regionen.NRW setzt strategische Weichen für 2026

Klausurtagung stärkt gemeinsame Positionierung der Regionen in der Landes-, Bundes- und Europapolitik
Strategische Leitlinien für das Jahr 2026 hat der Verbund regionen.NRW am Donnerstag und Freitag in seiner jährlichen Klausurtagung in Soest festgelegt und Schwerpunkte der regionalpolitischen Arbeit diskutiert.
Ein zentrales Thema war der zukünftige Europäische Haushalt ab 2028. Vor diesem Hintergrund befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem vom Verbund erarbeiteten Positionspapier. Gemeinsam wurde vereinbart, relevante politische Entscheidungsträger anzusprechen. Ziel ist es, die Interessen der nordrhein-westfälischen Regionen geschlossen, frühzeitig, wirksam und mit einer starken gemeinsamen Stimme in die laufenden Verhandlungen einzubringen.
Darüber hinaus beschäftigte sich die Klausurtagung bereits mit dem politischen Jahr 2027. Mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl im Mai will regionen.NRW seine Positionen und Forderungen aktiv in die landespolitischen Debatten einbringen. Damit soll die Bedeutung der regionalen Handlungsebenen ebenso gestärkt werden wie die Rolle der Regionen in der Transformation Nordrhein-Westfalens.
Ein weiterer Fokus lag auf der externen Sichtbarkeit und Kommunikation des Verbunds. Als nächster Höhepunkt wurde der Frühjahrsempfang der Regionen am 17. März im Landtag in Düsseldorf vorbereitet. Unter dem Motto „Starke Regionen – starke Transformation. Wie finanzieren Bund, Land, Kommunen und Wirtschaft die Zukunft vor Ort?“ rückt regionen.NRW die Frage der Finanzierung regionaler Transformationsprozesse in den Mittelpunkt und betont die gemeinsame Verantwortung aller staatlichen Ebenen sowie der Wirtschaft.
Auch die die Weiterentwicklung der internen Zusammenarbeit stand auf der Agenda. Angestrebt wird, strategische Abstimmungen innerhalb des Verbunds zu vertiefen, gemeinsame Themenfelder zu schärfen und die Rolle von regionen.NRW als koordinierende Plattform weiter auszubauen.