Sommer - Newsletter 2016

Inhalt:

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SONDERTHEMA BONN-BERLIN

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Bundesstadt Bonn - Kompetenzzentrum für Deutschland

Mitglieder der Arbeitsgruppe „Region positioniert sich in Sachen Bundesstadt“ auf der Treppe des Historischen Rathauses in Bonn, Foto: Sascha Engst; Bundesstadt Bonn

Die Bundesstadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Ahrweiler erwarten, dass der Bund weiterhin zum Standort Bonn als einem von zwei bundespolitischen Zentren steht: Im bundesstaatlichen Interesse, im Interesse der beiden Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, im Interesse der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler sowie des gesamten Köln/Bonner Raumes. Das ist das Fazit eines Positionspapiers, das am Montag, den 04. Juli 2016 in Bonn vorgestellt wurde.

Auf Einladung von Oberbürgermeister Ashok Sridharan hatte eine 45-köpfige Arbeitsgruppe das Papier „Bundesstadt Bonn – Kompetenzzentrum für Deutschland, Position der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler zur Bonn/Berlin-Diskussion“ abschließend beraten und einstimmig verabschiedet. Darin sind die strategischen Grundsatzpositionen der Region und ein Statusbericht zum Thema Bonn/Berlin festgelegt worden. Hintergrund ist die nach der Sommerpause erwartete Bestandsaufnahme von Bundesbauministerin Barbara Hendricks zur Arbeitsteilung zwischen Bonn und Berlin.

Sridharan hatte zum dritten Mal die Spitzen des Rhein-Sieg-Kreises und des Kreises Ahrweiler, Vertreter der Landesregierungen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, sowie die Landtags-, Bundestags- und Europaabgeordneten der Region zu einem Abstimmungsgespräch über das gemeinsam erarbeitete Positionspapier eingeladen. Beteiligt an der Erarbeitung des Textes waren zudem die Universität Bonn und der Region Köln/Bonn e.V.

Die Grundsatzposition haben auch die Parlamente und Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wiederholt zum Ausdruck gebracht. Ein in Deutschland einzigartiges innovatives Netzwerk von öffentlichen und privaten Institutionen mit zehntausenden hochqualifizierten Arbeitsplätzen darf nicht gefährdet werden.

Die Kernaussagen:

Die Bundesstadt Bonn, der Rhein-Sieg-Kreis und der Kreis Ahrweiler sowie die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, des Bundestages und der Landtage Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz aus der Region fordern:

  1. Das Berlin/Bonn-Gesetz gilt und darf nicht weiter ausgehöhlt werden. Es müssen verbindliche Vorkehrungen getroffen werden, damit der bisherige Rutschbahneffekt gestoppt wird. Bonn bleibt dauerhaft das zweite bundespolitische Zentrum und wird mit allen Ministerien in Bonn als solches weiterentwickelt.
  2. Bundespräsident und Bundeskanzler behalten ihren Dienstsitz in Bonn.
  3. Bonn wird als deutsche UN-Stadt weiter ausgebaut. Dazu gehört die weitere Ansiedlung von Institutionen der Vereinten Nationen, die Verbesserung der Bedingungen für internationale Organisationen – insbesondere auch durch ein Gaststaatgesetz – und die verstärkte Anwerbung internationaler Tagungen und Kongresse in der UN-Stadt Bonn.
  4. Die in der Arbeitsteilung mit Berlin durch Bonn übernommene wichtige Funktion als Kompetenzzentrum für die Bereiche:
    - Bildung, Wissenschaft und Forschung,
    - internationale Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung, Umwelt, Gesundheit, Landwirtschaft und Ernährung,
    - Telekommunikation, Cyber-Sicherheit und Datendienste und
    - Kultur
    muss im nationalen und internationalen Interesse weiter ausgebaut werden. Dafür ist es unabdingbar, dass die politisch, fachlich und thematisch korrespondierenden Bundesministerien ihren ersten Dienstsitz in Bonn behalten. Das sind alle Ministerien, die auch jetzt schon ihren ersten Dienstsitz in Bonn haben.

Die Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler erwartet von den Landtagen und Regierungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, dass sie diese Forderungen und Vorschläge wie in der Vergangenheit weiter aktiv unterstützen.

Die Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler macht auch deutlich, dass sie sich dem Angebot der Beauftragten der Bundesregierung für den Berlin-Umzug und Bonn-Ausgleich, das Gespräch mit den Beteiligten auf der Kommunal- und Landesebene zu suchen, selbstverständlich nicht verschließen wird. Sie geht dabei davon aus, dass Gespräche auf der Grundlage der bundespolitischen Koalitionsvereinbarung zu führen sein werden, in der es heißt: „Wir stehen zum Berlin/Bonn-Gesetz. Bonn bleibt das zweite bundespolitische Zentrum“.

Der Region Köln/Bonn e.V. wird die nun vorliegende Position aktiv unterstützen und seine Gremien mit der regionalen Dimension des Positionspapiers befassen. 

Kontakt: Markus Utzerath, Wolfgang Ebert

Weitere Informationen:
Positionspapier als Download

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RAUM ENTWICKELN - UMBAU LENKEN

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NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin übergibt Förderbescheid für das Agglomerationskonzept



V.l.n.r.: Jens Grisar (Projektleiter Agglomerationskonzept, Region Köln/Bonn e.V.), Dr. Reimar Molitor (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Region Köln/Bonn e.V.), Garrelt Duin (Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW), Jochen Hagt (Landrat Oberbergischer Kreis, 1. stellv. Vorsitzender Region Köln/Bonn e.V.), Dr. Ortwin Weltrich (Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Köln, 2. stellv. Vorsitzender Region Köln/Bonn e.V.), Gisela Walsken (Regierungspräsidentin Köln, Gast im Vorstand Region Köln/Bonn e.V.), Foto: MWEIMH NRW, rechtefrei
V.l.n.r.: Dr. Reimar Molitor (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Region Köln/Bonn e.V.), Garrelt Duin (Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW), Dr. Ortwin Weltrich (Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Köln, 2. stellv. Vorsitzender Region Köln/Bonn e.V.), Jochen Hagt (Landrat Oberbergischer Kreis, 1. stellv. Vorsitzender Region Köln/Bonn e.V.), Foto: MWEIMH NRW, rechtefrei

Das Agglomerationskonzept ist ein innovatives und strategisches Projekt zur Sicherung der Entwicklungsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Region Köln/Bonn.

Die Region Köln/Bonn sieht sich aktuell und in den nächsten zwei Jahrzehnten vielfältigen Herausforderungen der räumlichen Entwicklung gegenüber. Die daraus hervorgehenden, auf engem Raum zusammenkommenden Nutzungsansprüche stehen in Wechselwirkung (z.B. Flächen- und Verkehrsinfrastrukturentwicklung) und zum Teil in Konkurrenz zueinander (z.B. Siedlungsentwicklung vs. Freiraumschutz). Lösungen zur Bewältigung der Entwicklungsaufgaben sind zunehmend in einem überlokalen, regionalen Maßstab und in Form integrierter Entwicklungskonzepte zu suchen. Hierüber lassen sich für die Zukunft Gestaltungs- und Entwicklungsspielräume der Kommunen und Teilräume der Region und damit für die Region als Ganzes sichern.

