Sommer Newsletter 2015

Inhalt:

Region Köln/Bonn e.V. mit neuem Vorstandsvorsitz

Vorstand  unterstützt die Bewerbung der Stadt Bad Honnef um die Ausrichtung einer Landesgartenschau 2020/2023 

Region Köln/Bonn e.V. Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, hat auf der Mitgliederversammlung des Region Köln/Bonn e.V. in Bonn-Beuel im Juni 2015 den Vorsitz von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Rhein-Kreis Neuss, übernommen. Er hat damit seinen Posten als 1. stellvertretender Vorsitzender an seinen Nachfolger Landrat Hagen Jobi, Oberbergischer Kreis, weiter gegeben. Im Amt bestätigt wurde Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln, als 2. stellvertretender Vorsitzender. Neu in den Vorstand gewählt wurde Rainer Deppe, MdL aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis und Vorsitzender des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln als Vertreter der Mitgliederversammlung. 

Der neue Vorsitz übernimmt einen gut aufgestellten Region Köln/Bonn e.V., der im 23. Jahr seines Bestehens ein leistungsfähiges und in NRW gut vernetztes Regionalmanagement aufzeigen kann. Oberbürgermeister Nimptsch dankte seinem Vorgänger für die zahlreichen Impulse und nannte stellvertretend den Regionalen Orientierungs- und Handlungsrahmen, der die Grundlage für die zukünftige Arbeit der Jahre 2015 bis 2020 des Region Köln/Bonn e.V. darstellt. Mit ihm will man sich den tiefgreifenden regionalen Herausforderungen annehmen wie beispielsweise im Bereich der demografischen und räumlichen Entwicklung, der Energiewende, des Klimawandels oder in Bezug auf die zukünftige Infrastrukturentwicklung in der Region Köln/Bonn. 

In seiner Sitzung unmittelbar vor der Mitgliederversammlung hat sich der Vorstand des Köln/Bonn e.V. dafür ausgesprochen die Bewerbung der Stadt Bad Honnef um die Ausrichtung einer Landesgartenschau 2020/2023 wegen ihres regionalbedeutsamen Strukturimpulses im Süden der Region zu unterstützen. „Die Region Köln/Bonn steht hinter der Bewerbung, die Landesgartenschau kann weit über Bad Honnef hinaus im Süden der Region eine große Strukturwirksamkeit entfalten“, so der ehemalige Vorsitzende Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. 

Der neue Vorsitzende Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch überreicht seinem Vorgänger Landrat Hans-Jürgen Petrauschke ein Sport-Shirt mit der Aufschrift „Rheinlandmacher“
Die Mitgliederversammlung des Region Köln/Bonn e.V. tagte im Jahr 2015 im Bezirksrathaus Bonn-Beuel

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15. Langer Tag der Region stand unter dem Leitthema "Klimawandel"

Rund 500 Teilnehmer zählte das diesjährige "Familientreffen" des Region Köln/Bonn e.V.

Am diesjährigen Langen Tag der Region traf sich die Region Köln/Bonn im World Conference Center Bonn in der Bundesstadt Bonn. Bonn als deutsche Stadt der Vereinten Nationen bietet eine ideale Plattform für den Austausch und die Vernetzung von Aktivitäten im Klimaschutz. 

KlimaExpo.NRW
Der diesjährige "Lange Tag der Region" stellte zugleich die regionale Auftaktveranstaltung der bis 2022 angelegten Landesinitiative „KlimaExpo.NRW“ dar. Sie präsentiert das technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Potential des Landes Nordrhein-Westfalens als internationale Leistungsschau und Ideenlabor im Bereich Klimaschutz soll dessen Stärken fördern und zeigen.

Exkursionen
Bei den Exkursionen standen konkrete Klimaprojekte der Bundesstadt Bonn auf dem Programm. Unter anderem konnten dabei im Norden der Stadt das zum Gas- und Dampfkraftwerk umgebaute Heizkraftwerk der Bonner Stadtwerke in Augenschein genommen oder die Fahrzeugflotte der Deutsche Post DHL Group begutachtet werden, welche derzeit auf Elektrofahrzeuge umgestellt und Bonn damit zum bundesweit ersten Standort mit einem CO2-freien Fahrzeugkonzept machen wird.

Innovationsforum Klimawandel
Im 
„Innovationsforum Klimawandel“ wurden die Bedarfe und auch die Chancen und Herausforderungen für die Region Köln/Bonn diskutiert. 
Dass vom Standort Bonn eine Strahlkraft im Themenfeld Klimaschutz ausgeht unterstrich die Generalsekretärin des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) Christiana Figueres in ihrem Vortrag. So werde in Bonn der Wortlaut für den Nachfolge-Vertrag für das Kyoto-Protokoll von 1997, der auf der 21. UN-Klimakonferenz (COP 21) im Dezember in Paris verabschiedet werden soll, in Bonn vorbereitet. 

Empfang
Beim Empfang zeichneten Grundschüler - die Bonner Klimabotschafter - Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch als Klimaschützer aus, untermalt von fetziger Musik der Brass & Marching Band "Querbeat".

Der nächste "Lange Tag der Region" 2016 wird im Rhein-Sieg-Kreis stattfinden.

„Rheinischer Kultursommer 2015 gestartet“

Kulturelle Vielfalt von der Wesel bis zum Siebengebirge, von der Euregio bis zum Bergischen Land – das ist der Rheinische Kultursommer 2015

Mit den Worten: „Hinaus! Etwas Besseres als daheim werden wir überall finden“ (Bremer Stadtmusikanten), ermuntern Kabarettist Jürgen Becker und Autor und Rheinlandexperte Martin Stankowski – die Propheten des Rheinischen Kultursommers 2015 – die Kulturfreunde dazu das vielfältige Programm des diesjährigen Rheinischen Kultursommers zu besuchen. 

