Frühlings - Newsletter 2016

Inhalt:

Der Bundesverkehrswegeplan 2030 liegt vor

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat den Bundesverkehrswegeplan (BVWP) im Referentenentwurf vorgelegt, der gerade vor dem Hintergrund des hohen Sanierungs- und Neubaubedarfs in der Region Köln/Bonn mit Spannung erwartet wurde. Den mit ca. 13 Milliarden größten Anteil am Gesamtvolumen von 264,5 Milliarden € soll das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen erhalten.

Zurzeit werden bereits Auswertungen und Analysen des kürzlich veröffentlichten Referentenentwurfs in den Kommunen und bei den Wirtschaftskammern vorgenommen. Auf den ersten Blick scheint sich die Maxime „Erhalt statt Neubau“ klar abzuzeichnen. Rund um Köln, Bonn und Leverkusen wurden diverse Projekte identifiziert, die Priorität haben. Hierbei handelt es sich um den Ausbau vielbefahrener Autobahnstraßen wie die A1 von Erfttal bis Köln-West, die A3 zwischen Königsforst und Heumar sowie zwischen Leverkusen und Oberhausen, die A4 von Moitzfeld bis Köln-Ost sowie vom Gremberg bis Köln-Süd, die A57 zwischen Köln-Nord und Neuss, die A59 von Bonn-Ost bis Porz, die A61 zwischen Meckenheim und Bliesheim und die A559 von Porz bis Gremberg. Zudem ist eine Ortsumgehung für Hennef-Uckerath und Swisttal-Miel geplant. Auch der zweigleisige Ausbau der Zugstrecke im Siegtal hat gute Chancen auf eine Realisierung mit Blick auf die Entlastung des Transportkorridors an der Rheinschiene.

In der Rubrik "Neues Vorhaben-Weiterer Bedarf mit Planungsrecht" sind die Großprojekte im Bonner Raum wie der Ersatzbau der sanierungsbedürftigen A565 zwischen Hardtberg und Beuel und der Neubau der Südtangente zwischen A565 und A3 (Ennertaufstieg und Venusbergtunnel) gelandet. Zu dieser Rubrik zählt auch die Rheinbrücke zwischen Wesseling und Porz-Langel. In diese Dringlichkeitskategorie werden Vorhaben eingestuft, denen ein grundsätzlicher verkehrlicher Bedarf zugeschrieben wird, deren Investitionsvolumen jedoch den voraussichtlich bis 2030 zur Verfügung stehenden Finanzrahmen überschreitet. Die Projektplanung kann dennoch aufgenommen werden.

Rund 2.000 Projekte wurden im Vorfeld für die Aufnahme in den gestern vorgelegten Entwurf des BVWP eingereicht. Damit startet bald eine sechswöchige Öffentlichkeitsbeteiligung, bei der sich Bürger, Institutionen und Unternehmen für oder gegen bestimmte Vorhaben aussprechen können. Im Internet stellt das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur mit dem Projektinformationssystem (PRINS) die Projekte vor.

Das Konsultationsverfahren beginnt am 21. März 2016 und endet am 02. Mai 2016. Stellungnahmen, die nicht innerhalb dieser Frist im BMVI (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) eingehen, bleiben unberücksichtigt. Aufgrund der erwarteten Vielzahl an eingehenden Stellungnahmen können diese nicht einzeln beantwortet werden. Vielmehr wird das BMVI in einem Bericht zum Beteiligungsverfahren zusammenfassend dokumentieren, wie mit den Stellungnahmen umgegangen wurde. Nach der Beteiligung folgt ein Kabinettsbeschluss, dann die Beratung im Bundestag.

Kontakt: Markus Utzerath

Weitere Informationen:
Downloads im Überblick
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Download Bundesverkehrswegeplan (Zusammenfassung)

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Werden Sie Teil des Gemeinschaftsstandes der Region Köln/Bonn auf der EXPO REAL 2016

Vom 04. bis zum 06. Oktober 2016 ist die Region Köln/Bonn mit einem der größten Gemeinschaftsstände auf der EXPO REAL in München, der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen, vertreten. Organisiert wird der Auftritt gemeinsam von der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler, der Stadt Köln und dem Region Köln/Bonn e.V. 

