Am 14. Oktober 2026 kamen in der Flora Köln über 200 Vertreter*innen aus Industrieunternehmen, Forschung und Verwaltungsorganisationen zusammen, um gemeinsam die Perspektiven der Industrieregion Köln/Bonn auszuloten. Die Veranstaltung wurde von den Stadtwerken Köln und ARBEITGEBER KÖLN in Kooperation mit dem Region Köln/Bonn e.V. ausgerichtet. Mit seiner Mitwirkung unterstrich der Region Köln/Bonn e.V. die Bedeutung einer regional abgestimmten und gemeinsam von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung getragenen Entwicklung des Industriestandorts.
Im Zentrum stand die Frage, wie industrielle Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Investitionen in der Region gesichert und gleichzeitig die Grundlagen für neues Wachstum geschaffen werden können.
Große Einigkeit unter der Teilnehmenden bestand darin, dass es höhere Geschwindigkeiten auf behördlicher Seite sowie Eigenverantwortlichkeit, Mut, Kreativität und Optimismus von Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern geben muss. Um Wandel in neue Chancen zu verwandeln sei es nötig, gemeinsam aktiv zu werden, Bestehendes zu verändern und Neues auszuprobieren.
Wirtschaftliche, technologische und infrastrukturelle Zukunftsfragen enden nicht an kommunalen Grenzen – vielmehr braucht es regionale Antworten, die am besten im persönlichen Austausch ausgehandelt werden.
Ein positives Beispiel: Das Zukunftsprojekt Standortentwicklung am Flughafen Köln/Bonn des Agglomerationsprogramms Region Köln/Bonn, in dem der DLR und der Flughafen Köln/Bonn im Themenfeld Luft- und Raumfahrt kooperieren und Forschung in Wertschöpfung übersetzen.
Mit dem gerade gestarteten Projekt Regio.ID baut der Region Köln/Bonn e.V. genau diesen Ansatz aus: Wirtschaftliche Transformation in der Region strukturiert zu gestalten, Wertschöpfungspotenziale zu entdecken und sektorübergreifenden Wissenstransfer zu erleichtern. Transformationsprozesse gelingen, indem bestehende Stärken gebündelt und mit innovativen Zukunftsfeldern verbunden werden.