Vor diesem Hintergrund ist es Ziel des Projektes „Agglomerationskonzept“, in einem auf ca. drei Jahre angelegten kooperativen regionalen Dialog- und Planungsprozess Ziel- und Strukturbilder sowie Zukunftsprofile für die räumliche Entwicklung der Region Köln/Bonn im Zeithorizont bis 2040 zu erarbeiten und Perspektiven für eine raumverträgliche und integrierte Siedlungs-, Mobilitäts- und Freiraumentwicklung der Region aufzuzeigen. Dafür werden die Akteure der Region in einem intensiven Dialog in Form von Workshops, Kolloquien und Foren aktuelle und zukünftige Herausforderung der Raumentwicklung in der Region sowie sich daraus für die kommenden zwei Jahrzehnte ergebende Szenarien diskutieren.

Das Projekt soll Beiträge zum Klimaschutz in der Region leisten, Perspektiven für eine integrierte Raumentwicklung aufzeigen und als pro-aktiver Fachbeitrag der Region in das laufende Verfahren zum neuen Regionalplan eingebracht werden. Der Dialog- und Planungsprozess zum Agglomerationskonzept startet mit einem Regionalforum voraussichtlich Ende des Jahres 2016. Nach aktueller Planung ergibt sich eine Projektlaufzeit bis voraussichtlich Ende März 2019.

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat am 29. Juni 2016 einer Delegation des Region Köln/Bonn e.V. den Förderbescheid über 742.000 € für das „Agglomerationskonzept“ überreicht. Für den Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. waren Jochen Hagt, 1. stellvertretender Vorsitzender und Landrat des Oberbergischen Kreises, Dr. Ortwin Weltrich, 2. stellvertretender Vorsitzender und Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln, die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken und Dr. Reimar Molitor als geschäftsführendes Vorstandsmitglied ins Wirtschaftsministerium gereist, um den Förderbescheid entgegenzunehmen. Sie dankten Minister Duin für die Unterstützung des Projektes und die bewilligten Mittel, mit denen der Region Köln/Bonn e.V. den Prozess zum Agglomerationskonzept in den kommenden drei Jahren nun umsetzen kann.

Das Projekt wird im Rahmen des Projektaufrufs Regio.NRW aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) in der laufenden Strukturförderperiode 2014-2020 von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert. 50% des Projektvolumens von knapp 930.000 € stammen dabei von der EU, 30% werden vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert. Die verbleibenden 20% bringt der Region Köln/Bonn e.V. ein, der stellvertretend für die Region Träger und Koordinator des Projektes ist. Im Vorfeld der Förderung hatte sich das Projekt erfolgreich im NRW-Förderaufruf Regio.NRW durchgesetzt.

Kontakt: Jens Grisar, Christoph Hölzer

Weitere Informationen zum Agglomerationskonzept finden Sie hier.

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LEADER-Regionen nehmen ihre Arbeit auf – Östlicher Rhein-Sieg-Kreis ins Programm „VITAL.NRW“ aufgenommen

Bereits im Mai 2015 wurden die 28 LEADER-Regionen in NRW ausgewählt, die sich mit ihren „Regionalen Entwicklungsstrategien (RES)“ im landesweiten Wettbewerb durchgesetzt haben und innerhalb der laufenden EU-Förderperiode 2014 - 2020 mit 2,3 – 3,4 Millionen Euro durch die EU und das Land NRW gefördert werden sollen. Innerhalb der Region Köln/Bonn sind dies das „Bergische Wasserland“ im östlichen Rheinisch-Bergischen und nördlichen Oberbergischen Kreis, die Kooperation „1000 Dörfer – eine Zukunft“ im zentralen und südlichen Oberbergischen Kreis sowie die „Zülpicher Börde“, in der ein Teil der Stadt Erftstadt beteiligt ist.

Nachdem Anfang 2016 seitens des Fördergebers nunmehr die Voraussetzungen für die Umsetzung – insbesondere das Inkrafttreten der entsprechenden Förderrichtlinie – geschaffen wurden, konnten in den einzelnen LEADER-Regionen die notwendigen Arbeitsstrukturen geschaffen werden: Insbesondere die Regionalmanagements haben in den drei LEADER-Regionen ihre Arbeit aufgenommen und stehen den Akteuren ab sofort mit Rat und Tat zur Verfügung. Weiterhin wurden in den Regionen neue Trägervereine gegründet oder bestehende umgewandelt.

Der Region Köln/Bonn e.V. unterstützt alle LEADER-Regionen bei der Qualifizierung von Projekten oder der Akquise von Fördermitteln. In den Bergischen Regionen ist der Verein zudem als Berater im erweiterten Vorstand eingebunden. Die Kontaktdaten zu den Regionalmanagements und die geplanten Aktivitäten in den einzelnen LEADER-Regionen können den einzelnen Websites (s.u.) entnommen werden.

Der Rhein-Sieg-Kreis, der sich mit seiner Bewerbung „Vom Bergischen zur Sieg“ im LEADER-Verfahren zunächst nicht durchsetzen konnte, ist Anfang Juli 2016 in das neu aufgelegte Förderprogramm des Umweltministeriums „VITAL.NRW“ aufgenommen worden, das ähnliche Zielsetzungen wie LEADER verfolgt. Damit darf der östliche Rhein-Sieg-Kreis in den kommenden Jahren mit einer finanziellen Unterstützung zur Entwicklung des ländlichen Raums rechnen.

Kontakt: Thomas Kemme

Weitere Informationen:
Leader Bergisches Wasserland
Leader 1.000 Dörfer
Leader Zülpicher Börde
Umwelt NRW Förderung von Regionen im ländlichen Raum
Netzwerk Ländlicher Raum 

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Regionale Initiative für die Priorisierung der neuen Rheinquerung Köln-Godorf/Wesseling und Niederkassel im Bundesverkehrswegeplan

Anschreiben an Minister Groschek Seite 1
Anschreiben an Minister Groschek Seite 2

Die kommunalen Spitzen sowie Hauptgeschäftsführer, Präsidenten und Geschäftsführer der regionalen Wirtschaftskammern und Verkehrsträger haben sich in einem gemeinsamen Brief an  NRW-Verkehrsminister Michael Groschek gewandt und um Unterstützung einer Höherstufung der zum Bundesverkehrswegeplan (BVWP) angemeldeten neuen Rheinquerung zwischen Köln-Godorf/Wesseling und Niederkassel sowie deren Ausführung als kombinierte Lösung Schiene/Straße aufgefordert.

Im Referentenentwurf des BVWP war die neue Rheinbrücke lediglich als neues Straßenbauvorhaben im „Weiteren Bedarf mit Planungsrecht (WB*)“ enthalten. Die Unterzeichner des Schreibens an Minister Groschek weisen jedoch auf eine viel höhere Priorität dieses Vorhabens hin und verweisen neben dem Nutzen für den Fernverkehr auf die starken Verkehrsverflechtungen zwischen den links- und rechtsrheinischen Teilräumen der Region Köln/Bonn.

Zusätzlich sei durch den alleinigen Ausbau der Straßenverkehrsinfrastruktur keine Lösung zu erreichen. Daher fordert die Region eine kombinierte Lösung aus Straßen- und Schienenverbindung um weitergehende raumplanerische Ziele auf beiden Rheinseiten realisieren zu können.

Entgegen der Angabe im Bewertungsverfahren im BVWP sehen die Unterzeichner in der neuen Rheinquerung für beide Verkehrsträger einen hohen Nutzen, da dieser einen Bypass und Entwicklungsmöglichkeiten für die überlastete Verkehrsinfrastruktur bieten würde. Daher fordern die betroffenen Städte und Kreise sowie die Kammern der Region die Rheinquerung als Schiene-/Straßenprojekt in den "Vordringlichen Bedarf" einzustufen.

