Herbst - Newsletter 2016

Inhalt:

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SONDERTHEMA BONN-BERLIN

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Bonn-Berlin – Positionierung der Region Köln/Bonn

Vorstand und Mitgliederversammlung des Region Köln/Bonn e.V. stellen sich hinter die Position der Bundesstadt Bonn, des Rhein-Sieg-Kreises und des Kreises Ahrweiler.

Die Bundesstadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Ahrweiler erwarten, dass der Bund weiterhin zum Standort Bonn als einem von zwei bundespolitischen Zentren steht: Im bundesstaatlichen Interesse, im Interesse der beiden Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, im Interesse der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler sowie des gesamten Köln/Bonner Raumes. Das ist das Fazit eines Positionspapiers, das im  Juli 2016 in Bonn vorgestellt wurde. 

Der Vorstand und die Mitgliederversammlung des Region Köln/Bonn e.V. stellten sich in ihren Sitzungen am 13. September 2016 einstimmig und vollumfänglich hinter das im Juli 2016 vorgestellte Positionspapier.  

Sie fordern die Einhaltung des Berlin/Bonn-Gesetzes inklusive des Verbleibs der Bundesministerien und Bundesbehörden in der Region Köln/Bonn. Sie stellten weiter fest, dass die Bundesfunktionen in der  Bundesstadt Bonn in ihrer strukturellen Bedeutung nicht nur auf das Territorium der Stadt selbst und ihres direkten Umfeldes beschränkt sind.

Die Forderungen:

Die Bundesstadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Ahrweiler sowie die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, des Bundestages und der Landtage Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz aus der Region fordern:

  1. Das Berlin/Bonn-Gesetz gilt und darf nicht weiter ausgehöhlt werden. Es müssen verbindliche Vorkehrungen getroffen werden, damit der bisherige Rutschbahneffekt gestoppt wird. Bonn bleibt dauerhaft das zweite bundespolitische Zentrum und wird mit allen Ministerien in Bonn als solches weiterentwickelt.
  2. Bundespräsident und Bundeskanzler behalten ihren Dienstsitz in Bonn.
  3. Bonn wird als deutsche UN-Stadt weiter ausgebaut. Dazu gehört die weitere Ansiedlung von Institutionen der Vereinten Nationen, die Verbesserung der Bedingungen für internationale Organisationen – insbesondere auch durch ein Gaststaatgesetz – und die verstärkte Anwerbung internationaler Tagungen und Kongresse in der UN-Stadt Bonn.
  4. Die in der Arbeitsteilung mit Berlin durch Bonn übernommene wichtige Funktion als Kompetenzzentrum für die Bereiche:
    - Bildung, Wissenschaft und Forschung,
    - internationale Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung, Umwelt, Gesundheit, Landwirtschaft und Ernährung,
    - Telekommunikation, Cyber-Sicherheit und Datendienste und
    - Kultur
    muss im nationalen und internationalen Interesse weiter ausgebaut werden. Dafür ist es unabdingbar, dass die politisch, fachlich und thematisch korrespondierenden Bundesministerien ihren ersten Dienstsitz in Bonn behalten. Das sind alle Ministerien, die auch jetzt schon ihren ersten Dienstsitz in Bonn haben.

Die Region Köln/Bonn mit den kreisfreien Städten Köln, Bonn, Leverkusen und den Gebietskörperschaften Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Erft-Kreis und dem Rhein-Kreis Neuss ist durch räumliche und funktionale Verflechtungsstrukturen deutlich mit den im Positionspapier beschriebenen Bundesfunktionen verbunden. Der Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. hat die Position der Region Köln/Bonn nun in einem weiteren Schritt an die Bundesregierung übermittelt.

Der seit dem 12. Oktober 2016 vorliegende Statusbericht von Bundesbauministerin und Berlin-Bonn-Beauftragte der Bundesregierung Barbara Hendricks wird aktuell von der Arbeitsgruppe, die auch das Positionspapier erstellt hat, ausgewertet.

Kontakt: Wolfgang Ebert

Weitere Informationen: Positionspapier als Download

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IN VIELFALT GEEINT – ZUKUNFT GEMEINSAM GESTALTEN

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Wechsel als 2. stellv. Vorsitzender: Dr. Ortwin Weltrich (links) übergibt an Ulf Reichardt
Der Vorstandsvorsitz des Region Köln Bonn e.V: v.l.n.r.: Dr. Ortwin Weltrich; Ulf Reichardt; Jochen Hagt; Ashok Sridharan; Dr. Reimar Molitor

Wechsel im Vorstandsvorsitz beim Region Köln/Bonn e.V.

IHK-Hauptgeschäftsführer Ulf Reichardt übernimmt 2. stellvertretenden Vorstandsvorsitz

Nach sieben Jahren im Amt hat - im Rahmen der Mitgliederversammlung des Region Köln/Bonn e.V. - der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln, Dr. Ortwin Weltrich, das Amt des zweiten stellvertretenden Vorsitzenden an den Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Köln, Ulf Reichardt, übergeben.

Mit Ulf Reichardt bilden den neuen Vorstandsvorsitz nun Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan als Vorsitzender und Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises, als erster stellvertretender Vorsitzender. Dr. Ortwin Weltrich bleibt weiterhin dem Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. als Mitglied erhalten.

Kontakt: Brit Feyen

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Mitgliederversammlung des Region Köln/Bonn e.V.

Auf der Mitgliederversammlung des Region Köln/Bonn e.V. am 13. September 2016 im Hause der Industrie- und Handelskammer zu Köln wurden den Mitgliedern die Schwerpunkte der Vereinsarbeit skizziert und miteinander diskutiert.

