KölnRheinRuhr

Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. unterstützt Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr

Region Köln/Bonn e.V.
v.l.: Markus Grawe (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Leverkusen), Katharina Reinhold (Landrätin des Rhein-Kreises Neuss), Arne von Boetticher (Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises), Klaus Grootens (Landrat des Oberbergischen Kreises), Sebastian Schuster (Landrat des Rhein-Sieg-Kreises und Vorstandsvorsitzender des Region Köln/Bonn e.V.), Guido Déus (Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn), Frank Rock (Landrat des Rhein-Erft-Kreises), Rainer Deppe (Vertreter der Mitgliederversammlung) und Cornelia Weigand (Landrätin des Kreises Ahrweiler)

Der Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. hat sich in seiner 133. Vorstandssitzung am 4. März 2026 für die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele an Rhein und Ruhr in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 ausgesprochen. Der Verein unterstützt ausdrücklich die Bewerbung „KölnRheinRuhr“, die auf nachhaltige, kompakte und zukunftsorientierte Spiele setzt.

Rheinland und Ruhrgebiet verfügen bereits heute über eine moderne und leistungsfähige Sportinfrastruktur mit zahlreichen etablierten Sportstätten. Für die Austragung der Wettbewerbe sollen zu 100 Prozent bestehende oder temporäre Sportstätten genutzt werden. Damit folgt das Konzept einem klaren Nachhaltigkeitsansatz und vermeidet kostenintensive Neubauten ohne dauerhafte Perspektive.

Darüber hinaus bietet die Ausrichtung der Spiele die Chance, im Vorlauf gezielt in zusätzliche Infrastrukturmaßnahmen zu investieren, von denen die Region langfristig profitiert – etwa in den Bereichen Mobilität, Stadtentwicklung und Digitalisierung. Olympische und Paralympische Spiele wären damit nicht nur ein internationales Sportereignis, sondern ein nachhaltiger Entwicklungsschub für die gesamte Region. Von den insgesamt 17 Kommunen, die als Austragungsorte der Spiele an Rhein und Ruhr vorgesehen sind, befinden sich drei in der Region Köln/Bonn. Neben Köln als Leading City sind auch die Städte Leverkusen und Pulheim als Austragungsorte vorgesehen. Damit würde die Region Köln/Bonn eine zentrale Rolle innerhalb der Rhein-Ruhr-Spiele einnehmen.

Den Mehrwert der Spiele betont auch Sebastian Schuster, Vorstandsvorsitzender des Region Köln/Bonn e.V. und Landrat des Rhein-Sieg-Kreises: „Olympische und Paralympische Spiele sind eine einmalige Chance für unsere Region. Sie stärken den Breitensport, fördern nachhaltige Investitionen in die regionale Infrastruktur und bringen Menschen zusammen, die für Sport, Gemeinschaft und Lebensfreude stehen. Wir wollen diese Möglichkeit nutzen – für unsere Städte, unsere Sportler*innen und die Menschen in unserer Region.“

Die Menschen an Rhein und Ruhr sind sportbegeistert, gastfreundlich und weltoffen. Die Größe und Qualität der Sportstätten würde es bis zu 14 Millionen Zuschauer*innen – und somit mehr als jemals zuvor – ermöglichen, olympische und paralympische Wettkämpfe vor Ort zu besuchen. Kurze Wege und eine kompakte Struktur inklusive.

Der Bewerbungsprozess ist in enger Abstimmung zwischen Kommunen, Fachleuten und Athlet*innen entstanden. Für den 19. April 2026 sind darüber hinaus Bürgerentscheide in Köln, Leverkusen und Pulheim vorgesehen, mit denen die Zustimmung der Bürger*innen eingeholt werden soll. Der Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. sieht in der Bewerbung eine große Chance und ermutigt die Bürgerschaft dazu, für die Spiele an Rhein und Ruhr zu votieren.

Neben KölnRheinRuhr haben auch Berlin, Hamburg und München ihre Bewerbungen fristgerecht beim DOSB eingereicht.

 

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