Kontakt: Markus Utzerath

Weitere Informationen:
Download Positionspapier 
Link zum BVWP-Referentenentwurf

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Projektaufruf StadtUmland.NRW

Nordrhein-Westfalen ist von einem sehr engen Netz der Städte geprägt, in dem ebenso enge Verflechtungen zwischen den Großstädten und ihrem Umland existieren: Der Metropolraum NRW. Für die Ausstrahlung und Leistungsfähigkeit des Metropolraums NRW im Ganzen tragen die zahlreichen einzelnen Stadt-Umland-Konstellationen mit ihrem jeweiligen Bild und ihrer Bedeutung als Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum wesentlich bei.

Mit der Initiative "StadtUmland.NRW" beabsichtigt deshalb das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, die Großstädte des Landes und ihre Nachbarkommunen zu mehr Kooperation anzuregen. Aufgrund der hohen Anzahl von Großstädten besitzen großstadtspezifische Herausforderungen wie unterschiedliche Wohnungsmärkte, angespannt oder im Umbruch, oder die hohe Verkehrsdichte eine besondere Bedeutung in Nordrhein-Westfalen. Die wesentlichen Herausforderungen und Aufgaben der Stadt- und Siedlungsentwicklung lassen sich schon heute und noch mehr in Zukunft nur partnerschaftlich im Verbund von Stadt und Umland bewältigen.

  • Wie werden der Metropolraum NRW und der jeweilige Verbund aus Großstadt und Umland im europäischen Maßstab wettbewerbsfähig, wie lässt sich ihr Rang langfristig stabilisieren, ihre Wirtschafts- und Innovationskraft wie auch ihre soziale Kompetenz und ihr kulturelles Profil verbessern?
  • Welche Lebensqualität erzeugen die großstädtischen Räume im Alltag, welchen Niederschlag finden zukünftige Erwartungen an Lebensqualität unterschiedlicher Bevölkerungs- und Altersgruppen im Quartier, in der Stadt und im Umland?
  • Wie lässt sich eine soziale und nachfragegerechte Wohnraumversorgung über Stadtgrenzen hinweg sicherstellen?
  • Wie lässt sich ein verträgliches Miteinander der Nutzungs- und Flächenansprüche im räumlichen Verbund von Stadt und Umland organisieren und wie äußert sich dies in der Gestaltung der Stadtlandschaft und in den Bildern der Großstädte und ihres Umlandes?
  • Welche Anforderungen sind an die Organisation der Mobilität im regionalen Umgriff zu stellen, wie lassen sich die Mobilitätsbedingungen für das Quartier und wie für das Umland gleichermaßen verbessern, welche Potenziale sind mit neuen Mobilitätsangeboten verbunden?

Antworten auf diese Fragen verlangen eine Fokussierung auf neue integrierte Raumentwicklungs- und Mobilitätskonzepte, die partnerschaftlich und arbeitsteilig im Verbund der Großstädte mit ihrem jeweiligen Umland auf einer höheren als bislang üblichen Stufe des Dialogs und der strategischen Ausrichtung entwickelt werden müssen.

Das MBWSV will mit der Initiative "StadtUmland.NRW" einen Anstoß dazu leisten und die 29 Großstädte des Landes gemeinsam mit ihren Nachbarkommunen auffordern, sich im Wettbewerb untereinander der Aufgabe zu stellen, zukunftsfähige Konzepte für eine neue Balance in der Stadtentwicklung von Stadt und Umland zu erarbeiten. Es lädt alle Großstädte und Ihre Nachbarkommunen zur Eingabe von Projektvorschlägen ein, die bis zum Sommer 2017 mit einem international besetzten Auswahlgremium aus Fachleuten diskutiert, entwickelt und schließlich präsentiert werden können. Gesucht werden Zukunftskonzepte der interkommunalen Kooperation in der räumlich-funktionalen Bandbreite vom Quartier bis zur Region. Erwartet werden somit Konzepte, die eine Verbesserung der Lebens- und Lagequalität auf einer oder mehreren Handlungsebenen - Quartier, Gesamtstadt, Region - aufzeigen. In den Zukunftskonzepten müssen die Herausforderungen Wohnen und Siedlungsentwicklung, Mobilität und neue Infrastrukturen in jedem Fall thematisiert werden. Insbesondere werden Antworten auf die drängenden Fragen der Bevölkerungsentwicklung erwartet. Darüber hinaus können in den Zukunftskonzepten, die sich mit den eigenen Stärken und Schwächen sowie Alleinsteilungsmerkmalen beschäftigen, noch eigene Akzente gesetzt werden.

Die Stadtumlandverbünde stellen in einer ersten Phase ihre Konzeptidee mitsamt einer detaillierten Arbeitsorganisation in einem Exposé dar. In einer zweiten Phase werden die von einem Auswahlgremium ausgewählten Exposés konkretisiert und schrittweise in umsetzungsfähige Zukunftskonzepte übersetzt.

In der Region Köln/Bonn arbeiten aktuell alle bestehenden Konsortien rund um Köln und Bonn an der Erstellung eines Exposés.

Weitere Informationen unter http://www.stadtumland-nrw.de/home

Kontakt: Jens Grisar

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Städtebauförderprogramm des Landes NRW: Rund 40 Millionen Euro fließen in die Region Köln/Bonn

Die Region Köln/Bonn mit ihren Kommunen

Innovativ sind sie – und gewinnbringend für die Bürgerinnen und Bürger: 217 Projekte in NRW erhalten in diesem Jahr Mittel aus dem Städtebauförderprogramm. Dafür investieren Land, Bund und die Europäische Union fast 261 Millionen Euro.

Der Bund, das Land und die EU unterstützen die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr 2016 bei der städtebaulichen Erneuerung und Entwicklung. Für Investitionen in den Städtebau stehen in den Jahren 2016 bis 2020 rund 348 Millionen Euro zur Verfügung. Die Zuweisungen von Bund, Land und EU werden den Kommunen durch die Bezirksregierungen zugeteilt. An der Finanzierung des Programms beteiligen sich:

  • das Land NRW mit 144 Mio. Euro
  • die Bundesrepublik Deutschland mit 107 Mio. Euro
  • die EU mit 10 Mio. Euro und
  • die Kommunen mit 87 Mio. Euro.

Insgesamt werden damit 217 Maßnahmen landesweit gefördert. Schwerpunkte der Städtebauförderung 2016 sind sozialer Zusammenhalt und Integration aller Bevölkerungsgruppen, energetische Erneuerung der sozialen Infrastruktur in den Quartieren, die barrierefreie Gestaltung von öffentlichen Räumen und Gebäuden und die Umgestaltung öffentlicher Grünanlagen im Wohnumfeld der Quartiere. Auch der Umwelt-, Klima und Ressourcenschutz, die biologische Vielfalt, die Gesundheit und der soziale Zusammenhalt stehen im Fokus.

Nach einer aktuellen Mitteilung des Landes NRW entfallen nach dem Städtebauprogramm 2016 auf die Städte und Gemeinden in der Region Köln/Bonn insgesamt 40.559.000 Euro.