Als Dienstleister für die Stadt Leverkusen, den Rhein-Erft-Kreis, den Rheinisch-Bergischen Kreis sowie den Oberbergischen Kreis realisiert der Region Köln/Bonn e.V. eine Teilfläche des Gemeinschaftsstandes, auf der sich die Partner – aufbauend auf den Erfolg der letzten Jahre – mit dem etablierten Motto „Der Speckgürtel von Köln“ präsentieren.

Unternehmen und Institutionen aus der Region können sich auch in diesem Jahr als Partner (Stand- oder Logopartner) auf dem Stand präsentieren und ihre attraktiven Investitionsobjekte, Gewerbeflächen und innovative Projekte einem breiten Publikum vorstellen. Sie haben außerdem die Möglichkeit, als Sponsor vor Ort auf sich aufmerksam zu machen und die Messe als Präsentationsplattform zu nutzen. Gerne entwickelt der Region Köln/Bonn e. V. gemeinsam mit Ihnen einen maßgeschneiderten Messeauftritt.

Im Oktober werden wieder über 37.000 Teilnehmer aus 74 Ländern auf der EXPO REAL erwartet – somit bieten sich hervorragende Chancen, nationale und internationale Geschäftskontakte in der Immobilienbranche zu knüpfen.

Möchten Sie teilnehmen oder haben noch Fragen? Dann wenden Sie sich bitte an unseren zuständigen Projektmanager. Anfragen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler sowie der Stadt Köln leiten wir gerne an unsere Mitorganisatoren weiter.

Kontakt: Carsten Weis
Weitere Informationen: www.exporeal.net

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K 2016: Präsentieren Sie sich als Aussteller aus der Region Köln/Bonn

Die "K 2016" ist die weltweit bedeutendste Messe für Kunststoff und Kautschuk und findet vom 19. bis zum 26. Oktober 2016 in Düsseldorf statt.

Die Kunststoffindustrie ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in der Region Köln/Bonn. Eine durchgängige Wertschöpfungskette von Kunststofferzeugern und -verarbeitern sowie eine breite Wissenschafts-, Forschungs-, Weiterbildungs- und Dienstleistungslandschaft stehen für eine hohe Kompetenz und Exzellenz dieser Branche in der Region.

Die Messe "K", die nur alle dei Jahre stattfindet, ist aufgrund ihrer quantitativen und qualitativen Leistungsmerkmale die zentrale Leitmesse weltweit. Das gilt sowohl für das Angebotsspektrum als auch für die Besucher. Auf der "K 2013" demonstrierten 3.215 Aussteller aus 59 Nationen – globale Marktführer wie auch junge Spin-offs – ihre Leistungsfähigkeit. Vor über 217.000 Fachbesuchern aus 108 Ländern wurden richtungsweisende Produkte und Prozesse präsentiert und Zukunftshemen diskutiert.

Die beste Basis für Ihr Business

Vom 19. bis zum 26. Oktober 2016 laufen auf dem Gelände der Messe Düsseldorf wieder alle Fäden zusammen. Wie erwartet besteht bereits jetzt rege Nachfrage nach Präsentationsmöglichkeiten. Nutzen auch Sie die "K 2016" als ideale Marktplattform um Informationen, Innovationen und Investitionen zu transportieren. Wir würden uns sehr freuen, Sie zur "K 2016" als Partner auf dem Gemeinschaftsstand der Region Köln/Bonn begrüßen zu dürfen.

Wenn Sie teilnehmen möchten oder Fragen haben, wenden Sie sich an unseren zuständigen Projektmanager.

Kontakt: Carsten Weis
Weitere Informationen: www.k-online.de

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KlimaExpo.NRW: Zwei weitere wichtige Schritte für den Klimaschutz in der Region Köln/Bonn sind getan

Der neue Windpark auf der Königshovener Höhe (Bedburg) und das modernisierte Gaskraftwerk in Bonn sparen gemeinsam jährlich 344.000 Tonnen CO2 ein.