Von besonderer Bedeutung ist derzeit die Bearbeitung der beiden großen Strategieprojekte „Agglomerationskonzept“ und “Regionale Klimawandelvorsorgestrategie“. Beide Prozesse werden sich im Dialog mit zahlreichen Akteuren in der Region intensiv mit der Zukunft der Region Köln/Bonn beschäftigen. Dabei wird die „Raumentwicklung“ wieder eine besondere Bedeutung einnehmen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die „Übersetzungsleistung“ der vielen Fördermöglichkeiten durch das Land NRW für die Akteure vor Ort in der Region Köln/Bonn, um die finanziellen Ressourcen für geeignete Projekte nutzbar zu machen und die Unterstützung und Begleitung von interkommunalen Kooperationen und Verbünden.

Über den aktuellen Stand zur Gründung der Metropolregion Rheinland als Verein informierte Regierungspräsidentin Gisela Walsken die Mitgliederversammlung. Die bisherige Metropolregion Rhein-Ruhr werde nach Verabschiedung des Landesentwicklungsplans dann in zwei Metropolregionen an Rhein und Ruhr aufgehen. Da die Regionalmanagements in NRW unverzichtbare Arbeiten innerhalb der Region und vor Ort leisten, die eine auf Rheinlandmaßstab verortete Organisation (Metropolregion) nicht leisten könne, sei es nicht das Ziel die wichtige Aufgabe der Regionalmanagements einer Metropolregion unterzuordnen. Die Regionalmanagements sollen intensiv in die Steuerung der Metropolregion eingebunden werden.

Ferner wurden die Mitglieder über die Tätigkeiten des Region Köln/Bonn e.V. als Träger des Kulturbüros für die Rheinschiene im Rahmen der „Regionalen Kulturpolitik“ des Landes und die erfolgreiche erneute Durchführung des Rheinischen Kultursommers informiert, welcher sich über die Grenzen der Region Köln/Bonn als Format etabliert hat.

Der Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. wurde von der Mitgliederversammlung für das Geschäftsjahr 2015 entlastet. Zuvor hatte die Mitgliederversammlung einstimmig die Berichte über die Vereinsarbeit (s. Geschäftsbericht 2015), den Jahresarbeitsplan und den Rechnungsprüfungsbericht entgegen genommen.

Neben dem Wechsel des 2. Stellvertretenden Vorsitzenden von Dr. Ortwin Weltrich (Handwerkskammer zu Köln) auf Ulf Reichardt (Industrie- und Handelskammer zu Köln) (s. News hier) – der Vorsitzende dankte Dr. Ortwin Weltrich für sieben Jahre Engagement im Vorstandsvorsitz des Region Köln/Bonn e.V. – wurden der aktuelle Jahresarbeits- und Wirtschaftsplan und eine gemeinsame Position der Mitglieder zum Berlin/Bonn-Gesetz verabschiedet (s. News hier). 


Kontakt: Brit Feyen

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Save the Date Langer Tag der Region 2017

Wie in jedem Jahr lädt der Region Köln/Bonn e.V. auch in 2017 alle Akteure der Region zur Veranstaltung „Regionale Jahrestagung – Langer Tag der Region“ ein.
Im nächsten Jahr feiert der Region Köln/Bonn e.V. das 25. Jahr seines Bestehens und wird mit der Veranstaltung am Mittwoch, den 21. Juni 2017 zu Gast im Oberbergischen Kreis auf :metabolon in der Gemeinde Lindlar sein. Partner ist u.a. auch wieder die KlimaEXPO.NRW, die den Standort :metabolon auch für ihre Zwischenpräsentation nutzen wird. Es lohnt sich, diesen besonderen Termin bereits vorzumerken.

Kontakt: Torsten Wolter

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RAUM ENTWICKELN - UMBAU LENKEN

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StadtUmland.NRW - alle Wettbewerbsbeiträge mit beteiligten Kommunen aus der Region Köln/Bonn für die zweite Phase nominiert

Mit der Initiative StadtUmland.NRW hatten Stadtentwicklungsminister Michael Groschek und Staatssekretär Michael von der Mühlen Großstädte und ihre Nachbarkommunen in NRW im Frühjahr diesen Jahres dazu eingeladen, Zukunftskonzepte zur verstärkten Kooperation zu erarbeiten.  

An dem Projektaufruf zur Initiative StadtUmland.NRW haben sich 13 Stadtumlandverbünde aus NRW, bestehend aus insgesamt 91 Kommunen und elf Kreisen beteiligt. Eine fachübergreifend besetzte Jury hat jetzt acht Verbünde ausgewählt.

Die eingereichten Beiträge beinhalten sowohl konkrete Projektvorschläge – etwa die Entwicklung von regionalen Radschnellwegen oder die Gründung gemeinsamer Wohnsiedlungen – als auch umfangreiche Strategien der interkommunalen Kooperation. Diese umfassen verschiedene Themenfelder wie Mobilität, Wohnungsbau und Imageaufwertung. 

