Winter - Newsletter 2014

Inhalt:

Erste Wettbewerbe und Aufrufe der neuen EFRE-Förderperiode haben begonnen

Mit rund 2,4 Mrd. Euro ist das EFRE-Programm in NRW in der Förderperiode 2014-2020 ähnlich großzügig ausgestattet wie in der vorherigen Phase 2007-2013. Dabei setzt das Land NRW bei der Projektauswahl weiterhin auf wettbewerbliche Verfahren:

Leitmarktwettbewerbe
Mit den Leitmarktwettbewerben werden insbesondere Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen adressiert. Gemäß dem Prinzip „Stärken stärken“ sollen Akteure in denjenigen Branchen- und Technologiefeldern gefördert werden, in denen NRW u.a. mit exzellenten Hochschulen und Forschungseinrichtungen, erfolgreichen Unternehmen und gut ausgebildeten Fachkräften hervorragende Voraussetzungen für Innovationen besitzt, die die Wettbewerbsfähigkeit der Akteure in diesen Leitmärkten signifikant stärken können.

Die Starttermine für die acht NRW-Leitmarktwettbewerbe der ersten Runde sind:
 - Medien- und Kreativwirtschaft: Oktober 2014
 - Energie- und Umweltwirtschaft: November 2014
 - Neue Werkstoffe: Januar 2015
 - Gesundheit: Februar 2015
 - Maschinen- und Anlagenbau: März 2015
 - Mobilität und Logistik: April 2015
 - Life Science: Mai 2015
 - Informations- und Kommunikationswirtschaft: Juni 2015

Die Einreichungsfrist für Projektskizzen beträgt i.d.R. drei Monate; ab Ende 2015 ist eine zweite Wettbewerbsrunde geplant. Mit der Leitmarktagentur.NRW hat das Land eine zentrale Stelle für alle Fragen rund um eine Wettbewerbsteilnahme eingerichtet: www.leitmarktagentur.nrw.de


Projektaufrufe 
Die Projektaufrufe richten sich hauptsächlich an nicht-gewinnorientierte Akteure wie Kommunen, Kammern und weitere Öffentliche Träger wie z.B. Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Tourismusorganisationen. Innovative Impulse sollen auch hier aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen transferiert und umgesetzt werden. 

Themen und angekündigte Termine
der Projektaufrufe sind:
 - CSR-Kompetenzzentren: Oktober 2014
 - Regionen: November 2014
 - Präventive und nachhaltige Quartiersentwicklung: 1. Quartal 2015
 - Ökologische Revitalisierung: 1. Halbjahr 2015
 - Tourismus: 1. Halbjahr 2015

Detaillierte Informationen über gestartete Wettbewerbe und Projektaufrufe sind zu finden unter: www.efre.nrw.de

Für Informationen und Unterstützungsbedarfe von Akteuren aus der Region Köln/Bonn hinsichtlich von Fragen bezüglich der regionalen Vernetzung oder Einpassung in gesamtregionale Strategien und Handlungskonzepte sowie zu fördertechnischen Details stehen Ihnen die Mitarbeiter des COMPASS-Teams des Region Köln/Bonn e.V. gerne zur Verfügung.  

Kontakte: Marko KleinbreuerJörg HembachOle Erdmann und Wolfgang Ebert

 

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Drei Stadtumbau-Gebiete aus der Region mit Landespreisen ausgezeichnet