Schritt 98 von insgesamt 1.000 Schritten für den Klimaschutz in NRW: Der Windpark Königshovener Höhe überzeugt durch 67 Megawatt Leistung und durch die außergewöhnliche Partnerschaft, die seine Entstehung erst ermöglichte: Die Stadt Bedburg und der Energieversorger RWE arbeiten bereits bei der Braunkohleförderung zusammen. Nun haben sie auch die moderne Energiegewinnung gemeinsam in Angriff genommen. Die Stadt Bedburg hat das Projekt zu 49 Prozent mitfinanziert. Über Jahrzehnte hat der Tagebau Garzweiler hier seine Spuren hinterlassen. Jetzt setzen die Projektpartner gemeinsam auf Erneuerbare Energien: Auf der Königshovener Höhe sind 21 Windenergieanlagen errichtet worden. Der Windpark spart 150.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein und liefert grünen Strom für 58.000 Haushalte. Die Rotorspitzen sind am höchsten Punkt 200 Meter hoch.

Schritt 108 von insgesamt 1.000 Schritten für den Klimaschutz in NRW: Mit einer gelungenen Kraftwerksmodernisierung in Eigenregie macht Bonn von sich reden. Die Bonner Stadtwerke (SWB) haben ihr Gaskraftwerk mit einer Müllverwertungsanlage gekoppelt und so zu einem leistungsstarken Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk umgebaut, das die halbe Stadt versorgen kann. Nun sparen sie jährlich 194.000 Tonnen CO2 ein. Das Heizkraftwerk hat durch die Modernisierung einen Wirkungsgrad von 90 Prozent erreicht. Die Stromerzeugung ist um 30 Prozent gestiegen und die spezifischen CO2-Emissionen für Strom konnten dabei um 55 Prozent, die für Wärme um 48 Prozent gesenkt werden. Seit dem Ausbau produziert das Kraftwerk rund 575 Millionen Kilowattstunden Strom und 520 Millionen Kilowattstunden Fernwärme pro Jahr – durch Kraft-Wärme-Kopplung.

Der Region Köln/Bonn e.V. gratuliert den Projektträgern zur Aufnahme in die KlimaExpo.NRW. Diese Initiative der Landesregierung möchte die Mitmachkultur im Bereich Energie und Klima fördern, neue Impulse für Projekte setzen und besonders herausragende Projekte auszeichnen. Die Schritte sind dabei gleichermaßen Roadmap und Erfolge, Kommunikationsanlässe und Aktivitäten – und natürlich eine Aufforderung zum Mitmachen. In den nächsten acht Jahren wird die KlimaExpo.NRW insgesamt mindestens 1.000 Schritte in die Zukunft aufzeigen.

Als regionaler Partner unterstützt der Region Köln/Bonn e.V. die Landesgesellschaft KlimaExpo.NRW. Der Verein mobilisiert Akteure in der Region, sucht und prüft geeignete Projekte und flankiert die Öffentlichkeitsarbeit der Projektpartner. Mit diesen Aktivitäten stärkt der Region Köln/Bonn e.V. auch sein Standortmarketing und macht innovative Projekte und Initiativen aus der Region bekannt – bundesweit und darüber hinaus.

Kontakt: Jörg Hembach

Weitere Informationen:
www.klimaexpo.nrw/windparkbedburg
www.klimaexpo.nrw/gaskraftwerknord

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Save the Date: Informationsveranstaltung „Neue Mobilität bewegt unsere Region 2.0“

Am 28. Juni 2016 dreht sich im Feierabendhaus Knapsack in Hürth wieder alles um das Thema „Neue Mobilität“.

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Unternehmen, Kommunen und Kreise, die ihr Fachwissen in diesem Bereich vertiefen möchten. Als Veranstaltungsteilnehmer haben Sie die Möglichkeit, sich vor Ort über die aktuellen Trends und Entwicklungen zu informieren, diese zu diskutieren und hautnah zu erleben.

Im Rahmen von zwei Foren werden Mobilitätskonzepte für Kleine und Mittlere Unternehmen sowie die Perspektiven und Chancen, die die E-Mobilität für Stadtwerke und Kommunen bietet, erörtert. Ein weiteres Highlight der Veranstaltung wird das "Ride & Drive-Event" sein, welches den Teilnehmern die Möglichkeit gibt, die neue Mobilität hautnah zu erleben.

Nähere Informationen sowie einen Link zur Anmeldung finden Sie in Kürze auf der Homepage des Region Köln/Bonn e.V. Halten Sie sich den Termin in Ihrem Kalender frei!