Von den acht ausgewählten Arbeiten betreffen das Gebiet der Region Köln/Bonn nach Angaben des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalens (MBWSV NRW) folgende fünf Beiträge:  

  1. „Stadt Umland Netzwerk (S.U.N.)“ der Stadt Köln und dem Rhein-Erft-Kreis mit den beteiligten Städten: Bedburg, Bergheim, Brühl, Dormagen, Elsdorf, Erftstadt, Frechen, Hürth, Kerpen, Pulheim, Rommerskirchen und Wesseling
  2. „Raumperspektive 2035“ der Städte Köln, Leverkusen und Bergisch Gladbach, der beiden Kreise Rheinisch-Bergischer Kreis und Rhein Sieg Kreis mit den beteiligten Städten: Niederkassel, Rösrath und Troisdorf und den Kooperationspartnern Nahverkehr Rheinland (NVR), Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und Region Köln/Bonn e.V.
  3. „BonnUmland – shareregion“ der Bundesstadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis mit den beteiligten Kommunen: Alfter, Bad Honnef, Bornheim, Hennef, Königswinter, Meckenheim, Niederkassel, Rheinbach, Sankt Augustin, Siegburg, Swisttal, Troisdorf und Wachtberg
  4. „Zwischen Rhein und Wupper zusammen – wachsen“ der Städte Düsseldorf, Wuppertal, Solingen, Remscheid sowie dem Kreis Mettmann und der Stadt Leverkusen sowie die beiden Kreise Oberbergischer Kreis und Rheinisch-Bergischer Kreis aus der Region Köln/Bonn mit den beteiligten Kommunen: Haan, Hilden, Langenfeld, Mettmann, Monheim, Velbert, Wülfrath und den Städten aus der Region Köln/Bonn: Burscheid, Hückeswagen und Wermelskirchen
  5. „RegioNetzWerk“ der Städte Duisburg, Düsseldorf und Krefeld mit dem Kreis Mettmann und den beteiligten Kommunen: Ratingen und Meerbusch aus der Region Köln/Bonn

Die ausgewählten Stadtumlandverbünde werden in der zweiten Phase der Initiative StadtUmland.NRW vom MBWSV NRW mit je 200.000 Euro für die Ausarbeitung der Zukunftskonzepte finanziell unterstützt. Sie haben Ideen eingereicht, wie Herausforderungen in den Bereichen Stadt- und Siedlungsentwicklung, Wohnungsbau und Mobilität partnerschaftlich gemeistert werden können.

Die Konzepte werden in den kommenden Monaten kollegial und mit Fachleuten diskutiert, weiterentwickelt und schließlich präsentiert. Als Ergebnis werden Antworten auf die Fragen der gemeinsamen Entwicklung und eine Fokussierung auf neu integrierte Raumentwicklungs- und Mobilitätskonzepte erwartet – auf einer höheren als bislang üblichen Stufe des Dialogs und der strategischen Ausrichtung. Im Sommer 2017 werden dann die besten Zukunftskonzepte ausgezeichnet. 

Kontakt: Jens Grisar, Thomas Kemme, Markus Utzerath

Weitere Informationen:
Presseinformation des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalens
Informationen des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalens zum Thema Stadt.Umland.NRW

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Bewerbung des Oberbergischen Kreises, des Rhein-Sieg-Kreises und des Rheinisch-Bergischen Kreises zur REGIONALE 2022/2025

Der Oberbergische Kreis, der Rhein-Sieg-Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis bewerben sich gemeinsam um die Ausrichtung einer REGIONALE für das Bergische Rheinland. Sie beteiligen sich damit am Bewerbungsverfahren der Landesregierung NRW für die Ausrichtung von REGIONALEN in den Jahren 2022 und 2025.

Das „Bergische Rheinland“ umfasst den rechtsrheinischen Raum der Region Köln/Bonn mit den Kommunen des Oberbergischen Kreises, des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie dem östlichen Teil des Rhein-Sieg-Kreises. Die REGIONALE-Bewerbung wird federführend von den drei Kreisen erarbeitet, die dazu externe Büros beauftragt haben. Unterstützt wird die Bewerbung vom Region Köln/Bonn e.V.. Kommunen und Verbände der Region sind darüber hinaus in die Bewerbung eingebunden und zur aktiven Beteiligung aufgerufen.

An die Projekte, Netzwerke und Erkenntnisse der REGIONALE 2010 soll angeknüpft werden. Vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen und Zukunftsfragen ist es Ziel der neuen REGIONALE, für das Bergische Rheinland die Lebensqualität nachhaltig zu sichern und die regionale Wertschöpfung zu steigern. Dabei sollen ländliche und städtische Qualitäten sich gegenseitig ergänzen. Die Region weist selbst ein hohes Entwicklungspotenzial und große Eigendynamik auf. Sie bietet mit einer starken mittelständischen Wirtschaft (insbesondere im Bereich der verarbeitenden Industrie), attraktiven Landschaftsräumen und Ausflugszielen sowie einem funktionierenden gesellschaftlichen Miteinander einen attraktiven Lebens- und Arbeitsraum. Gleichzeitig kann das Bergische Rheinland in besonderer Weise von Impulsen aus der nahegelegenen metropolitanen Rheinschiene profitieren. Im Zusammenspiel von Metropole und ländlichem Umfeld ergeben sich Chancen, in dem neue Lösungen für die wichtigsten Themen der Zukunft beispielhaft qualifiziert und umgesetzt werden.

Zur Erarbeitung der REGIONALE-Bewerbung fand am 06. Oktober 2016 eine Auftaktveranstaltung auf :metabolon statt, die von den drei beteiligten Landräten gemeinsam eröffnet wurde. Dazu erschienen ca. 120 Vertreter aus Kommunen und Verbänden der Region. Die Veranstaltung bot einen ersten inhaltlichen Einblick und Austausch zur REGIONALE-Bewerbung, die sich derzeit noch in der Erarbeitung befindet.

Die Auftaktveranstaltung hat gezeigt, dass in der Region ein reges Interesse und eine hohe Motivation besteht, aktiv an einer neue REGIONALE mitzuwirken. Die Bewerbung wird in den nächsten Wochen durch die Kreise, den Region Köln/Bonn e.V. und die beauftragten Büros weiterkonkretisiert. Die Kommunen, Verbände und Politik der Region haben sich im Rahmen einer Arbeitskonferenz am 26. Oktober 2016 aktiv beteiligt und ihre Ideen und Vorstellungen für das Bergische Rheinland eingebracht. Nach einem Bericht in den HVB-Konferenzen und Beschlüssen durch die Kreistage soll die Bewerbung bis spätestens 09. Dezember 2016 beim Land eingereicht werden. Die Entscheidung über die Vergabe der REGIONALEN erfolgt im Frühjahr 2017 durch eine Fachjury des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ansprechpartner: Jens Grisar

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„Drehbuch“ für die Zukunft der Tagebauregion Garzweiler auf den Weg gebracht

Planungsexperten aus vier Fachbüros schmieden gemeinsam mit den Tagebaurandgemeinden Ideen für morgen und übermorgen.

