Am 02. Oktober 2026 hat die Excellenzkommission über die Neuanträge in der Förderlinie Excellenzuniversitäten entschieden. Bis zu fünf weitere Exzellenzstandorte konnten in die Förderung aufgenommen werden. Die Entscheidung wurde durch Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs verkündet.
Zusätzlich zu den weiterhin bestehenden Excellenzclustern an den Universität Bonn und Köln in der Region, hat die Universität zu Köln eine der fünf neuen Förderungen gewonnen, um ihr Profil weiter zu schärfen und die internationale Strahlkraft der Universität weiter zu entwickeln. Die Exzellenzmittel ermöglichen die strategische Weiterentwicklung aller universitären Handlungsfelder. Die Universität zu Köln konnte mit ihrem Antrag unter dem Titel „Neue Universität: Continuous Change - Successful Renewal“ überzeugen. Der Status einer Exzellenzuniversität wird grundsätzlich auf Dauer verliehen. Nach den derzeit gültigen Regularien findet alle sieben Jahre eine Evaluation statt. Das Antragsvolumen für die erste Förderperiode von 2027 bis 2033 beträgt knapp 100 Millionen Euro.
Relevanz für die Region Köln/Bonn
Die neue Förderung, wie auch die weiterhin ausgezeichnete Bilanz beider Universitäten unterstreicht die hohe wissenschaftliche Leistungsfähigkeit und internationale Sichtbarkeit der Region Köln/Bonn. Die erfolgreichen Exzellenzcluster stellen nicht nur einen erheblichen Fördermittelzufluss in die Region dar, sondern stärken die regionale Innovationsbasis in zentralen Zukunftsfeldern. Für den Region Köln/Bonn e.V. ist die Verstetigung und der Ausbau dieser wissenschaftlichen Exzellenz von besonderer strategischer Bedeutung. Sie bildet eine wesentliche Grundlage für die weitere Entwicklung der Region als Wissens- und Innovationsstandort und unterstützt zentrale Zielsetzungen des Agglomerationsprogramms Region Köln/Bonn, insbesondere in den Programmlinien „Ressourcen der Region nachhaltig und zukunftsorientiert nutzen“, „Energiewende verantwortungsbewusst und zukunftsfähig gestalten“ und „Regionales Innovationssystem stärken und Innovationstreiber vernetzen“.
