Bund fördert „ZukunftsBundRegion“

Projekt zur Erarbeitung eines Strategischen Regionalentwicklungskonzeptes erhält 405.000 Euro für drei Jahre

Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn

Die Bundesstadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis, der Kreis Ahrweiler sowie der Kreis Neuwied haben sich gemeinsam als Region erfolgreich um eine Förderung des Bundes beworben.

Ende Januar erhielt die Bundesstadt Bonn stellvertretend für alle Partner den Zuwendungsbescheid über 405.000 Euro für das Projekt „ZukunftsBundRegion“. Damit zählt es zu bundesweit zwölf ausgewählten Vorhaben im Rahmen des Programms „RegioStrat – Strategische Regionalentwicklung“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

In den kommenden drei Jahren, bis Oktober 2028, wird im Projekt „ZukunftsBundRegion“ ein Strategisches Regionalentwicklungskonzept (SREK) für die länderübergreifende Region rund um die Bundesstadt Bonn erarbeitet. Ziel ist es, die Region als starken Wirtschaftsstandort und als lebenswerte Heimat für Bürgerschaft und Unternehmen zu sichern und sie zugleich als verlässliches zweites bundespolitisches Zentrum weiterzuentwickeln. So wird das Konzept die Grundlage für die räumliche Entwicklung der Region in den kommenden zehn bis 15 Jahren sein. Es soll zentrale räumliche, infrastrukturelle und bauliche Maßnahmen benennen und ihre Umsetzung konkret vorbereiten. 

Entscheidend für den Projekterfolg ist die enge Zusammenarbeit aller Kommunen der Region sowie eines breit aufgestellten Netzwerks raumrelevanter und umsetzungsverantwortlicher regionaler Akteur*innen. Der Region Köln/Bonn e.V. hat die Antragsstellung inhaltlich und fachlich unterstützt und wird sich auch während der dreijährigen Laufzeit aktiv an der Projektumsetzung beteiligen.

Darüber hinaus haben beispielsweise auch die Vebowag, die GWG, die Kammern Bonn/Rhein-Sieg sowie Koblenz, die Zweckverbände des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) und auch die Regionalplanungsbehörden (z. B. die Bezirksregierung Köln und die Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald) bereits während der Antragstellung ihre Mitwirkungsbereitschaft erklärt.

Für April 2026 ist eine Auftaktveranstaltung geplant, die den Start in die regionale Netzwerkarbeit zum Projekt darstellt. 

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