Für eine Woche im September 2016 wurde das Rittergut Wildenrath in Wanlo zu einer Ideenschmiede, um im Rahmen einer Planungswerkstatt Perspektiven für die Zukunft des Tagebaus Garzweiler und seines Umfeldes zu entwickeln. Dabei sollten die unterschiedlichen Herausforderungen und Zielvorstellungen des Betrachtungsraumes in einem Handlungsrahmen miteinander in Beziehung gesetzt werden und in eine Art „Drehbuch“ münden, welches die Grundlage für alle weiteren planerischen Schritte bis zum Jahr 2035 bilden wird.

Das Verfahren wurde ausgelobt vom informellen Planungsverband Garzweiler, zu dem sich Ende 2014 die Städte Erkelenz und Mönchengladbach sowie die Gemeinden Jüchen und Titz zusammengeschlossen haben und vom Bergbautreibenden RWE Power sowie vom Region Köln/Bonn e.V. aktiv unterstützt werden. Das Verfahren wurde begleitet vom Duisburger Büro planb, Christian Jürgensmann; weitere externe Experten wurden als Berater hinzugezogen. Außergewöhnlich bei dem Verfahren: die Planer stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern bringen ihre jeweiligen Vorstellungen zur strukturellen und räumlichen Entwicklung der Tagebauregion in ein Gesamtkonzept ein.

Dabei lieferte die Werkstatt sowohl eine langfristige Perspektive für den Gesamtraum als auch daraus abgeleitete und bereits kurzfristig umsetzbare Projektideen: beispielsweise einen grünen Ring mit einem Radschnellweg, der den gesamten Tagebau umschließt und die  „Garzweiler Gärten“ aufnimmt, die sich mit Gemüse und Obst zur Genusslandschaft entwickelt haben und sich in die gewachsene Kulturlandschaft einbetten.

In ferner Zukunft könnte der See als neue Energiequelle mit Hilfe von Wasserspeichern dienen. Weiterhin können sich Unternehmen und Forschungslabore aus Wissenschaft und Technik angesiedelt haben, um nicht nur die Technik von morgen, sondern auch High-Tech-Produkte im Food-Anbau zu entwickeln. Einwohner und Touristen erleben per Seilbahn die topografischen Besonderheiten einer zum Teil terrassenförmig angelegten Landschaft, die früher einmal durch den Braunkohlenabbau schmerzhaft geprägt war. Vorhandene Infrastrukturen, wie die Kohlenbahn zwischen Hambach und Garzweiler, sollten nach Ansicht der Planer in das Zukunftskonzept einbezogen werden. Neben der Herausarbeitung seiner eigenen Qualitäten ist der Raum in der Lage, als „Entlastungsventil“ für diejenigen Nutzungen zu fungieren, die auch der Rheinschiene nicht mehr unterzubringen sind.

Beim sogenannten „Schulterblick“, bei dem die ansonsten geschlossenen Türen der Planungswerkstatt zwei Stunden lang für die Öffentlichkeit geöffnet wurde, nutzten zahlreiche neugierige Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit den vier beteiligten Planungsbüros aus Mailand, Rotterdam, Hamburg und Hannover über die Schultern zu schauen.

Die ersten in der Planungswerkstatt erarbeiteten Lösungsansätze für ein zukünftiges „Drehbuch“, das Vertretern der Kommunen, der Kreise, von RWE Power, den Bezirksregierungen und weiteren Akteuren zum Abschluss der Werksattwoche vorgestellt wurden, sind vielversprechend. Nach einer Vorstellung in einer gemeinsamen Sitzung der kommunalen Fachausschüsse soll die interkommunale Zusammenarbeit verstetigt und weiter intensiviert werden, um die Planungen u.a. in die laufenden Regionalplanungsprozesse sowie das anstehende Braunkohlenplanverfahren einfließen zu lassen.

Ansprechpartner: Thomas Kemme

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Investitionspaket für Bundesfernstraßen: Geld fließt in die Region Köln/Bonn

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat am 21. September 2016 ein Investitionspaket mit einem Volumen von 2,1 Milliarden Euro für Bundesfernstraßenprojekte vorgestellt.

Geld fließt nach NRW in die Region Köln/Bonn: 740 Millionen Euro sind für die Maßnahme an der A1 zwischen Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West eingeplant, das den Neubau der maroden Rheinbrücke bei Leverkusen umfasst.

Weitere Informationen: 

Pressemitteilung des Bundesverkehrsministeriums
Pressemitteilung des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW
Liste der Baufreigaben

Kontakt: Markus Utzerath

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STANDORT- UND LEBENSQUALITÄT ERHALTEN UND AUSBAUEN

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Innovationsprogramm für Kultureinrichtungen: Tourismus NRW startet Wettbewerb

Gesucht werden inspirierende Orte, außergewöhnliche Museen und potenzielle kulturelle „Leuchttürme“ abseits der Metropolen in NRW.

Um das Kulturreiseziel NRW weiter zu stärken, realisiert Tourismus NRW gemeinsam mit acht Projektpartnern in den kommenden drei Jahren das von EU und Land NRW mitfinanzierte Projekt „Innovationsprogramm KulturReiseLand NRW“. Im Fokus des Projektes steht die Förderung von Kultureinrichtungen sowie -initiativen und -netzwerken aus dem ländlichen Raum in Nordrhein-Westfalen.