Davon teilt die Bezirksregierung Köln 37.657.000 € zu:
Stadt Köln: 1.774.000 Euro gehen für insgesamt vier Maßnahmen in die Stadt Köln.
Bundesstadt Bonn: 1.969.000 Euro gehen in die Bundesstadt Bonn.
Stadt Leverkusen: 8.686.000 Euro  gehen für insgesamt drei Maßnahmen in die Stadt Leverkusen.
Rhein-Erft-Kreis: 2.347.000 Euro gehen in den Rhein-Erft-Kreis:
- Bergheim:  456.000 €
- Brühl: 46.000 €
- Erftstadt: 1.845.000 €
Rhein-Sieg-Kreis: 8.998.000 Euro gehen in den Rhein-Sieg-Kreis: 
- Meckenheim:  2.292.000 €
- St. Augustin: 4.393.000 €
- Troisdorf: 2.313.000 €
Rheinisch-Bergischer Kreis: 2.890.000 Euro gehen in den Rheinisch-Bergischen Kreis zur Stadt Rösrath.
Oberbergischer Kreis: 10.993.000  Millionen Euro gehen in den Oberbergischen Kreis:  
- Bergneustadt: 1.901.000 €
- Nümbrecht: 1.107.000 €
- Radevormwald: 144.000 €
- Reichshof: 1.634.000 €
- Waldbröl: 1.051.000 €
- Wiehl: 5.156.000 €

Weitere 2.902.000 Euro gehen in den Rhein-Kreis Neuss, der die Finanzmittel über die Bezirksregierung Düsseldorf erhält:
- Dormagen: 1.294.000 €
- Grevenbroich: 1.608.000 €

Kontakt: Jens Grisar  und Wolfgang Ebert
Weitere Informationen:
Download Übersicht aller geförderter Projekte (PDF)
Website Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW

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STANDORT- UND LEBENSQUALITÄT ERHALTEN UND AUSBAUEN

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Rheinischer Kultursommer 2016 ist gestartet!

Der Rheinische Kultursommer 2016 startete pünktlich zum Sommerbeginn mit einem riesigem Programm. Vom 21. Juni bis 23. September 2016 bündelt er wieder Kunst und Kultur im Rheinland. Vom Niederrhein bis zum Siebengebirge und vom Bergischen Land bis ins Dreiländereck rund um Aachen präsentieren sich die Kulturregionen in einer gemeinsamen Klammer. Mit über 115 Veranstaltungsreihen und Festivals sowie rund 1.000 Einzelterminen ist das diesjährige Programm des Rheinischen Kultursommers noch umfangreicher, bunter und spannender als in den Vorjahren.

Der Rheinische Kultursommer hat das erklärte Ziel, Künstler und Kulturliebhaber zusammenzubringen, nicht nur vor der eigenen Haustüre, sondern auch in den Städten und Dörfern nebenan. Große Veranstaltungen mit künstlerischem Schwergewicht verknüpft mit kleinen aber feinen Programmen, die frisch und unverbraucht den Sommer erlebbar machen, zeigen die Vielfalt der Kulturszene im Rheinland auf. Das Format wird auch in seinem dritten Jahr im Rahmen des Förderprogramms der Regionalen Kulturpolitik des Landes NRW finanziell unterstützt und umfasst die Kulturregionen Aachen, Rheinschiene, Niederrhein und Bergisches Land. Viele der Veranstaltungen sind kostenfrei zugänglich.

Ein Online-Kalender präsentiert das gesamte Programm des Rheinischen Kultursommers unter der Adresse www.rheinischer-kultursommer.de. Wer ein Freund sozialer Medien ist, sollte sich unbedingt auf www.facebook.com/kulturfreak über anstehende Veranstaltungen auf dem Laufenden halten.

Aufgrund der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Presseämtern der Stadte Köln und Bonn sowie den Stadtwerken Bonn (SWB) wird in diesem Jahr erstmals eine regionale Außenwerbekampagne (großformatige Plakatwerbung) realisiert. Hinzu kommen Online-Werbemaßnahmen mit der Kölner Rundschau, dem Kölner Stadtanzeiger und Express. Dass Städte und Gemeinden aus der Region Köln/Bonn den Rheinischen Kultursommer besonders intensiv über die eigenen Internet-und Social-Media-Auftritte bewerben und verlinken, hat sich bereits jetzt positiv auf die Zugriffszahlen der Website ausgewirkt.

Das Kultursommer-Team dankt allen Mitgliedern und Partnern herzlich für ihr freiwillig-verbindliches Engagement!

Kontakt: Markus UtzerathSilke Burkart

Weitere Informationen unter:
Website Rheinischer Kultursommer
Facebook-Auftritt des Rheinischen Kultursommers
Informationen zur Kulturförderung des Programmes Regionale Kulturpolitik

 

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Rheinbach und der Rhein-Sieg-Kreis dürfen sich freuen: Im Tourismus- und Kulturbereich sind zahlreiche positive Entwicklungen zu verzeichnen

Im Rahmen des Aufrufs „Erlebnis.NRW - Tourismuswirtschaft stärken“ wurden zwei Projektideen aus dem Rhein-Sieg-Kreis von einer unabhängigen Jury zur Förderung empfohlen. Neben der Apfelroute wird das Land NRW ein Römerkanal-Informationszentrum in Rheinbach fördern. Auch beim „Netzwerk Glas Museen“ ist das Glasmuseum Rheinbach einer der beteiligten Projektpartner.

Das geplante Römerkanal-Informationszentrum soll als zentraler Anlaufpunkt Touren zur römischen Wasserleitung, die Vernetzung der Anrainerkommunen zwischen Nettersheim und Köln sowie zahlreiche Marketing-Maßnahmen organisieren. Die Stadt Rheinbach erhofft sich Umsatzsteigerungen in klein- und mittelständischen Unternehmen des Tourismus und Einzelhandels. Auch die Apfelroute in Wachtberg (Rhein Voreifel Touristik e.V.) hat eine Förderzusage erhalten.

Im Rahmen des Projektaufrufs „Erlebnis.NRW – Tourismuswirtschaft stärken“ wurden von einhundert eingereichten Projektskizzen insgesamt 55 Projekte ausgewählt, für die insgesamt 47 Millionen Euro Fördergelder aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung stehen.

Neben den genannten touristischen Projekten kommt auch die Kultur nicht zu kurz: So ist das Glasmuseum Rheinbach einer der Projektpartner des „Netzwerk Glas Museen“. Die Glasmuseen und -sammlungen Westfalens und im Rheinland wollen Neugier und Interesse am Werkstoff Glas wecken und zum Staunen über die fast unbegrenzten kreativen Möglichkeiten der Materie Glas verführen. Jedes der sieben beteiligten Häuser wirft ein eigenes Schlaglicht auf die buchstäblich in unzähligen Facetten schillernden, reflektierenden, sich im Licht brechenden Glasobjekte, die nie ganz fassbar werden.

Das Netzwerk Glas Museen ist ein Kooperationsprojekt von sieben Glasmuseen und Museen mit Glasabteilungen in Nordrhein-Westfalen. Projektpartner sind neben dem Glasmuseum Rheinbach das Glasmuseum der Ernsting Stiftung Alter Hof Herding Coesfeld, das LW-Museum Glashütte Gernheim, das Römisch-Germanische Museum der Stadt Köln, das LVR-Landesmuseum Bonn, das Deutsche Glasmalerei Museum Linnich und das Glasmuseum Hentrich. Jedes der Museen im Netzwerk zeigt in seinen Ausstellungen Glasobjekte mit individuellen Schwerpunkten. Von der Antike bis in die Moderne werden alle Epochen der Glasverarbeitung dargestellt und erklärt.