Kontakt: Thomas Schröder

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Klimaschutzplan NRW zeigt über 200 Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung auf

Die Weltgemeinschaft hat sich im Rahmen der Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 darauf verständigt, die globale Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius zu begrenzen. Passenderweise hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalens ebenfalls im Dezember 2015 den Klimaschutzplan NRW verabschiedet, der zum einen Maßnahmen zum Klimaschutz aufzeigt,  zum anderen aber auch Instrumente zur Anpassung an die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels umfasst.

 „Der Klimaschutzplan ist die Roadmap für die Klimapolitik der kommenden Jahre. Mit ihm haben wir einen weiteren Meilenstein gesetzt, um die Klimaschutzziele, wie wir sie im Klimaschutzgesetz formuliert haben, auch zu erreichen. Bei der Umsetzung in der Praxis kommt es jetzt auf jeden Akteur und jede Akteurin an“, so Michael Theben, Abteilungsleiter im NRW-Klimaschutzministerium. Die Roadmap umfasst insgesamt über 200 Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz und Klimawandelanpassung, die in den zwei Zeithorizonten – bis 2020 und bis 2050 – realisiert werden sollen.

Um der Akteursvielfalt zu entsprechen, werden im Klimaschutzplan Handlungsfelder, Strategien und Maßnahmen zum Schutz des Klimas für sechs Sektoren identifiziert:

1. Energieumwandlung
2. Produzierendes Gewerbe und Industrie
3. Gebäude und Gewerbe, Handel und Dienstleistungen
4. Verkehr
5. Landwirtschaft, Forst und Boden
6. Private Haushalte

Derzeit entfällt fast die Hälfte aller klimaschädlichen Emissionen in Nordrhein-Westfahlen auf den Sektor der Energieumwandlung. Hier sollen in den Handlungsfeldern „Erneuerbare Energien“, „Kraft-Wärme-Kopplung“, „Konventioneller Kraftwerkspark“ und „Energiesystem“ Strategien zur Minderung von CO2-Emissionen umgesetzt werden.

 Auch wenn der Titel des rund dreihundertseitigen Dokuments „Klimaschutzplan“ lautet, werden Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung gleichermaßen berücksichtigt. Denn: Trotz der vielfältigen Anstrengungen zum Schutz des Klimas lassen sich einige Folgen des Klimawandels nicht mehr abwenden. Die zunehmenden Extremwetterlagen – sei es in Form von Stürmen, sei es in Form von Hitzetagen – sind ein deutlicher Beleg dafür, dass sich der Klimawandel auf unsere Lebensumstände bereits negativ auswirkt. Dazu wurden dreizehn Sektoren identifiziert, in denen Handlungsbedarf im Bereich der Klimawandelanpassung besteht. Dazu gehören unter anderem die Sektoren „Hochwasserschutz“, „Biologische Vielfalt und Naturschutz“, „Landes- und Regionalplanung“ und „Katastrophenschutz“. Konkrete Maßnahmenvorschläge für diese Sektoren sind etwa „Qualitäts- und Mengenprognosen für Grund- und Oberflächengewässer“, „Förderung der biologischen Vielfalt im urbanen Raum“ sowie „Überprüfung der Gefahrenabwehrplanung auf veränderte Anforderungen durch den Klimawandel“.

Als Ansprechpartnerin in der Region steht Ihnen Carina Peters, KlimaNetzwerkerin der EnergieAgentur.NRW, gerne zur Verfügung:

Carina Peters
EnergieAgentur.NRW
Klima.Netzwerkerin / Regierungsbezirk Köln
Tel. 202 24552-30
E-Mail: peters[at]energieagentur.nrw
c/o Region Köln/Bonn e.V., Rheingasse 11, 50676 Köln
www.energieagentur.nrw

Weitere Informationen und den Klimaschutzplan als Download finden Sie hier

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Bundeswettbewerb "Klimaschutz im Radverkehr"

Im Rahmen des Bundeswettbewerbs soll die Umsetzung von umfassenden, modellhaften Projekten zur Verbesserung der Radverkehrssituation beispielsweise in Wohnquartieren, Gewerbegebieten und Dorfzentren gefördert werden. Ziel ist es, neben der Einsparung von Treibhausgasemissionen auch einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort zu leisten und durch Vorbildcharakter bundesweit zur Nachahmung anzuregen. Die Teilnahme am Wettbewerb ist bis zum 15. April 2016 möglich.