Interessierte Einrichtungen können sich ab sofort bis zum 11. November 2016 um die Teilnahme an dem kostenlosen Programm bewerben:

http://www.touristiker-nrw.de/innovationsprogramm-fuer-kultureinrichtungen-tourismus-nrw-startet-wettbewerb/

Kontakt: Julia Friedek

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Rheinischer Kultursommer 2016 – eine weitere wunderbare Saison geht zu Ende

Kunst- und Kulturformate in allen Facetten, Farben und Tonlagen prägten den Rheinischen Kultursommer 2016. Mit kunterbunten Plakaten kündigte sich die diesjährige Saison an und genau so präsentierte sich das Programm seinem begeisterten Publikum. 4 Kulturregionen, 95 Tage, 115 Veranstaltungsformate und über 1.000 Einzeltermine – das war der Rheinische Kultursommer 2016.

Ein Sommer im Rheinland, erfüllt von Kunst und Kultur in allen Facetten, Farben und Tonlagen. Vom 21. Juni bis zum 23. September 2016 bündelte der Rheinische Kultursommer unter der Federführung des Region Köln/Bonn e.V. zum dritten Mal Kunst- und Kulturformate im Rheinland. Die vier Kulturregionen Aachen, Bergisches Land, Niederrhein und Rheinschiene beteiligten sich bereits zum zweiten Mal an der gemeinschaftlichen Präsentation. Über 160 Veranstaltungsformate hatten sich um eine Aufnahme im Rheinischen Kultursommer 2016 beworben. Von einer Fachjury wurden 115 Veranstaltungsformate ausgewählt, die in der gemeinsamen Klammer des Rheinischen Kultursommers 2016 ein „Gastspiel“ hatten. In den Kategorien Film, Kunst, Musik, Theater, Literatur und Kunterbunt reihten sich über 1000 Einzelveranstaltungen im Terminkalender aneinander. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Und es ist noch lange nicht Schluss, auch wenn der Rheinische Kultursommer am 23. September sein offizielles Ende gefunden hat, es laufen immer noch einige Veranstaltungen weiter bis in den Spätherbst.

Laue Sommerabende bei den Stadtgartenkonzerten am Bonner Rheinufer, beim Acoustic Festival in Düsseldorf oder auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein in Würselen nahe Aachen, es war bei jedem Event auf seine Art einfach fantastisch und immer eine Reise wert. Außergewöhnliche Orte öffneten ihre Türen, wie beim Streetartfestival im Honsberger Süden (Solingen), bei Korschenbroich liest, beim Asphalt-Festival in Düsseldorf und noch unzählige mehr. Historische Kulissen und klassische Musik waren ebenso vertreten, beispielsweise beim Kammermusikfest Kloster Kamp, wie moderne Kunst und Straßen, die zur Bühne wurden, wie etwa bei Via Theatro in Troisdorf oder beim Sommer Köln. Die Liste der Beispiele ist unendlich. Ob Jung oder Alt und, ob anspruchsvoll oder experimentierfreudig - für Jeden ist etwas dabei gewesen. Denn der diesjährige Kultursommer hatte für alle Geschmäcker und Altersgruppen unterschiedlichste Events zu bieten. Viele der Veranstaltungen sind kostenfrei zugänglich gewesen. 

Der Rheinische Kultursommer hat auch in diesem Jahr dazu beigetragen all diese fabelhaften Events zu bündeln und über eine großflächige Marketingkampagne einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Zahlreiche Besucher folgten den Aufrufen und entdeckten neue Möglichkeiten, die Kunst und Kultur im Rheinland zu genießen. Den Mehrwert und Erfolg des Rheinischen Kultursommers 2016 bestätigen auch viele der mitwirkenden Veranstalter.

Mit dem 23. September ist der Sommer vorbei und macht Platz für den Herbst. Somit ist zwar auch das offizielle Ende des Rheinischen Kultursommers 2016 erreicht worden, aber einige Veranstaltungen reichen noch weiter in den Oktober und darüber hinaus. Wer noch eine Gelegenheit sucht, um etwas davon zu erleben, der sollte einen Blick in das Programm der „Muziek Biennale Niederrhein“ werfen. Kunstfreunde könnten noch „Auf zur Kunst! Routen in der Region Aachen“ oder „Very Contemporary“ besuchen. Auch die Veranstaltungsreihen „Nordeifel - Kultur bei Nacht“ und „Niederrhein Musikfestival“ haben noch Termine im Oktober und November vorzuweisen.

Das Team des Rheinischen Kultursommers 2016 freut sich über eine wunderbare Saison und dankt allen Beteiligten und Veranstaltern, die daran mitgewirkt haben!

Regionale Kulturpolitik NRW
Unterstützt wird der Rheinische Kultursommer durch eine Förderung im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen.

Kontakt: Markus UtzerathSilke Burkart

Weitere Informationen unter:
Website Rheinischer Kultursommer
Facebook-Auftritt des Rheinischen Kultursommers
Informationen zur Kulturförderung des Programmes Regionale Kulturpolitik

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Beethoven 2020

Im Jahr 2020 feiert Deutschland mit der ganzen Welt den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven, der 1770 in Bonn geboren wurde. Die Bundesregierung hat dieses Jubiläum zur nationalen Aufgabe erklärt, da es herausragende Chancen für großartige Musikerlebnisse und die Verständigung über gesellschaftliche Identitäts- und Zukunftsthemen im In- und Ausland bietet.