Kontakt: Silke Burkart, Julia Friedek

Weitere Informationen:
Netzwerk Glaskultur
EFRE-NRW Projektaufruf Erlebnis.NRW - Tourismuswirtschaft stärken

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WIRTSCHAFTSSTANDORT SICHERN UND ENTWICKELN

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Veranstaltung "Neue Mobilität bewegt unsere Region 2.0"

v.l.n.r.: Elisabeth Slapio, Geschäftsführerin Innovation und Umwelt der IHK Köln, Thomas Schröder, Region Köln/Bonn e.V., Prof. Dr. Beate Braun, Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH, Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln und Dr. Dipl.-Ing. Dirk Holger Ahrens-Salzsieder, stellvertretender Vorsitzender von HyCologne e.V. sowie Vorstand der Stadtwerke Hürth, © HyCologne/Adler

Gemeinsam für eine starke mobile Region: Am 28. Juni 2016 nutzten 150 Interessierte und Vertreter aus Unternehmen, Kommunen und Politik die Chance, sich über die Entwicklungen der neuen Mobilität zu informieren und darüber zu diskutieren. Im Fokus standen die Vorteile für die Region, die Kommunen und Bürger sowie neue Geschäftsfelder für Unternehmen unter dem Veranstaltungsmotto: „Neue Mobilität bewegt unsere Region 2.0“. Zu den Kooperationspartnern, die diese Plattform ermöglichten, gehören HyCologne – Wasserstoff Region Rheinland e.V., die Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH, die Industrie- und Handelskammer zu Köln sowie der Region Köln/Bonn e.V.

Prof. Dr. Beate Braun, Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH und Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln, begrüßten das Auditorium. Nach einer Einführung in die Thematik der Veranstaltung durch Heinrich Klingenberg, hySOLUTIONS GmbH, fanden zwei parallele Sessions statt: "Flotte Unternehmen" und "Mobile Kommunen". Kernthemen der Sessions waren die Förderungsmöglichkeiten, das Flottenmanagement und der Ausbau der regionalen Ladeinfrastruktur.

Neue Mobilität erfahren
Die Veranstaltung startete und endete jeweils mit einem Ride & Drive Event vor dem Feierabendhaus in Hürth-Knapsack. Über 20 Wasserstoff- und E-Fahrzeuge der Hersteller BMW, Citroën, Ford, Hyundai, Mitsubishi/Nissan, Renault, StreetScooter, Toyota und VW standen den Teilnehmern für Testfahrten zur Verfügung. Ladesäulen, Lasten-Bikes wie auch E-Bikes vervollständigten die Präsentation.

Aufgrund der positiven Resonanz der Teilnehmer ist es wahrscheinlich, dass die Kooperationspartner die Tagungsreihe fortsetzen werden - dann unter dem Titel "Neue Mobilität bewegt unsere Region 3.0".

Die E-Mobilität steht auch im Mittelpunkt des Bundestwizytreffens, welches vom 12. – 14. August 2016 in der Region Köln/Bonn stattfindet. Nähere Informationen hierzu unter www.bundestwizytreffen.de 

Weitere Informationen finden Sie hier.

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bio innovation park am Campus Klein-Altendorf

Unter dem Motto: „Wenn nicht hier, wo sonst?“, lobte Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Region Köln-Bonn, das Projekt „bio innovation park Rheinland“ seinerzeit bei der Auftaktveranstaltung am Campus Klein-Altendorf.

Keimzelle des Projekts ist der im Rahmen des Förderprogramms Regionale 2010 entstandene :agrohort auf dem Campus Klein-Altendorf zwischen Meckenheim und Rheinbach. Die Außenlabore der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn werden hier zentralisiert und vernetzt. Von dieser Ausgangsbasis soll sich nun ein klimaneutraler Wissenschafts- und Gewerbepark rund um die „Grüne Technologie“ etablieren.

Zum Startschuss des Projekts haben sich bereits mehr als zehn regionale Unternehmen, sieben davon aus Meckenheim, angeschlossen: Dressler Group, EMIKO, Grafschafter Krautfabrik, Baumschule Ley, Fleischhof Rasting, TeeGschwendner, sowie Krings Obstbau Vertriebs GmbH aus Rheinbach und das Beratungsunternehmen proQuantis. Auch die Raiffeisenbank Rheinbach-Voreifel und die Kreissparkasse Köln arbeiten im Netzwerk mit. Sie profitieren von einem Wissens- und Erfahrungsaustausch mit der Uni Bonn, der Hochschule Bonn Rhein-Sieg und der Alanus Hochschule.

Vom Standort überzeugt ist Meckenheims Bürgermeister Bert Spilles. Umgeben von blühenden Landschaften wie in einer Bundesgartenschau biete der Raum genügend Wissenschafts- und regionale Wirtschaftskompetenz. Auch Rheinbachs Bürgermeister Stefan Raetz ist sich sicher, dass sich an diesem Ort noch vieles entwickeln werde. Denn Wissenschaft und Wirtschaft befinden sich dank ihrer unmittelbaren Nähe zueinander im ständigen Erfahrungsaustausch und können mit Hilfe des Projekts noch enger miteinander verzahnt werden.

Auch Akteure der teilnehmenden Unternehmen stellten zur Auftaktveranstaltung ihre Wünsche an die gemeinsame Zusammenarbeit dar: Thomas Holz, Geschäftsführer von TeeGschwendner, verspricht sich beispielsweise eine direkte Umsetzung von Forschungsprodukten, um einen zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen bestehenden Teebecher auf den Markt zu bringen. Stefan Franceschini von der Grafschafter Krautfabrik hofft auf neue Forschungspartner mit bio-innovativen Ideen, aus denen die ganze Region einen Nutzen ziehen kann. Interessant für die Baumschulen oder Obstbaubetriebe ist die Verwendung von anfallendem Rodungsholz für eine klimafreundliche Energiegewinnung. Ein Thema mit dem sich laut Prof. Dr. Ralf Pude, Geschäftsführer des Campus Klein-Altendorf, der „bio innovation park“ als erstes beschäftigen werde.

In Zukunft sollen weitere Partnerschaften und Kooperationen entstehen. Für das Wachstum und die Neuansiedlung innovativer Unternehmen muss die Region die Bereitstellung von Fläche gewährleisten können. Flächenpotential zur Gewerbeansiedlung und -erweiterung bieten sowohl Meckenheim als auch Rheinbach. Wichtig bei der Verteilung der Areale sei aber die systematische Ansiedlung von Unternehmen, damit der wertvolle Boden nicht nach Belieben beansprucht werde, meint Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer aus Meckenheim.

Bislang wurden dem neuen Projektverbund Fördermittel in Höhe von 400.000 Euro von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums und der Städtebauförderung zur Verfügung gestellt. 

Ansprechpartner: Thomas Kemme und Prof. Brigitte Scholz

Weitere Informationen:
bio-innovation-park
:agrohort Campus Klein Altendorf 

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Präsentieren Sie sich auf der weltweit größten Messe für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management

Unter dem Dach „Region Köln/Bonn“ und unter Wahrung der jeweils eigenen Identität schließen sich vom 09. bis zum 12. Mai 2017 regionale Unternehmen und Institutionen zusammen und präsentieren gemeinschaftlich die Stärken und Kompetenzen der Region. Die Beteiligung an der transport logistic 2017 erfolgt mit dem Ziel vor allem mittelständischen Unternehmen (KMU) zu akzeptablen Kosten eine Präsentationsmöglichkeit auf der weltgrößten Messe für Transport und Logistik zu bieten.

Ob als Anbieter oder Nutzer von Logistik, Mobilität, IT oder Supply Chain Management: die transport logistic 2017 bietet eine Plattform auf der sich auf Entscheiderebene alle Marktteilnehmer aus Industrie und Handel und der Transport- und Logistikbranche treffen. Als Unternehmen, Institution, Verband oder Zusammenschluss mit Sitz in den Städten Köln, Bonn, Leverkusen oder den Kreisen Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Kreis Neuss besteht die Möglichkeit, durch einen Auftritt das Portfolio der regionalen Aussteller zu bereichern und den Logistikstandort Region Köln/Bonn entsprechend abzubilden.

