15.02.2019

Landesregierung und EU unterstützen innovative Projektideen zur regionalen Wirtschaftsförderung in NRW

Das Projekt "Agglomerationsprogramm" des Region Köln/ Bonn e. V., welches eine räumliche Entwicklungsstrategie für die Region Köln/Bonn erarbeitet, wurde berücksichtigt.

Im Rahmen des Aufrufs „Regio.NRW – Innovation und Transfer“ hat ein Gutachtergremium 36 Projekte, unter anderem auch das Projekt "Agglomerationsprogramm" des Region Köln/ Bonn e. V., zur Förderung empfohlen.

Aufgrund des positiven Votums wird vom Region Köln/Bonn e.V. nun ein konkreter Förderantrag gestellt, so dass das Folgeprojekt zum noch laufenden Projekt ,Agglomerationskonzept' im Herbst diesen Jahres starten kann. Inhaltlich geht es hierbei um die Übersetzung der beiden regionalen Strategien ,Agglomerationskonzept' und ,Klimawandelvorsorgestrategie' in umsetzbare Projekte und die Integration regionalbedeutsamer Projekte aus weiteren Prozessen in der Region in das Programm. Das Agglomerationsprogramm dient unter anderem der Positionierung der Region Köln/Bonn für die nächste EU-Förderperiode.  

Ziel des Aufrufs „Regio.NRW – Innovation und Transfer“ ist, mit neuen Kooperationen die innovativen Potentiale in den Regionen zu heben und die Standortqualität zu stärken. Der Förderaufruf richtete sich an kommunale und regionale Wirtschaftsförderungen, Kammern, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.  

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Mit dem  Projektaufruf Regio.NRW unterstützten wir die Standortentwicklung für Unternehmen in allen Teilen des Landes. Wir fördern nicht mit der Gießkanne, sondern knüpfen dabei an regionale Stärken und Kompetenzen an. Damit erreichen wir passgenaue Angebote für den Innovationsstandort Nordrhein-Westfalen.“ 

Die ausgewählten Projekte unterstützen kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung, beim Transfer von den Hochschulen in die Unternehmen durch Scoutings oder stärken die Start-up-Kultur in ländlichen Regionen. Sie sollen mit rund 45 Millionen Euro von der EU und vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert werden.

Die entsprechenden Anträge können jetzt bei den zuständigen Bezirksregierungen gestellt werden.  Der Projektaufruf „Regio.NRW – Innovation und Transfer“ wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Im Zeitraum bis 2020 stehen Nordrhein-Westfalen insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro EU-Mittel zur Verfügung, um Wachstum und Beschäftigung zu unterstützen. 

Die Projektübersicht ist der Presseinformation des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie zu entnehmen. (s.u.)