Zur Initiierung und Koordinierung der Aktivitäten haben die Bundesregierung, die Landesregierung NRW, der Rhein-Sieg-Kreis und die Beethovenstadt Bonn zusammen die Beethoven Jubiläums Gesellschaft mbH mit Sitz in Bonn gegründet.

Die Feierlichkeiten und Aktivitäten im Beethovenjahr 2020 erstrecken sich mit ganzjährig verteilten Angeboten vom 16. Dezember 2019 bis zum 17. Dezember 2020 (250. Tauftag Ludwig van Beethovens). Die Strukturen der Beethovenpflege in Bonn und der Region sollen so nachhaltig gestärkt und ausgebaut werden.

Mit Themenschwerpunkten zu Beethovens Bonner Zeit, zu seinem radikalen Künstlertum, seinen Sozialutopien und zu zeitgemäßen Präsentationsformen klassischer Musik setzt das Jubiläum auf große Veranstaltungsvielfalt und eine breite öffentliche Beteiligung.

Der Region Köln/Bonn e.V. unterstützt BTHVN 2020 im Rahmen der regionalen Koordination und Fördermittelbertatung.

Kontakt: Silke Burkart

Weitere Informationen: www.bthvn2020.de/de/bthvn-bonn 

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WIRTSCHAFTSSTANDORT SICHERN UND ENTWICKELN

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Der "Speckgürtel von Köln" präsentierte attraktive Immobilienprojekte auf der EXPO REAL 2016 in München

Standeröffnung Region Köln/Bonn auf der EXPO REAL 2016
Gespräch mit NRW Wirtschaftsminister Garrelt Duin auf der EXPO REAL 2016
Standeröffnung mit NRW Verkehrsminister Michael Groschek auf der EXPO REAL 2016

Die Region Köln/Bonn präsentierte sich auf der EXPO REAL in München, dem wichtigsten Branchentreff der europäischen Immobilienwirtschaft, mit einem der größten Gemeinschaftsstände.

Den Gemeinschaftsstand der Region Köln/Bonn eröffneten am 04. Oktober 2016 Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Uwe Richrath, Oberbürgermeister der Stadt Leverkusen sowie Ashok Sridharan, Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn und zeigten, dass das Rheinland beste Perspektiven für Investitionen und hochkarätige Projektentwicklungen zu bieten hat.

Rund 38.000 nationale und internationale Immobilienunternehmen aus mehr als 74 Ländern stellen auf der Messe ihre aktuelle Projekte, Gewerbeflächen und Konzepte vor. Präsentiert werden Flächen für jeden Bedarf, Gewerbeflächen für Unternehmensansiedlungen und -verlagerungen oder moderne Gewerbe- und Einzelhandelsimmobilien. Mit hochwertigen Projekten bietet die Region Köln/Bonn ausgezeichnete Perspektiven. Der breite Branchenmix des Standorts sorgt für Stabilität und eine kontinuierliche Marktentwicklung. Eine leistungsfähige Infrastruktur und eine optimale Anbindung ermöglichen schnelle Verbindungen weltweit. Die attraktive Lage mit hoher Lebensqualität, eine starke Wirtschaft, vielfältige Netzwerke und der Zugang zu hochqualifizierten Arbeitskräften sprechen für die Region Köln/Bonn.

Innerhalb der Region Köln/Bonn schließen sich der Rhein-Erft-Kreis, die Stadt Leverkusen, der Rheinisch-Bergische Kreis sowie der Oberbergische Kreis partnerschaftlich unter dem Motto „Der Speckgürtel von Köln“ zusammen. Der Speckgürtel von Köln bietet durch eine optimale Infrastruktur alle Vorteile, die auch Köln zu bieten hat, ergänzt durch den unmittelbaren Freizeitwert, den der Rhein-Erft-Kreis, die Stadt Leverkusen, der Rheinisch-Bergische Kreis sowie der Oberbergische Kreis bieten.

Der „Speckgürtel von Köln“ präsentierte auf der diesjährigen EXPO REAL – der führenden europäischen B2B-Plattform – den Rhein-Erft-Kreis, die Stadt Leverkusen, den Rheinisch-Bergischen Kreis sowie den Oberbergischen Kreis mit folgenden Partnern:

ALCARO Invest GmbH,  ALHO Systembau HmbH, AVEA GmbH & Co. KG, Bergischer Abfallwirtschaftsverband (Projekt :metabolon), Stadt Bedburg, Stadt Bergheim, Stadtentwicklungsbetrieb Bergisch Gladbach - AöR, Stadt Brühl, Cube Real Estate GmbH, Entwicklungsgesellschaft Gummersbach mbH, Stadt Elsdorf, Stadt Erftstadt, Stadt Frechen, Hahn Gruppe, Heinz P. Hinterecker Immobilien RDM e. K., Stadt Hürth, Industrie- und Handelskammer zu Köln, Kreissparkasse Köln, Stadt Leverkusen, WfL Wirtschaftsförderung Leverkusen GmbH, Marie Curie Campus GmbH, neue bahnstadt opladen GmbH, Wirtschaftsstandort Oberberg, Oberbergische Aufbau-Gesellschaft mbH, OSMAB Holding AG, PAESCHKE GmbH, Planungsgesellschaft itg mbH, Stadt Pulheim, Rheinisch-Bergischer Kreis, Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, Rhein-Erft-Kreis, Rotterdam Dakowski GmbH Architekten und Ingenieure, RWE Power AG, Sparkasse Leverkusen, Stadtentwicklungsgesellschaft Frechen mbH (SEG), TBG TechnologiePark Bergisch Gladbach, Stadt Wesseling, Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH.

Ansprechpartner: Carsten Weis

Weitere Informationen:
http://www.exporeal.net

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Die Region Köln/Bonn präsentierte sich auf der weltweit bedeutendsten Messe für Kunststoff und Kautschuk


Der Stand der Region Köln/Bonn auf der "K2016"

Die "K 2016" ist die weltweit bedeutendste Messe für Kunststoff und Kautschuk und fand vom 19. bis zum 26. Oktober 2016 in Düsseldorf statt.