Der Region Köln/Bonn e.V. bietet Plätze sowohl als Stand- als auch als Logopartner auf dem Gemeinschaftsstand der Region Köln/Bonn an. Ebenso besteht die Möglichkeit, sich als Sponsor zu beteiligen, um die Messe als interessante Vermarktungsplattform zu nutzen. Ebenso können maßgeschneidert eigene Wünsche umgesetzt werden. 

Durch den gemeinschaftlichen Auftritt als Region werden gemeinsam Vorteile gebündelt sowie die regionale Kompetenz und Vielfalt vermittelt. Einzelne Unternehmen/Institutionen können sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren, profitieren jedoch von den Vorteilen der Gemeinschaft wie generische Botschaften und Inhalte.

Rückmeldeschluss ist Mittwoch, der 31. August 2017.

Kontakt: Carsten Weis

Weitere Informationen:
www.transportlogistic.de

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ENERGIEWENDE UND KLIMAANPASSUNG VOR ORT GESTALTEN

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Das Land NRW fördert die Entwicklung der Regionalen Klimawandelvorsorgestrategie für die Region Köln/Bonn

Staatssekretär Horst Becker (3. v.l.) überreicht (v.l.n.r.) Dr. Reimar Molitor, Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Landrat Sebastian Schuster den Förderbescheid für die Regionale Klimawandelvorsorgestrategie

Starkregenereignisse in Wachtberg, die kleine Bäche in reißende Flüsse verwandeln, Niedrigwasser im Rhein, das die Schifffahrt zum Erliegen bringt, Wasserknappheit in den Talsperren des Bergischen Landes, Hitzebelastungen in den innerstädtischen Quartieren, die gesundheitliche Probleme verursachen und lange Trockenzeiten in der Börde, die die Ernte gefährden: Allesamt Ereignisse, die in der jüngsten Vergangenheit in der Region Köln/Bonn stattfinden und belegen, dass sich die Veränderungen des Klimas auf sehr unterschiedliche Art und Weise und in allen Teilräumen der Region bemerkbar machen.

Die betroffenen Kommunen, Aufgabenträgern und Akteure haben daraufhin erste Lösungsansätze zur Anpassung an die Klimafolgen entwickelt. Sie leiten sich aber bislang noch nicht aus einem Gesamtkonzept ab, das die thematischen und räumlichen Herausforderungen auf der regionalen Ebene zusammenhängend betrachtet und damit als gemeinsame Handlungs- und Entscheidungsgrundlage herangezogen werden kann. Dafür mangelt es als Grundlage u.a. an regionsweiten Analysen über die voraussichtlichen Klimaveränderungen und Aussagen darüber, wie die verschiedenen o.g. Handlungsfelder auf diese Veränderungen reagieren werden. Über die direkt von den Klimaereignissen betroffenen Teilräume hinaus existiert in der Region Köln/Bonn damit noch kein hinreichendes Bewusstsein für die Folgen der Klimaveränderungen und kein regionales Meinungsbild über die wesentlichen Auswirkungen, Ursachen und Lösungsansätze.

Vor diesem Hintergrund wird die Region Köln/Bonn eine „Regionale Klimawandelvorsorgestrategie“ (KWVS) entwickeln. Der Schwerpunkt wird dabei auf die räumliche Anpassung an die Klimafolgen gelegt. Die KWVS ist ein fachlicher Diskussions- und Dialogprozess, der die Kommunen, Kreise und Fachplanungen in der Region Köln/Bonn für den präventiven Umgang mit den Klimafolgen sensibilisieren und unterstützen wird. Hierzu werden zunächst die voraussichtlichen Klimaveränderungen und die Verletzlichkeit (Vulnerabilität) der Region untersucht. In regionalen Teilräumen werden diese Grundlagenergebnisse anschließend mit den relevanten Institutionen diskutiert und Lösungsansätze entwickelt. Im Ergebnis werden mit der KWVS integrierte fachliche und methodische Argumentations- und Entscheidungshilfen für die Kommunen, Kreise und Fachplanungen der Region Köln/Bonn erarbeitet, um diese in räumliche Entwicklungskonzepte auf unterschiedlichen Maßstabsebenen zu integrieren sowie vor allem konkrete Projekte abzuleiten und umzusetzen.

Begleitet wird die Entwicklung der KWVS von einem Kommunikations- und Beteiligungsprozess, der sich vor allem an die Verwaltungen und die Politik richtet: neben drei Fachveranstaltungen während der Prozesslaufzeit werden in Teilräumen der Region Köln/Bonn Workshops durchgeführt, um dort die o.g. Ergebnisse gemeinsam mit den lokalen Akteuren zu erarbeiten.

Horst Becker, parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalens (MKULNV) überreichte im Rahmen des Fachforums „Klimawandel und Raumentwicklung“ auf der Veranstaltung Langer Tag der Region am 21. Juni einen Förderbescheid für die regionale Klimawandelvorsorgestrategie.

Der Prozess der KWVS ist auf drei Jahre angelegt. Verantwortet und getragen wird dieser vom Region Köln/Bonn e.V. auf Grundlage eines Beschlusses des Vereinsvorstands. Der Prozess wird u.a. von einer regionalen Steuerungsgruppe begleitet, die aus Vertretern von Vereinsmitgliedern besteht (Stadt Köln, Bundesstadt Bonn, Rhein-Sieg-Kreis und Rheinisch-Bergischer Kreis). Die Entwicklung der KWVS wird im Rahmen des EFRE-Projektaufrufs „Regio.NRW“ von der EU und anteilig vom Land NRW über das Umweltministerium gefördert und hat ein Gesamtvolumen von 320.000 Euro.

Kontakt: Thomas Kemme

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KlimaExpo.NRW feiert den Fortschrittsmotor Klimaschutz

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (Mitte), NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel (links) und die KlimaExpo.NRW-Geschäftsführer Dr. Heinrich Dornbusch und Wolfgang Jung (l.u.r. neben MP Kraft) mit den Projektträgern der ausgezeichneten Projekte 2016. Copyright: KlimaExpo.NRW

Mit einer feierlichen Preisverleihung ehrte die KlimaExpo.NRW am 23. Juni in Düsseldorf zwölf Klimaschutzprojekte aus Nordrhein-Westfalen, darunter drei Projekte aus der Region Köln/Bonn.

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel sowie Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke lobten im Rahmen der Veranstaltung das Engagement der Projektträger und riefen zum Mitmachen auf. Bis zum Jahr 2022 präsentiert die KlimaExpo.NRW als Initiative der Landesregierung 1.000 Projekte, Akteure und Ereignisse, die dem Klimaschutz ein Gesicht geben. Zum zweiten Mal wurden nun aus dem Portfolio aller qualifizierten Projekte zwölf Vorreiter aus den Themenwelten „Energie neu denken“, „Ressourcen schonen“, „Quartiere entwickeln“ und „Mobilität gestalten“ ausgewählt.

In der Themenwelt „Energie neu denken“ wurden gleich zwei Projekte aus der Region Köln/Bonn ausgezeichnet. Den ersten Platz konnte das Projekt „Nachhaltige Holzenergiewirtschaft im Kreis Oberberg“ ergattern. Mit dem dritten Platz wurde das „Windtestfeld Grevenbroich“ geehrt. In der Themenwelt „Mobilität gestalten“ wurde das Projekt „CO2-freie Zustellung in Bonn“ mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

Weiter Informationen zur Jahresveranstaltung der KlimaExpo.NRW sowie zu den ausgezeichneten Projekten finden Sie auch auf den Seiten der KlimaExpo.NRW.