Ziel der Förderung von modellhaften Projekten zum Klimaschutz im Radverkehr ist es, die Nutzung des Fahrrades attraktiver zu gestalten und somit den Radverkehr substanziell zu stärken. Dies soll insbesondere durch Maßnahmen zur (Neu-) Gestaltung des vorhandenen Straßenraums zu Gunsten von Radfahrern, durch zusätzliche Radverkehrseinrichtungen oder lokale Radverkehrs-Dienstleistungen gelingen. Der Wettbewerb möchte außerdem Projekte fördern, die durch ihre kosteneffizienten Maßnahmen sowie ihren modellhaften Ansatz und ihre Übertragbarkeit bundesweit eine Multiplikatorenwirkung entfalten.

Der Förderwettbewerb baut auf einem zweistufigen Verfahren auf: Anhand der eingereichten Skizzen werden die Projekte entsprechend der definierten Kriterien bewertet. Auf Basis dieser Bewertung werden geeignete Skizzen ausgewählt, deren Einreicher im Anschluss zur Antragstellung aufgefordert werden. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

Fristen

  • Förderskizze bis zum 15. April 2016 an Projektträger Jülich
  • Förmlicher Antrag bis zum 18. August 2016

Förderfähige Maßnahmen

  • Installation von FahrradstellplätzenNeu- und Umgestaltung des Straßenraumes
  • Fahrradbasierte Transportdienstleistungen und Logistik
  • Verbesserung des alltäglichen Radverkehrs

Die Projekte sollen

  • Integriert geplante Maßnahmen umfassen
  • Modellhaft und kurzfristig umsetzbar sein
  • Umwelt- und Lebensqualität steigern
  • Treibgasemissionen einsparen
  • Vorbildcharakter haben

Fördersätze und Bedingungen

  • Bis zu 70%, also mit Minimum 30% Eigenanteil
  • Die Höhe der beantragten Förderung beträgt mindestens 200.000 €
  • Einzel oder Verbundvorhaben sind möglich
  • Unternehmen werden nach Deminimis gefördert

Antragsberechtigt sind

  • Kommunen
  • Unternehmen
  • Einrichtungen und Vereinigungen in öffentlicher und privater Trägerschaft

Gemeinsames Engagement erwünscht

Die Kooperation zwischen den verschiedenen Akteuren – Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften, Unternehmen und Vereinen für die Projektförderung – ist wünschenswert!

In allen Projektphasen können Akteure aus der Region Köln/Bonn die Unterstützung von COMPASS, der Fördermittelberatung des Region Köln/Bonn e.V., in Anspruch nehmen.

Die offizielle Bekanntmachung zum Bundeswettbewerb Klimaschutz im Radverkehr ist hier als Download hinterlegt.

Kontakt: Wolfgang Ebert

Weitere Informationen:
www.klimaschutz.de/radverkehr

www.ptj.de/klimaschutzinitiative/radverkehr

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DWNRW-Hubs: Förderaufruf gestartet

Am 07. März 2016 startet der Förderaufruf für die DWNRW-Hubs. Bis zu fünf regionale Plattformen für die digitale Wirtschaft sollen unterstützt werden.

Mit den DWNRW-Hubs als Schlüsselmaßnahme der Strategie Digitale Wirtschaft NRW möchte die Landesregierung Anreize dafür schaffen, dass bereits frühzeitig die Zusammenarbeit und Entwicklung gemeinsamer digitaler Geschäftsprozesse und -modelle zwischen Startups, Mittelstand und Industrie angeschoben und gefestigt werden (White Label Lösungen, Prototypen). Dieser Plattformgedanke kann durch unterschiedliche Zusatzaspekte wie z. B. Frühphasen- und Wachstumskapital, Vernetzungsunterstützung, Serviceleistungen und/oder Beratungsleistungen ergänzt werden.

Die DWNRW-Hubs sollen als Plattformen für konkrete digitale Zusammenarbeit vor Ort konzipiert sein. Sie sollen zusammen mit den handelnden Akteuren vor Ort eine gemeinschaftliche Investition in eine tragfähige Infra- und Finanzierungsstruktur für Startups der Digitalen Wirtschaft innerhalb von NRW ermöglichen und darüber hinaus auch als Anlaufpunkt für internationale Startups fungieren. Als übergeordnete Zielsetzung gelten die Aspekte Kapitalaktivierung, Anlaufstelle, Industriekooperation sowie ein Flächen- und Regionalbezug.

