Agglomerationskonzept

Ein innovatives und strategisches Projekt zur Sicherung der Entwicklungsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Region Köln/Bonn

Die Region Köln/Bonn sieht sich aktuell und in den nächsten zwei Jahrzehnten vielfältigen Herausforderungen der räumlichen Entwicklung gegenüber. Die daraus hervorgehenden, auf engem Raum zusammenkommenden Nutzungsansprüche stehen in Wechselwirkung (z.B. Flächen- und Verkehrsinfrastrukturentwicklung) und zum Teil in Konkurrenz zueinander (z.B. Siedlungsentwicklung vs. Freiraumschutz). Lösungen zur Bewältigung der Entwicklungsaufgaben sind zunehmend in einem überlokalen, regionalen Maßstab und in Form integrierter Entwicklungskonzepte zu suchen. Hierüber lassen sich für die Zukunft Gestaltungs- und Entwicklungsspielräume der Kommunen und Teilräume der Region und damit für die Region als Ganzes sichern.

Vor diesem Hintergrund ist es Ziel des Projektes „Agglomerationskonzept“, in einem auf ca. drei Jahre angelegten kooperativen regionalen Dialog- und Planungsprozess Ziel- und Strukturbilder sowie Zukunftsprofile für die räumliche Entwicklung der Region Köln/Bonn im Zeithorizont bis 2040 zu erarbeiten und Perspektiven für eine raumverträgliche und integrierte Siedlungs-, Mobilitäts- und Freiraumentwicklung der Region aufzuzeigen. Dafür werden die Akteure der Region in einem intensiven Dialog in Form von Workshops, Kolloquien und Foren aktuelle und zukünftige Herausforderung der Raumentwicklung in der Region sowie sich daraus für die kommenden zwei Jahrzehnte ergebende Szenarien diskutieren. Vier Interdisziplinäre Planungsteams aus Stadt- und Regionalplanern, Landschaftsplanern und Mobilitätsexperten erarbeiten in diesem Prozess räumliche Zielbilder und Strukturkonzepte für die Gesamtregion und ihre Teilbereiche.

Durch die Erarbeitung von Ansätzen für den zukunftsfähigen Um- und Ausbau der Mobilitätsinfrastruktur, die Beförderung kompakter Siedlungsstrukturen im Einklang mit dem Freiraumschutz im Rahmen des Prozesses soll das Projekt Beiträge zum Klimaschutz in der Region leisten, Perspektiven für eine integrierte Raumentwicklung aufzeigen und als pro-aktiver Fachbeitrag der Region in das laufende Planverfahren zum neuen Regionalplan eingebracht werden.

Der Dialog- und Planungsprozess zum Agglomerationskonzept startet mit einem Regionalforum voraussichtlich Ende des Jahres 2016. Nach aktueller Planung ergibt sich eine Projektlaufzeit bis voraussichtlich Ende März 2019.

Das Projekt wird mit Mitteln der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung 2014-2020 (EFRE 2014-2020) gefördert.

Gefördert von:

Kontakt:

Jens Grisar
grisar[at]region-koeln-bonn.de
0221-925 477-40

Christoph Hölzer
hoelzer[at]region-koeln-bonn.de
0221-925 477-55

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