Kontakt: Jörg Hembach

Weitere Informationen:
KlimaExpo.NRW

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Standortforum Umweltwirtschaft diskutierte regionale Entwicklungschancen und globale Marktzugänge für Unternehmen

Download Umweltwirtschaftsbericht

Mit rd. 53.000 Erwerbstätigen in diesem Bereich ist die Region Köln/Bonn bereits heute der zweitgrößte Standort der Umweltwirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Wie diese Position mit innovativen Ideen und Produkten aus der Region erweitert werden kann thematisierte kürzlich das Standortforum Umweltwirtschaft der Region Köln/Bonn.

Im Mittelpunkt standen sowohl Potenziale der nachhaltigen wirtschaftlichen Weiterentwicklung als auch internationale Märkte für die Produkte der ansässigen Umweltwirtschaft. Zum Standortforum Umweltwirtschaft hatte das Landesumweltministerium gemeinsam mit dem Region Köln/Bonn e.V. und der EnergieAgentur.NRW eingeladen. Die Veranstaltung ist Teil eines landesweiten Konsultationsprozesses im Rahmen der Umweltwirtschaftsstrategie der Landesregierung. Die Ergebnisse des Treffens fließen in den Masterplan Umweltwirtschaft ein, den die Landesregierung in diesem Jahr verabschiedet.

In den letzten Jahren hat sich die Querschnittsbranche in der Region Köln/Bonn stark entwickelt. Das im aktuellen Umweltwirtschaftsbericht aufgezeigte Beschäftigungswachstum zwischen 2009 und 2012 war mit knapp 10 % in der Region fast doppelt so groß wie das der Gesamtwirtschaft. Den höchsten Stellenwert der Umweltwirtschaft in der Region nimmt der Teilmarkt umweltfreundliche Mobilität mit knapp 15.000 Erwerbstätigen ein. Der Großteil davon entfällt auf die Marktsegmente umweltfreundliche Mobilitäts- und Antriebstechnologien, umweltfreundliche Mobilitätsdienstleistungen und Logistik als auch auf die Forschungs- und Entwicklungsstandorte der Fahrzeug- und Motorenhersteller der Region.

Ziel des Standortforums war es, die aktuelle Situation der Umweltwirtschaft in der Region zu diskutieren, zukünftige Perspektiven aufzuzeigen und konkrete Handlungsempfehlungen für die weitere Entwicklung am Standort zu geben. Dazu stellte u.a. Martin Sambale vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) Beispiele für regionale Entwicklungschancen vor. Als Unternehmensvertreter rückten Uwe Israel, EXOMISSION Umwelttechnik GmbH (Troisdorf) und Petra Hemming, Plarad-Maschinenfabrik Wagner GmbH & Co. KG (Much) zwei zentrale Bereiche der Umweltwirtschaft in den Mittelpunkt: die energieeffiziente Emissionsminderung bei Dieselmotoren und die Chancen, die der weltweite Ausbau der Windenergie für spezialisierte KMUs wie Plarad bietet.

Kontakt: Thomas Schröder, Jörg Hembach

Weitere Informationen:
Download Umweltwirtschaftsbericht
www.umweltwirtschaft.nrw.de
Energie- und Umweltzentrum eza! (Allgäu)
EXOMISSION Umwelttechnik GmbH (Troisdorf)
Plarad-Maschinenfabrik Wagner GmbH & Co. KG (Much)

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REGION IM WETTBEWERB POSITIONIEREN UND VERNETZEN

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Die Regionen in NRW – Starke Regionen. Starkes Land.– Kooperation für effektive Strukturentwicklung

(c) BSW Ingo Lammert
(c) BSW Ingo Lammert
(c) BSW Ingo Lammert

Die regionalen Entwicklungs- und Marketingorganisationen in NRW haben 2013 „regionen.NRW“ gegründet, um zum einen ihre Zusammenarbeit zu verstärken und zum anderen, um die strategische Kooperation mit der Landesregierung zu festigen. Ziel ist es, die Entwicklung der Teilräume und damit des Landes Nordrhein-Westfalen voranzubringen. Nun präsentierten sich die acht Regionalmanagements zum Frühjahrsempfang mit einer neuen gemeinsamen Website.

Aktuelle Strukturdaten und ausgewählte Praxisbeispiele für Regionalentwicklung waren Gegenstand der Diskussion auf dem diesjährigen Empfang von regionen.nrw in Düsseldorf Anfang Juni, an dem auch der Region Köln/Bonn e.V. teilnahm. Er dient dem Austausch, der Abstimmung und der strategischen Kooperation mit der Landesregierung und damit als „Scharnier“ zwischen dem Land NRW und den Akteuren vor Ort. Inhaltlicher Schwerpunkt des diesjährigen Treffens: Schrumpfung und Wachstum.

Unstrittig war bei den Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, dass nur der regionale Maßstab und Handlungsrahmen zu einem Ausgleich zwischen schrumpfenden und wachsenden Regionen führen kann.

NRW-Stadtentwicklungsminister Michael Groschek betonte, dass die Bedeutung der Regionen wachse und sich Zusammenarbeit auszahle. Regional abgestimmte Konzepte seien – wie bei dem Programm REGIONALE – Voraussetzung für erfolgreiches Handeln, um modellhafte Lösungen für die Zukunftsfragen – etwa des ländlich geprägten Raumes – zu entwickeln und umzusetzen.

Dass Schrumpfung und Wachstum Phänomene sind, die durchaus auch räumlich eng beieinander liegen, war ein Aspekt des Inputreferates „Die Regionen Nordrhein-Westfalens: Trends und Perspektiven“ von Prof. Dr. Rainer Danielzyk von der Leibniz Universität Hannover, Akademie für Raumforschung und Landesplanung. Er lieferte Daten, die zeigten, dass „Stadt“ nicht immer ausschließlich Wachstum bedeutet und dass es in NRW durchaus prosperierende ländliche Regionen gibt – neben wachsenden Städten und strukturschwachen ländlichen Kreisen. Wichtig sei der differenzierte Blick, um Handlungsperspektiven zu entwickeln. Er warnte auch davor, einem vermeintlichen Idealbild einer vitalen Region nachzueifern. Jede regionale Strukturentwicklung ist eine individuelle Lösung.

Anlässlich des Frühjahresempfangs wurde der gemeinsame Internetauftritt regionen.nrw freigeschaltet. Hier finden sich Informationen über die Regionen in Nordrhein-Westfalen, gemeinsame Positionen und Veranstaltungen.

Vertreten sind in dem Zusammenschluss „regionen.nrw“ die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, die Metropole Ruhr GmbH, Münsterland e.V., Standort Niederrhein GmbH, OstWestfalenLippe Marketing GmbH, Südwestfalen Agentur GmbH, der Region Aachen Zweckverband und der Region Köln Bonn e. V.

Kontakt: Carsten Weis

Weitere Informationen:
Website Regionen.NRW

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Starke Regionen. Starkes Land: NRW-Regionen rücken Vorteile der Zusammenarbeit beim NRW-Fest in Berlin in den Fokus

NRW Fest in Berlin (c)Regionen-NRW-Bernd Wannenmacher

Einig in ihrer Vielfältigkeit, ihrem Engagement und ihrer Innnovationsfreude: So präsentieren sich die nordrhein-westfälischen Regionen zum 70. Geburtstag ihres Landes am 21. Juni beim NRW-Fest in Berlin.