Der Projektträger Jülich (PtJ) wird den gesamten Prozess von der Bewerbungs- und Auswahlphase über die Bewilligung bis hin zur Projektdurchführung begleiten. Auf der Homepage des Projektträgers Jülich finden Sie weitere Informationen zu dem Ablauf des Förderwettbewerbs und die Antragsunterlagen.

In allen Projektphasen können öffentliche, aber auch privatwirtschaftliche Akteure aus der Region Köln/Bonn die Unterstützung von COMPASS, der Fördermittelberatung des Region Köln/Bonn e.V., in Anspruch nehmen. Bitte wenden Sie sich an unseren zuständigen Projektmanager.

Kontakt: Wolfgang Ebert
Weitere Informationen unter www.ptj.de/dwnrw-hubs

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Magnet für Kulturschaffende aus der Region: Informationsveranstaltung „Wer fördert mein Projekt? Acht Kulturförderprogramme stellen sich vor“

Föderworkshop im Saal der Handwerkskammer zu Köln

In einer gemeinsamen Kooperationsveranstaltung hatten die Kulturregionen Bergisches Land und Rheinschiene am Freitag, den 04. März 2016 in den Saal der Handwerkskammer zu Köln eingeladen, um Interessierten diverse Kulturförderprogramme vorzustellen.

Kulturschaffende verfügen oft nicht über ausreichende finanzielle Mittel, um ein Kunst- oder Kulturprojekt aus eigener Kraft zu realisieren. Die Informationsveranstaltung „Wer fördert mein Projekt? Acht Kulturförderprogramme stellen sich vor“ lieferte einen umfangreichen Einblick in das Themengebiet Kulturförderung.

Ob Fristen, Förderziele und -voraussetzungen oder das oftmals gefürchtete Prozedere der Antragstellung: Referenten des Landschaftsverbands Rheinland, der Bezirksregierung Köln, des Landesmusikrats NRW, der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren, der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in Schulen und Jugendarbeit NRW und des Region Köln Bonn e.V. stellten unterschiedliche Kulturförderprogramme mit ihren jeweiligen Inhalten und Richtlinien vor. Sie veranschaulichten, dass ein umfangreiches Förder-Know-How Kulturschaffenden neue Perspektiven in Bezug auf die Projektfinanzierung eröffnen kann. Im Anschluss an die Vorträge erfuhren die Teilnehmer im Rahmen von persönlichen Beratungsgesprächen, ob und inwiefern die eigene Projektidee Chancen auf eine Förderung hat.

Die gemeinsam von den Kulturregionen Bergisches Land und Rheinschiene organisierte Veranstaltung war mit über 130 Teilnehmern bestens besucht. Die hohe Teilnehmerzahl verdeutlicht das große Interesse an kompakten Informations- und Beratungsangeboten im kulturellen Bereich. Eine Fortsetzung des erfolgreichen Formats ist für 2017 geplant.

Regionale Kulturpolitik in Nordrhein-Westfalen
Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen die vielfältigen Kulturlandschaften des Landes mit dem bundesweit einzigartigen Förderprogramm „Regionale Kulturpolitik“, das neue Impulse für die Kulturarbeit der insgesamt zehn Kulturregionen gibt.

Unter dem Motto „Vernetzen, Koordinieren und Fördern“ berät, begleitet und unterstützt der Region Köln/Bonn e.V. als offizielle Koordinierungsstelle im Rahmen der „Regionalen Kulturpolitik NRW“ potentielle Antragsteller aller Sparten und benennt mögliche Kooperationspartner, um so anspruchsvolle kulturelle Projekte zu initiieren. Der Region Köln/Bonn e. V. moderiert – als Schnittstelle zum Land Nordrhein-Westfalen – den Austausch zwischen Kulturschaffenden und -verantwortlichen, um gemeinsam Strategien und Konzepte zu entwickeln, die kulturelle Versorgung in der Region zu stärken und so auch weiterhin ein attraktives Angebot für die Menschen in der Rheinschiene bereitzustellen.