Die Kunststoffindustrie ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in der Region Köln/Bonn. Eine durchgängige Wertschöpfungskette von Kunststofferzeugern und -verarbeitern sowie eine breite Wissenschafts-, Forschungs-, Weiterbildungs- und Dienstleistungslandschaft stehen für eine hohe Kompetenz und Exzellenz dieser Branche in der Region.

Die Messe "K", die alle dei Jahre stattfindet, ist aufgrund ihrer quantitativen und qualitativen Leistungsmerkmale die zentrale Leitmesse weltweit. Das gilt sowohl für das Angebotsspektrum als auch für die Besucher. Auf der K 2016 demonstrierten 3.285 Aussteller – globale Marktführer wie auch junge Spin-offs – ihre Leistungsfähigkeit. Über acht Tage wurden richtungsweisende Produkte und Prozesse 230.000 Fachbesuchern aus 160 Ländern präsentiert und Zukunftshemen diskutiert.

Eine durchgängige Wertschöpfungskette von Kunststofferzeugern und -verarbeitern, eine breite Wissenschafts-, Forschungs-, Weiterbildungs- und Dienstleistungslandschaft stehen für Kompetenz und Exzellenz dieser Branche in der Region Köln/Bonn. Der Gemeinschaftsstand der Region wurde zum wiederholten mal federführend vom Verein organisiert und bot den teilnehmenden regionalen Unternehmen und Institutionen gute Chancen, internationale Geschäftskontakte zu knüpfen.  Mit dabei waren in diesem Jahr der Wirtschaftsstandort Oberberg, die Firma Feuerherm-PWDS, die Kunststoff Initiative Oberberg KIO e.V., die FOLITEC Mess- und Prüfanlagen e.K. und die Gebrüder Nelles Werkzeugbau GmbH.

Näster Termin: K2019 (16. bis zum 23. Oktober 2019)

Kontakt: Carsten Weis

Weitere Informationen: www.k-online.de

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Präsentieren Sie sich auf der weltweit größten Messe für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management

Unter dem Dach „Region Köln/Bonn“ und unter Wahrung der jeweils eigenen Identität schließen sich vom 09. bis zum 12. Mai 2017 regionale Unternehmen und Institutionen in München zusammen und präsentieren gemeinschaftlich die Stärken und Kompetenzen der Region. Die Beteiligung an der transport logistic 2017 erfolgt mit dem Ziel vor allem mittelständischen Unternehmen (KMU) zu akzeptablen Kosten eine Präsentationsmöglichkeit auf der weltgrößten Messe für Transport und Logistik zu bieten.

Ob als Anbieter oder Nutzer von Logistik, Mobilität, IT oder Supply Chain Management: die transport logistic 2017 bietet eine Plattform auf der sich auf Entscheiderebene alle Marktteilnehmer aus Industrie und Handel und der Transport- und Logistikbranche treffen. Als Unternehmen, Institution, Verband oder Zusammenschluss mit Sitz in den Städten Köln, Bonn, Leverkusen oder den Kreisen Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Kreis Neuss besteht die Möglichkeit, durch einen Auftritt das Portfolio der regionalen Aussteller zu bereichern und den Logistikstandort Region Köln/Bonn entsprechend abzubilden.

Der Region Köln/Bonn e.V. bietet Plätze sowohl als Stand- als auch als Logopartner auf dem Gemeinschaftsstand der Region Köln/Bonn an. Ebenso besteht die Möglichkeit, sich als Sponsor zu beteiligen, um die Messe als interessante Vermarktungsplattform zu nutzen. Ebenso können maßgeschneidert eigene Wünsche umgesetzt werden. 

Durch den gemeinschaftlichen Auftritt als Region werden gemeinsam Vorteile gebündelt sowie die regionale Kompetenz und Vielfalt vermittelt. Einzelne Unternehmen/Institutionen können sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren, profitieren jedoch von den Vorteilen der Gemeinschaft wie generische Botschaften und Inhalte.

Rückmeldeschluss ist der 14.12.2016.

Kontakt: Carsten Weis

Weitere Informationen:
www.transportlogistic.de

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REGION IM WETTBEWERB POSITIONIEREN UND VERNETZEN

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Grenzenlos kooperativ - 20 Jahre Metropolregionen in Deutschland: BBSR-Themenheft erschienen


Bonns OB Ashok Sridharan (Vorsitzender) und Dr. Reimar Molitor (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied) als Vertreter des Region Köln/Bonn e.V.
Die Vertreter der Metropolregion Rhein-Ruhr: Martin Tönnes und Dr. Reimar Molitor
Dr. Carsten Sieling, Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen
Die Vertreter des Region Köln/Bonn e.V. im Gespräch

Stadt-Land-Partnerschaften gestalten die Zukunft Deutschlands: Seit 20 Jahren arbeiten die deutschen Metropolregionen in Projekten an der grenzübergreifenden Partnerschaft von Land und Stadt und stärken so die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Region und ganz Deutschlands. Seit 15 Jahren kooperieren sie im „Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland“. In einem Festakt in Berlin wurde diese erfolgreiche Zusammenarbeit gewürdigt.

Schirmherr des Festaktes am 26. September im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur war Bundesminister Alexander Dobrindt. Zu den Festrednern gehörten der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann, der Präsident des Bremer Senats, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling sowie Rüdiger Ahrend, Sachverständiger für Regionalentwicklung von der OECD.