Die acht regionalen Entwicklungs- und Marketingorganisationen des Landes, zu denen auch der Region Köln/Bonn e.V. gehört, stellten den rund 1800 Gästen ihre gemeinsame Offensive „Starke Regionen. Starkes Land.“ in Berlin vor.

Das NRW-Fest mit seinem starken Netzwerkcharakter und rund 1800 Gästen mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien bot eine gute Gelegenheit, um im Gespräch zu bleiben oder ins Gespräch zu kommen – auch mit Gastgeberin und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Sie lobte die enge Zusammenarbeit der nordrhein-westfälischen Regionen und betonte wie richtig und wichtig es sei sich in Bereichen, die unser gesamtes Land prägen, eng abzustimmen. Von Wissenschaft bis Wirtschaft, von Digitalisierung bis Strukturpolitik, von Tourismus bis Kultur. Die Region Köln/Bonn habe viel zu bieten für eine gute Zukunft. Dieser Schulterschluss bringe Nordrhein-Westfalen voran und mache es für 18 Millionen Menschen zur echten Heimat: vielfältig, stark, solidarisch.

Am „regionen.NRW-Kickertisch“ konnten die Gäste ihren Teamgeist unter Beweis stellen: Der Netzwerk-Faktor und die ungewöhnlichen Facetten der Digitalisierung standen beim RoboKeeper der Entwicklungs- und Marketingorganisationen im Fokus. Die Versuche der Gäste, den geschickten, elektronischen Roboter-Torwart zu bezwingen, brachten schnell Gesprächsstoff, der sich mühelos an der regionen.NRW-Cocktail-Bar mit acht typisch regionalen Cocktail-Variationen fortsetzen ließ.

Kontakt: Carsten Weis

Weitere Informationen:
Website Regionen.NRW

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Langer Tag der Region 2016 in Bad Honnef im Rhein-Sieg-Kreis

Rund 550 Teilnehmer zählte das diesjährige "Familientreffen" des Region Köln/Bonn e.V

Am Langen Tag der Region traf sich die Region Köln/Bonn im Bad Honnefer Kursaal im Rhein-Sieg-Kreis. Im Rahmen von Exkursionen und des Fachforums „Klimawandel und Raumentwicklung“ informierte der Region Köln/Bonn e.V. gemeinsam mit der KlimaExpo.NRW im Schwerpunkt über Aspekte des Klimawandels und erörterte räumliche Entwicklungsperspektiven. Das Land NRW übergab vor Ort einen Förderbescheid zur Entwicklung einer regionalen Klimawandelvorsorgestrategie.

Exkursionen
Bei den Exkursionen standen u.a. konkrete Klimaprojekte im Rhein-Sieg-Kreis auf dem Programm. Dabei konnten Orte besichtigt werden, an denen die Potenziale der erneuerbaren Energien erfolgreich genutzt werden, wie beispielsweise im „Solarpark Oberlar“ in Troisdorf oder dem „Wasserkraftwerk Unkelmühle“.

Auch wurden Orte besucht an denen die Veränderungen des Klimas bereits seit längerem in unterschiedlichen Ausprägungen erkennbar und spürbar sind. Am Beispiel des Nachtigallentals in Königswinter wurde erläutert, wie die Wasserwirtschaft, der Naturschutz und der Tourismus dort gemeinsame Wege bei der Klimaanpassung gehen.

Mit dem Projekt „bio innovation park“ wird zwischen Meckenheim und Rheinbach ein einzigartiger Kompetenz- und Präsentationsraum rund um die Grünen Technologien der Landwirtschaft und des Gartenbaus aufgespannt. Seit 2015 ist das frühere Regionale 2010-Projekt ein im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ausgewähltes und gefördertes Modellprojekt mit dem Ziel, einen klimaneutralen und energieautarken Wissenschafts- und Gewerbe-Park rund um den Campus Klein-Altendorf der Universität Bonn in Meckenheim/Rheinbach zu entwickeln.

Da die Städte und Gemeinden der Region vor großen Umbau- und Entwicklungsaufgaben stehen, tauschten sich am Beispiel des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes von Bad Honnef Experten über Strategien und Projekte für eine zukunftsfähige Stadt- und Ortsentwicklung im regionalen Kontext aus.

Weitere Exkursionen beleuchteten die Besonderheiten der wechselvollen Geschichte der Städte zwischen Rhein und Siebengebirge Bad Honnef und Königswinter aus touristischer Sicht aber auch das zunehmende Segment der Flusskreuzfahrten. Auch die Herausforderungen einer beengten Tallage mit stark frequentierten Verkehrsachsen sowie strukturellen Veränderungen wurden thematisiert.

KlimaExpo.NRW
Als Mitveranstalter des diesjährigen "Langen Tages der Region" präsentierte die Landesinitiative „KlimaExpo.NRW“ das technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Potential des Landes Nordrhein-Westfalens als internationale Leistungsschau und Ideenlabor im Bereich Klimaschutz, um damit dessen Stärken zu fördern und Ausdruck zu verleihen.

Fachforum Klimawandel und Raumentwicklung
Im Fachforum „Klimawandel und Raumentwicklung“ wurden die Bedarfe sowie die Chancen und Herausforderungen für die Region Köln/Bonn gemeinsam diskutiert und ein wichtiger strukturwirksamer Prozess in der Region Köln/Bonn begonnen, um die Anpassungskapazitäten der Region zu erhöhen:

Da über die direkt von den Klimaereignissen betroffenen Teilräume hinaus in der Region Köln/Bonn noch kein hinreichendes Bewusstsein für die Folgen der Klimaveränderungen und kein regionales Meinungsbild über die wesentlichen Auswirkungen, Ursachen und Lösungsansätze existiert, wird die Region Köln/Bonn eine „Regionale Klimawandelvorsorgestrategie“ (KWVS) entwickeln.

Diese Entwicklung wird im Rahmen des EFRE-Projektaufrufs „Regio.NRW“ von der EU und anteilig vom Land NRW über das Umweltministerium gefördert. Zu Beginn des Fachforums überreichte Horst Becker, parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalens (MKULNV) den Förderbescheid für die Klimawandelvorsorgestrategie (s. vorstehender Artikel Förderbescheid Klimawandelvorsorgestrategie)

Empfang
Beim Empfang begrüßten Bad Honnefs Bürgermeister Otto Neuhoff, Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan, Vorstandsvorsitzender des Region Köln/Bonn e.V. und Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Region Köln/Bonn e.V. die Gäste und luden zum Austausch ein.

Der nächste "Lange Tag der Region" wird am 21. Juni 2017 im Oberbergischen Kreis auf :metabolon stattfinden.

Kontakt: Torsten Wolter

Zu den weiteren Impressionen Langer Tag 2016

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Der Bericht über das Geschäftsjahr 2015 ist da!

Der Bericht portraitiert den Region Köln/Bonn e.V. und seine Rolle, informiert über die Themen- und Aufgabenfelder sowie über ihre Zusammenhänge und Schnittstellen in der Region, wie auch zur Landes-, Bundes- und EU-Ebene.

Er zeigt sowohl regionale Bedarfe, Lösungsansätze und Strategien als auch Anknüpfungspunkte für weitere Akteure und Partner der Region auf. 

Der hier angegebene Internet-Link führt zu einer Ausgabe des Geschäftsberichtes als blätterbare PDF-Datei, die sich komfortabel lesen lässt:

www.region-koeln-bonn.de/de/gb2015

Der Region Köln/Bonn e.V. wünscht eine anregende Lektüre und natürlich für das laufende Jahr eine erfolgreiche und weiterhin kooperative Zusammenarbeit.

Kontakt: Julia Friedek, Torsten Wolter 

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