Mit der Neuen Bahnstadt Opladen, dem Rückbau der Wohnanlage Berliner Ring in Bergheim und dem Steinmüllergelände sowie Ackermann Areal in der Innenstadt von Gummersbach wurden in den vergangenen Wochen gleich drei Stadtumbauprojekte aus der Region mit Preisen des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.
Die Projekte stehen für beispielhafte Lösungsansätze und großes Engagement im Bereich des Stadtumbaus und der Revitalisierung von Brachflächen.
Bereits Ende September wurde die Neue Bahnstadt Opladen in Leverkusen als eins von drei vorbildlichen Projekten im Land zum Thema Brachenreaktivierung von NRW-Bauminister Michael Groschek prämiert. Im selben Wettbewerb erhielt die Stadt Bergheim einen Sonderpreis für den modellhaften Umgang mit Schrottimmobilien im Zusammenhang mit dem Rückbau der Wohnanlage Berliner Ring 41-45 im Stadtumbaugebiet Bergheim Süd-West. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Städtebauförderprogramms Stadtumbau West hatte das Land NRW im Frühjahr diesen Jahres einen Wettbewerb ausgelobt, um die vorbildlichsten Projekte im Programm zu prämieren. Unter 102 Bewerbungen vergab eine Fachjury insgesamt 21 Auszeichnungen. 
Mit dem Steinmüllergelände sowie dem benachbarten Ackermann Areal hat sich die Stadt Gummersbach in den vergangenen Jahren um die Reaktivierung von gleich zwei großen Brachflächen in der Innenstadt verdient gemacht. Die Leistungen der Stadt und federführenden Entwicklungsgesellschaft wurden im November mit der Verleihung des Bodenschutzpreises 2014 des Landes Nordrhein-Westfalen in Hattingen gewürdigt. Der Bodenschutzpreis belohnt Vorhaben, die auf innovative und praktische Weise zeigen, wie brachliegende Flächen den Menschen vor Ort wieder zugänglich gemacht werden können. 
Informationen zu den Projekten finden sich hier:
Neue Bahnstadt Opladen
Bergheim Süd-West
Steinmüllergelände und Ackermann Areal Gummersbach

Kontakt: Jens Grisar

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Bewerbungen um LEADER-Regionen gestartet

LEADER ist ein Programm zur Umsetzung des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER) und auf Landesebene damit Teil des Programms Ländlicher Raum NRW 2014 – 2020.
Mit LEADER können Projekte aus den unterschiedlichsten Themenfeldern mit vielen verschiedenen Partnern entwickelt werden. Der Status als LEADER-Region wird im Rahmen eines Wettbewerbs verliehen, der Ende Oktober 2014 ausgelobt wurde. Bis zum 16. Februar 2015 sind interessierte Regionen aufgerufen, sich mit einer sog. „Lokalen Entwicklungsstrategie (LES)“ am Wettbewerb zu beteiligen.
Da das federführende NRW-Umweltministerium das LEADER-Programm gegenüber der letzten EU-Förderperiode hinsichtlich der Anzahl an Regionen und gleichzeitig in Bezug auf die Budgetausstattung erheblich ausgeweitet hat, findet das Programm in der Region Köln/Bonn eine große Resonanz. Innerhalb der Region arbeiten derzeit drei Teil-Regionen im Bergischen Raum und Erftstadt mit weiteren Kommunen in den Kreisen Düren und Euskirchen an einer Bewerbung LES.

Weiterführende Informationen können den jeweiligen Webseiten entnommen werden:

 - LEADER im Rheinisch-Bergischen Kreis/Oberbergischen Kreis (Nord)
 - LEADER im Oberbergischen Kreis (Süd)
 - LEADER im Rhein-Sieg-Kreis

Kontakt: Thomas Kemme

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Bewegung im Rheinischen Revier

Revierkonferenz der Innovationsregion Rheinisches Revier
Ziel der Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR) ist es seit ihrer Gründung im Jahr 2011, für das Braunkohlenrevier den Prozess eines präventiven Strukturwandels zu initiieren, der das regionale Entwicklungspotenzial mit seinen vorhandenen Aktivitäten und Akteuren identifiziert, bündelt und vernetzt, um daraus einen Mehrwert abzuleiten und bereits heute auf zukünftige Strukturveränderungen reagieren zu können.
Seit März 2014 firmiert die IRR als GmbH und hat sich neue Strukturen gegeben, die von einer neuen Geschäftsführung, über neue Zusammensetzungen des Aufsichtsrates und der Gesellschafterversammlung bis zu einer Revierkonferenz reichen. 
Bei der ersten Revierkonferenz am 14. November 2014 in Jülich diskutierten Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung mit Landeswirtschaftsminister Garrelt Duin über die Perspektiven des Reviers.
Für den Kernraum der IRR, der sich rund um die drei großen Braunkohletagebaue und das Aachener Steinkohlenrevier zieht, wurden auf der Revierkonferenz sieben so genannte „Innovationsräume“ als strategische Handlungsgrundlage vorgestellt. Für diese Räume wurde für das Jahr 2015 ein Ideenwettbewerb mit einem Projektaufruf angekündigt, um beispielhafte Modellprojekte ausfindig zu machen, die dann im Rahmen der IRR begleitet, konkretisiert und realisiert werden sollen. 
Weitere Informationen

