09.05.2018

Frühjahrsempfang der NRW-Regionen: Gestalten im digitalen Wandel

Die umfassenden Veränderungen und zukünftigen Herausforderungen im Zuge der Digitalisierung waren Thema auf dem Frühjahrsempfang der Regionen gestern Abend im Landtag NRW. Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren nach Düsseldorf gekommen, um mitzudiskutieren und sich auszutauschen.

„Land und Regionen können und müssen zusammenarbeiten und Gestalter in digitalen Zeiten sein“, waren sich die Geschäftsführer und Vorstände der NRW-Regionen einig. „Neue technische Instrumente stellen Etabliertes in Frage, bieten aber auch Chancen für neue Ansätze. Gleichzeitig verändert sich der gesellschaftliche Blick für die Qualität des eigenen Lebensumfeldes. In diesem Zusammenhang ist jede Region gefragt, ihre spezifischen Stärken und Potenziale zu erkennen und diese nachhaltig für wirtschaftlichen Erfolg, Attraktivität und eine höhere Lebensqualität zu nutzen.“

Unter dem Motto „Regionen gestalten zwischen analoger Wirklichkeit und digitaler Veränderung: Chancen und Herausforderungen – Perspektiven und Grenzen“ wurde auf dem Frühjahrsempfang umfassend diskutiert. Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren dabei Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen), Prof. Dr. Martina Fromhold-Eisebith (Leiterin des Lehrstuhles für Wirtschaftsgeographie an der RWTH Aachen), Matthias Günnewig (Leiter der Technologieförderung Münster und Vorsitzender des Aufsichtsrates von münsterLAND.digital e.V./Digital Hub Münsterland), Dr. Julian Bosch (Geschäftsführer Intrapore GmbH, Essen) sowie Isabel Sabisch (Jugendkonferenz UTOPiA Südwestfalen).

Einen weiteren spannenden Impuls gab Ministerin Scharrenbach darüber hinaus unter dem Titel „Heimat gestalten in digitalen Zeiten“.

Zum Hintergrund der Veranstaltung

Die regionalen Entwicklungs- und Marketingorganisationen haben 2013 den Zusammenschluss regionen.nrw gegründet, um ihre Zusammenarbeit zu stärken und die strategische Kooperation mit der Landesregierung zu festigen. Das Ziel ist es, die Entwicklung der Teilräume und des Landes Nordrhein-Westfalen voranzubringen.
Der Zusammenschluss regionen.nrw besteht aus dem Region Aachen Zweckverband, der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, dem Regionalmanagement Landeshauptstadt Düsseldorf / Kreis Mettmann, dem Region Köln/Bonn e. V., dem Münsterland e.V., der Standort Niederrhein GmbH, der OstWestfalenLippe Marketing GmbH, dem Regionalverband Ruhr und der Südwestfalen Agentur GmbH.

 

 


Die Spitzen der neun Regionen NRWs gemeinsam mit Akteuren des Landes (v.l.): Dr. Kai Büter (Regionalmanagement Landeshauptstadt Düsseldorf / Kreis Mettmann), Bertram Gaiser (Standort Niederrhein GmbH), Herbert Weber (OstWestfalenLippe GmbH), Dr. Hendrik Schulte (Staatssekretär Verkehrsministerium), Dr. Jutta Peters (Regionalmanagement Landeshauptstadt Düsseldorf / Kreis Mettmann), Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW), Markus Schlüter (Regionalverband Ruhr), André Kuper (Präsident des Landtags NRW), Dr. Reimar Molitor (Region Köln/Bonn e.V.), Prof. Dr. Christiane Vaeßen (Region Aachen Zweckverband), Klaus Ehling (Münsterland e.V.), Uta Schneider (Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH), Christoph Dammermann (Staatssekretär Wirtschaftsministerium), Stephan A. Vogelskamp (Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH), Hubertus Winterberg (Südwestfalen Agentur GmbH). © regionen.NRW/Arne Pöhnert