Zum zweiten Mal bündelt das junge Format „Rheinischer Kultursommer“ des Region Köln/Bonn e.V. in den Sommermonaten vom 21. Juni bis 23. September 2015 erstklassige und abwechslungsreiche Veranstaltungsformate unterschiedlichster Genres wie Konzerte, Ausstellungen, Lesungen oder Theater in einer Klammer und macht damit die kulturelle Vielfalt in den Kulturregionen Aachen, Niederrhein, Bergisches Land und Rheinschiene erlebbar: Über 95 Formate mit rund 800 Einzelveranstaltungen bieten den Kulturfreunden die Möglichkeit für ein ganz persönliches Kulturerlebnis.

„So wird, neben den etablierten Formaten, auch den vielen kleineren und hochwertigen Kulturangeboten die Möglichkeit geboten sich in einem größeren Raum zu präsentieren und ihre Aufmerksamkeit zu steigern“, erläutert der ehemalige Vorsitzende des Region Köln/Bonn e.V, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. 

„Das Besondere ist, dass man beim Blick in das Programm eventuell Veranstaltungen entdeckt, von denen man bisher nichts gehört hat; das Programm macht neugierig“, ergänzt Kulturprophet Stankowski.

Der Region Köln/Bonn e.V. hat mit dem Rheinischen Kultursommer-Start im letzten Jahr einen Marketing-Prozess aufgenommen, der sich aus der bestehenden Zusammenarbeit mit den Kulturakteuren in der Region entwickelt hat. „Neben Themenjahren, wie beispielsweise das „Römerjahr 2014“ hat bisher ein gemeinsamer „starker“ Auftritt der bestehenden und neuen „lebendigen“  Kulturformate der freien Szene und der kreisfreien Städte, Kreise und Kommunen in den beteiligten Kulturregionen gefehlt“ erklärt Dr. Reimar Molitor, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Region Köln/Bonn e.V.
„Der Rheinische Kultursommer stellt hier in einem definierten Zeitraum –dem kalendarischen Sommer– das sehr große und vielfältige Angebot der Darbietungen und die Abwechslung der Veranstaltungsstätten in der gemeinsamen Kulturregion „Rheinschiene“ dar. So werden damit Veranstalter, Künstler und Besucher erreicht und dabei indirekt auch die Wirtschaftszweige Nahverkehr, Hotelgewerbe und Gastronomie unterstützt“.

Aus Sicht eines kommunalen Veranstalters ist Engelbert Schmitz, Referatsleiter für Kultur bei der Kreisverwaltung des Rhein-Erft-Kreises und Mitglied im Lenkungskreis des Rheini-schen Kultursommers, froh, dass es den Rheinischen Kultursommer als Marketingplattform gibt: „Die meisten Veranstalter können sich eine Marketingaktion in dieser Größenordnung gar nicht leisten. Der Aufwand bei den kommunalen Kollegen und mir zur Teilnahme war überschaubar“. Dass nach wie vor die einzelnen Veranstalter im Vordergrund stehen findet er gut.

Kulturprophet Jürgen Becker rät allen Kulturfreunden:„ Hinfahren, anschauen, staunen, weiter erzählen! Wenn ich mich entscheiden müsste: Ich würde einfach hingehen. Hauptsache hinaus, etwas Besseres als Daheim werden wir überall finden. Und…denken Sie daran sich frühzeitig Karten zu besorgen oder die Termine vorzumerken und schauen Sie in die Werbung!“

Alle Informationen zu den einzelnen Formaten und Veranstaltungen finden sich auf der Facebookseite und mit komfortabler Tageskalenderfunktion auf der Internetseite des Rheinischen Kultursommers. Dort ist im Downloadbereich das aktuelle Programmheft hinterlegt, welches auch über die einzelnen Veranstalter des Rheinischen Kultursommers erhältlich ist.

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Rheinboulevard freigegeben

Am 13. Juli 2015 hat Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters im Beisein von Dr. Reimar Molitor das Kölner Regionale 2010-Projekt Rheinboulevard, die 450 Meter lange Anlage am Köln-Deutzer Rheinufer mit einem kleinen Festakt eingeweiht und den Bürgern übergeben. 10.000 Menschen sollen dort zukünftig Platz finden können.
Das Stadtoberhaupt schnitt in Begleitung zahlreicher Personen, die das Projekt initiiert oder unterstützt haben, symbolisch das Band durch. Zu der offiziellen Freigabe waren alle Kölnerinnen und Kölner herzlich willkommen.

Mit der Freitreppe des Rheinboulevards hat Köln einen Anziehungspunkt ersten Ranges bekommen. Von hier bietet sich ein unvergleichbarer Ausblick auf das berühmte Altstadtpanorama mit dem Dom. Das Stufenbauwerk setzt diese Ansicht grandios in Szene. Aber auch der Anblick der Treppe steigert die Attraktivität der Kölner City. Er verleiht der rechten Rheinseite einen neuen, eigenen und starken Charakter. Für die Besucher der Stadt, die sich entweder an einem der Ufer aufhalten oder mit der Bahn über die Hohenzollernbrücke in die Stadt kommen, rahmt der neue Zugang zum Wasser den Rhein in prägnanter und repräsentativer Weise ein.

Kontakt: Jens Grisar

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Wirtschaftsbeilage Trend Report "Deutschland 2.0 - Standort im Wandel" im Handelsblatt

Im aktuellen Juni-Trend Report "Deutschland 2.0 - Standort im Wandel" als Beilage zum Handelsblatt präsentiert sich die Region Köln/Bonn mit acht Portraits als attraktiver Wirtschaftsstandort und Trendregion in Deutschland.

Kontakt: Thomas Schröder

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