Laut Staatssekretär Enak Ferlemann haben sich die Metropolregionen in Deutschland etabliert. Sie seien keine abstrakte Kategorie der Raumordnung mehr, sondern im Alltag der Menschen als gemeinsame Lebens- und Handlungsräume angekommen. Nach Bremens Bürgermeister Dr. Sieling veränderten wichtige Trends das Land: Dazu gehören der demografische Wandel, die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft und die Energiewende. Für die Metropolregionen ergäben sich daraus gemeinsam mit den Ländern, dem Bund und der EU viele neue Gestaltungsaufgaben und -chancen.

Im Jahr 1995 hat die Ministerkonferenz für Raumordnung die ersten Europäischen Metropolregionen in Deutschland anerkannt. Weitere kamen 2005 hinzu. Inzwischen sind es elf Metropolregionen von europäischer Bedeutung. In ihnen arbeiten Städte und ländliche Räume über Grenzen hinweg zusammen.

Metropolregionen machen heute 53 Prozent der Fläche der Bundesrepublik Deutschland aus, in ihnen leben rund 66 Prozent der Bevölkerung. Hier werden 70 Prozent des bundesdeutschen Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet. Und sie erfüllen wichtige Funktionen: Sie sind bedeutende Verkehrsknotenpunkte und Wirtschaftszentren sowie stark in Innovation und Bildung. Hier konzentrieren sich Forschungsstätten und Hochschulen. Das macht sie als Standorte für Unternehmen attraktiv, die ein breit gefächertes Angebot an Arbeitsplätzen bereitstellen und Innovationen vorantreiben. Als Motoren der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung erhalten sie die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit Deutschlands und Europas.

Da die moderne Lebenswelt oft nicht den historischen Grenzen zwischen Bundesländern, Kreisen und Kommunen entspricht, stärken Metropolregionen hier die notwendige Kooperation. Durch ihre regional angepassten Verwaltungs- und Regierungsstrukturen und die Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Wissenschaft leben sie eine Kooperationskultur, die der gesamten Region zugutekommt.

Seit 2001 organisieren sich die elf Metropolregionen in Deutschland im „Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland“. Er ist die strategische Plattform der deutschen Metropolregionen. Zur Finanzierung auch größerer, grenzübergreifender Projekte setzen sie sich für eine stärkere Berücksichtigung der Metropolregionen in den nationalen und EU-Fachpolitiken sowie bei den EU-Strukturfonds ein. Der IKM gibt ein jährliches Monitoring aller deutschen Metropolregionen heraus, nimmt Stellung zu aktuellen Raumordnungsprogrammen und plant gemeinsame Veranstaltungen.

Die Europäischen Metropolregionen in Deutschland (Stand September 2016):

Gastbeitrag des Region Köln/Bonn e.V. im Themenheft "Informationen zur Raumentwicklung"

Im aktuellen Themenheft "Metropolregionen - Kooperation und Wettbewerb in Deutschland und Europa" des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung ist der Region Köln/Bonn e.V. mit dem Gastbeitrag "Metropolregion Köln/Bonn – gemeinsam verbindlich die Zukunft gestalten" vertreten.

Wissenschaftler, Planer und Vertreter aus den Metropolregionen blicken auf aktuelle sowie zukünftige Entwicklungen und geben Antworten auf vielfältige Fragen: Wie läuft die Kooperation in und zwischen den einzelnen Metropolregionen? Wie lösen sie neue Herausforderungen wie zum Beispiel eine stärker abgestimmte Flächennutzungsplanung? Und wie lässt sich gewährleisten, dass möglichst alle Metropolregionen im starken Wettbewerb rund um Spitzencluster mithalten können?

Das Themenheft Nr. 5.2016 kann über den Franz Steiner Verlag, Birkenwaldstraße 44 in 70191 Stuttgart, Tel: 0711-2582-0, E-Mail: service@steiner-verlag.de und den Buchhandel bestellt werden.

Kontakt: Tatjana Masin

Weitere Informationen:
http://www.deutsche-metropolregionen.org

Informationen zur Raumentwicklung- Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung

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Veranstaltungen des Europe Direct Informationszentrums (Oktober bis Dezember)

Das Europe Direct-Informationszentrum, das gemeinsam von der Stadt Köln und Region Köln/Bonn e.V. getragen wird, hat die Aufgabe, die allgemeine Öffentlichkeit über Europa zu informieren. Bis zum Jahresende bietet es eine Reihe interessanter Informationsveranstaltungen an.

Ziel der Tätigkeit des Informationszentrum ist es, Europa für die Bürgerinnen und Bürger transparenter zu machen und sie stärker in das europäische Aufbauwerk einzubeziehen. Damit gehört es zu dem europaweiten Europe Direct Informationsnetzwerk und wird von der Europäischen Kommission gefördert. Von Oktober  bis Dezember 2016 finden Informationsveranstaltungen statt zu unterschiedlichen Themen wie beispielsweise:

  • Migration, Integration und Islam - Herausforderungen, Widerstände und Vorurteile
  • Europa erleben in Brüssel mit Besuch des Europäischen Parlaments
  • Europa und Afrika - eine für beide Seiten vorteilhafte Beziehung? / Entwicklungs- und Wirtschaftspolitik gut für Afrika?
  • Die Energiewende muss kommen! Welche Strategien und Maßnahmen sind nötig?
  • Ungarn und die EU - noch eine gemeinsame Wertebasis? 
  • Die EU und der Osten - Wie geht es weiter? 
  • Laufbahn Europa - Arbeits- und Karrieremöglichkeiten bei den EU-Institutionen
  • Amerika hat gewählt - Was bedeutet das für Europa? 
  • Eurokrise, Flüchtlinge, Nationalismus - Was hält Europa überhaupt noch zusammen? 

Kontakt: Tatjana Masin

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen: IZE-Köln

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