr Olympic City-Initiative wird beleuchtet. Experten wie Professor Dr. Ralf Roth von der Deutschen Sporthochschule Köln und Sprecher des Beirats „Umwelt und Sport“ sowie Michael Mronz, Eventmanager und Initiator der Rhein Ruhr Olympic City-Initiative beleuchten, inwiefern eine sowohl ökonomische als auch ökologische Ausrichtung Voraussetzung oder auch ein Erfolgsrezept sein können für olympischen Spiele in Nordrhein-Westfalen.

    Zu dem Themenkomplex Sport-Umwelt soll im kommenden Jahr innerhalb der Region Köln/Bonn der Austausch verstärkt werden und den Akteuren eine gemeinsame Plattform zum regionalen Dialog und Erfahrungstransfer geboten werden. Interessierte, ob aus kommunaler Verwaltung, Sportvereinen, Unternehmen oder auch Sportstättenbetreiber etc. sind herzlich eingeladen zu partizipieren und den Kontakt zu Jeff Roy Liem, Klima.Netzwerker in der Region Köln/Bonn, aufzunehmen. Bei ihm können auch kostenfrei einzelne Ausgaben der Publikation angefordert werden.

    Weitere Informationen:
    Informationen zur Zeitschrift „Sport & Umwelt“ (inklusive Downloadmöglichkeit)

    Kontakt: Jeff-Roy Liem

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    Fachtagung ”Umwelt, Klima, Energie - Auf dem Weg zu meiner Kirche mit Zukunft” in Odenthal-Altenberg

    Bereits zum 13. Mal veranstalteten der Rheinisch-Bergischer Kreis in Partnerschaft mit dem Erzbistum Köln, dem Bistum Aachen, der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und mit Unterstützung der EnergieAgentur.NRW die Kirchenfachtagung „Umwelt, Klima, Energie - Auf dem Weg zu meiner Kirche mit Zukunft” in Odenthal-Altenberg. Rund siebzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland tauschten sich wieder zu Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen in ihren Kirchengemeinden aus. In diesem Jahr lag der Fokus der Tagung auf dem Thema „Neue Mobilität“.

    Neben einem ausführlichen Bericht mit den aktuellsten Zahlen und Fakten von Theo Jansen vom Zukunftsnetz Mobilität NRW, wurden gute Beispiele aus der Kirchenpraxis gezeigt und Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Am zweiten Tag gab es außerdem die Möglichkeit eine Anzahl von Elektrofahrzeugen und Pedelecs zu testen.

    Die Veranstaltung wurde abgerundet durch einen Vortrag zum innovativen Energiekonzept, welches im Rahmen der Sanierung des Komplexes aus Altenberger Dom und Jugendbildungsstätte im Haus Altenberg umgesetzt wurde.

    Weitere Informationen:
    Informationen zur Veranstaltung und die Inhalte zum Download

    Kontakt: Carina Peters

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    Weihnachtsgruß

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