Für eine persönliche Beratung zum Thema Kulturförderung in der Region Köln/Bonn steht Ihnen Silke Burkart, Projektmanagerin des „Regionalen Kulturbüros Rheinschiene“ beim Region Köln/Bonn e.V., gerne zur Verfügung.

Kontakt: Silke Burkart

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Rheinischer Kultursommer 2016: Teilnahmeaufruf für Veranstalter gestartet

Der „Rheinische Kultursommer“ bildet auch in diesem Jahr wieder eine Klammer für unterschiedliche Kulturformate und -veranstaltungen im Zeitraum vom 21. Juni bis 23. September 2016 im Rheinland.

Das Rheinland bietet seinen Bewohnern und Gästen eine enorme kulturelle Vielfalt – besonders in den Sommermonaten. Ziel des „Rheinischen Kultursommers“ ist es deshalb, die zahlreichen kulturellen Formate aller Sparten aus den Kulturregionen Aachen, Bergisches Land, Niederrhein und Rheinschiene zusammenzufassen, in einer systematischen Übersicht darzustellen und gezielt zu vermarkten. Kulturinteressierte können sich ab Juni 2016 über die Online-Medien www.rheinischer-kultursommer.de und facebook|kulturfreak auf dem Laufenden halten.

Neben den etablierten Veranstaltungen erhalten auch zahlreiche kleinere und hochwertige Kulturangebote die Chance, sich kostenfrei im Rahmen eines übergreifenden Formats zu präsentieren und dadurch die Aufmerksamkeit für die eigene Veranstaltung zu steigern. Zur aktiven werblichen Unterstützung konzipiert und realisiert der Region Köln Bonn e.V. eine medienübergreifende Kommunikationskampagne, die unter anderem auch Plakat- und Online-Werbung sowie Social Media Maßnahmen beinhaltet.

Der Rheinische Kultursommer wird im Rahmen des Förderprogramms der „Regionalen Kulturpolitik NRW“ des Landes NRW gefördert und vom Region Köln/Bonn e.V. konzipiert und realisiert. Er zeigt eindrucksvoll die kulturelle Vielfalt zwischen Niederrhein und Rheinromantik, sowie zwischen Aachener Dreiländereck und Bergischem Land auf und ist ein gelungenes Beispiel für gelebte und regionsübergreifende Kooperation.

Interessierte Veranstalter können sich bis Freitag, den 08. April 2016, um Aufnahme in den „Rheinischen Kultursommer“ bewerben. Informationen zur kostenfreien Teilnahme und zur Auswahl durch einen Lenkungskreis finden sich auf den Online-Medien unter www.rheinischer-kultursommer.de und facebook|kulturfreak.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Projektkoordinatorin:

Birgit Mittelstenschee
FachWerkStadt – Büro für Kommunikation
C/O Region Köln/Bonn e.V.
Telefon: 0221-925477-44
E-Mail: info[at]rheinischer-kultursommer.de

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Save the Date: Workshop zu bürgerschaftlichen und kulturellen EU-Programmen in der Förderperiode 2014/2020 – was wird durch die EU-Programme „Kreatives Europa“ und „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ gefördert?

Das Europabüro der Stadt Köln, die VHS Köln, das Europe Direct-Informationszentrum und der Region Köln/Bonn e.V. laden zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung ein.

Interessierte, Kultur- und Medienschaffende, Künstler sowie Mitglieder von Städtepartnerschaftsvereinen, die bereits Projekte durchgeführt haben oder durchführen möchten, sind herzlich willkommen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 28. Juni 2016, in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr. Der Veranstaltungsort ist das Forum der Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstsraße 29-33 (Neumarkt), 50667 Köln. Vor Ort werden Referenten/innen des Creative Europe Desk (CED) und der Kulturpolitischen Gesellschaft (KuPoGe) gerne Ihre Fragen beantworten.

Kontakt: Tatjana Masin

Weitere Informationen:
www.ccp-deutschland.de
www.kupoge.de/ced.html

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Frohe Ostern!

Der Winter verabschiedet sich aus der Region und die Tage werden wieder länger. Die ersten Frühlingsboten lassen es schon erahnen: Ostern ist nicht mehr weit.

Das Team des Region Köln/Bonn e.V. wünscht erholsame Feiertage und hofft auf sonniges, mildes Osterwetter für die Eiersuche!

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