Klare Impulse für Kohäsionspolitik und regionale Entwicklung

Verbund regionen.NRW im Austausch mit Bundestagsabgeordneten aus NRW in Berlin

regionen.NRW
(v.l.n.r. stehend) Hubertus Winterberg (Südwestfalen Agentur GmbH), Dr. Stephanie Arens (Südwestfalen Agentur GmbH), Prof. Dr. Peter Gust (Bergische Universität Wuppertal), Wolfgang Marquardt (OstWestfalenLippe GmbH), Carsten Weis (Region Köln/Bonn e.V.), Bertram Gaiser (Standort Niederrhein GmbH), Bodo Middeldorf (Zukunftsagentur Rheinisches Revier). (v.l.n.r. sitzend) Andreas Grotendorst (Münsterland e.V.), Ulla Thönnissen (Region Aachen Zweckverband), Hendrik Wüst (Ministerpräsident Land Nordrhein-Westfalen), Bele Wolligandt (Regionalmanagement Düsseldorf/Kreis Mettmann), Andrea Scharf (Standort Niederrhein GmbH).

Verbund regionen.NRW im Austausch mit Bundestagsabgeordneten aus NRW in Berlin

Der Verbund regionen.NRW, Zusammenschluss der neun regionalen Entwicklungsorganisationen in Nordrhein-Westfalen und der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, traf sich am 11. Juni in Berlin mit Markus Töns, MdB und Sprecher der SPD-Fraktion zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU zum politischen Austausch. Ziel war es, zentrale regionalpolitische Anliegen sichtbar zu machen und in aktuelle Reformdebatten einzubringen.

Im Mittelpunkt standen die Themen der Weiterentwicklung der EU-Kohäsionspolitik nach 2027 sowie die geplante Reform der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). 

Der Verbund betonte dabei die Bedeutung integrierter, territorial ausgerichteter Förderansätze, die regionale Besonderheiten stärker berücksichtigen und ressortübergreifende Lösungen ermöglichen. Ebenso wurde die konsequente Anwendung des Partnerschaftsprinzips als wesentliche Voraussetzung für wirksame Förderpolitik hervorgehoben.

In der anschließenden Fachdiskussion brachten die Vertreterinnen und Vertreter konkrete Erfahrungen aus der regionalen Praxis ein und formulierten Impulse für eine zielgenaue und umsetzungsorientierte Ausgestaltung zukünftiger Förderinstrumente und Strukturen.

Herr Markus Töns, MdB, dankte für die Perspektive aus der Praxis: „Die Kompetenzen für eine wirksame regionale Strukturpolitik liegen vor Ort in den Regionen. Der Bund kann die spezifischen Herausforderungen einzelner Räume nicht im Detail kennen. Deshalb braucht es ein starkes Zusammenspiel und gegenseitiges Vertrauen zwischen Regionen, Ländern und Bund. Nur so gelingt es, Förderpolitik zielgerichtet, effizient und nah an den tatsächlichen Bedarfen auszurichten.“

Bereits am Vorabend präsentierte sich der Verbund im Rahmen des NRW-Sommerfests der Landesvertretung in Berlin mit einem gemeinsamen Stand und regionalen Spezialitäten. Rund 1500 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien nahmen an der Veranstaltung teil. 

Ministerpräsident Hendrik Wüst eröffnete den Abend: „Wir leben in einer Zeit großer Herausforderungen. Umso wichtiger ist ein neues Selbstbewusstsein der politischen Mitte. Die politische Mitte hat immer wieder bewiesen, dass sie trotz aller Unterschiede gemeinsam gestalten und tragfähige Lösungen finden kann. Wenn wir diese Stärke nutzen und über parteipolitische Schatten springen, werden wir die anstehenden Aufgaben bewältigen, zum Wohl unseres Landes und unserer Republik.“

Der gemeinsame Auftritt unter dem Dach des Verbunds „regionen.NRW“ verdeutlicht den Anspruch, die Interessen der Regionen Nordrhein-Westfalens gegenüber Land, Bund und EU-Institutionen geschlossen zu vertreten und ihre Stärken gebündelt sichtbar zu machen. Der Zusammenschluss besteht seit 2013 und vereint folgende Partner: Zukunftsagentur Rheinisches Revier sowie die neun regionalen Managementorganisationen Region Aachen – Zweckverband, Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, Regionalmanagement Düsseldorf/Kreis Mettmann, Region Köln/Bonn e.V., Münsterland e.V., Standort Niederrhein GmbH, OstWestfalenLippe GmbH, Regionalverband Ruhr und die Südwestfalen Agentur GmbH.

 

Seitenanfang