Rund 70 Teilnehmende – darunter Vertreter*innen aus Kommunen, Planungsbüros sowie weitere relevante Akteur*innen – kamen am 5. Mai 2026 zu einem Fachaustausch zum Thema Städtebauförderung zusammen. Die Veranstaltung setzte den im Jahr 2024 begonnenen Praxisdialog zu der 2023 novellierte Städtebauförderrichtlinie fort. Auch dieses Mal wurde die Veranstaltung in enger Kooperation zwischen der Bezirksregierung Köln und dem Region Köln/Bonn e.V. durchgeführt.
Martin Ortmann von der Bezirksregierung Köln stellte zunächst den aktuellen Stand in der Anwendung der Richtlinie vor. Er ging dabei auf bisherige Erkenntnisse sowie auf Herausforderungen wie beispielsweise die Einbringung von Eigenanteilen in der aktuellen Haushaltslage der Kommunen ein, die sich in der praktischen Handhabung gezeigt haben.
Im Anschluss berichteten Vertreter*innen der Schlossstadt Hückeswagen und der Städte Köln und Brühl über ihre laufenden Projekte. Der Übergang von der alten zur neuen Richtlinie, die Einbindung von EFRE-Förderung oder auch die Zusammenarbeit mit der örtlichen Stadtentwicklungsgesellschaft waren Aspekte, die in den Praxisberichten thematisiert wurden.
Die Bandbreite der vorgestellten Beispiele von Kommunen verschiedener Größenordnungen machte deutlich, wie unterschiedlich die jeweiligen Herausforderungen und Lösungsansätze ausfallen können, und bot den Teilnehmenden vielfältige Anknüpfungspunkte für die eigene Praxis.
Anschließend ging es an drei Thementischen um konkrete Fragestellungen zu unterschiedlichen Phasen des Förderprozesses: ein Tisch widmete sich der Phase vor der Antragstellung, ein weiterer der Umsetzung und ein dritter der Umsetzung von Maßnahmen. So konnten die Teilnehmenden gezielt zu den Punkten miteinander ins Gespräch kommen, die für ihre jeweilige Projektphase besonders relevant sind.
Den Abschluss bildete ein Überblick über die aktuelle Förderlandschaft, um den Teilnehmenden Ansatzpunkte für ergänzende Förderprogramme zur Städtebauförderung zu liefern. Eine Fortsetzung des Formats ist für das kommende Jahr geplant.