Informeller Planungsverband Tagebau Garzweiler 
Der „Innovationsraum Garzweiler“ ist einer der so genannten „Innovationsräume“ und erstreckt sich über den aktiven und zukünftigen Bereich des Tagebaus Garzweiler. Innerhalb der vier davon betroffenen Kommunen Jüchen, Erkelenz, Mönchengladbach und Titz haben bereits seit einigen Monaten Überlegungen zu einer verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit stattgefunden, die in einen informellen Planungsverband münden sollen.
Am 19. November 2014 wurde dieser informelle Planungsverband in Erkelenz im Rahmen einer gemeinsamen, interkommunalen Ausschusssitzung auf den Weg gebracht und anschließend in den jeweils zuständigen politischen Gremien der Kommunen ratifiziert. 
In enger Abstimmung mit RWE Power, der IRR GmbH und weiteren Partnern soll die Hauptaufgabe des informellen Planungsverbandes in der Entwicklung einer integrierten Raumentwicklungsperspektive als gemeinsame Grundlage der zukünftigen Zusammenarbeit liegen. 

Kontakt: Thomas Kemme

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„Rheinischer Kultursommer“: Erfolgreiches Premierenjahr

Mit den letzten Tönen des Niederrhein Musikfestivals Ende August verhallte auch das Premierenjahr 2014 des Rheinischen Kultursommers, den der Region Köln/Bonn e.V. erstmals mit zahlreichen Akteuren aus der Region und darüber hinaus umgesetzt hat. 
Der Rheinische Kultursommer bündelte 61 Veranstaltungsformate mit über 200 Einzelveranstaltungen in der Kulturregion Rheinschiene und vermittelte den rund eine Million Besucherinnen und Besuchern der Veranstaltungen des Kultursommers nachhaltige Eindrücke von der Unverwechselbarkeit und dem kulturellen Reichtum der Region.
Der gemeinsame Auftritt, der durch das Land Nordrhein-Westfalen und im Premierenjahr auch durch die Sparkassen der Region Köln/Bonn unterstützt wurde, ist ein Angebot an die rund vier Millionen Bürgerinnen und Bürger in der Region.
Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2014 haben sich die Gremien des Region Köln/Bonn e.V. für eine Fortsetzung des Formats im kommenden Jahr ausgesprochen. 
Aktuelle Neuigkeiten sind unter folgenden LINKS zu finden:
Zur Webseite des Rheinischen Kultursommers
Zur Facebook-Seite des Rheinischen Kultursommers

Kontakt: Silke Burkart

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Teilnahmemöglichkeit für regionale Unternehmen Institutionen an der Messe transport logistic 2015

Präsentieren Sie sich im Mai 2015 mit der Region Köln/Bonn auf der weltweit größten Messe für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management
Vom 05. bis zum 08. Mai 2015 laufen auf dem Gelände der Messe München wieder alle Fäden zusammen. Ob als Anbieter oder Nutzer von Logistik, Mobilität, IT oder Supply Chain Management: die transport logistic 2015 bietet eine Plattform auf der sich auf Entscheiderebene alle Marktteilnehmer aus Industrie und Handel und der Transport- und Logistikbranche treffen. 
Nutzen Sie die Messe "transport logistic" und präsentieren Sie sich auf dem Gemeinschaftsstand der Region Köln/Bonn als Unternehmen, Institution, Verband oder Zusammenschluss mit Sitz in den Städten Köln, Bonn, Leverkusen oder den Kreisen Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Kreis Neuss. Im Jahr 2013 sorgten rund 53.000 Fachbesucher aus knapp 140 Ländern und 2.013 Aussteller aus 63 Ländern dafür, dass in acht Messehallen und auf dem Freigelände eine höchst produktive Atmosphäre herrschte: Hier wurden gezielt starke Netzwerke geknüpft und erfolgreiche Geschäftsabschlüsse getätigt.
Der Region Köln/Bonn e.V. bietet Plätze sowohl als Stand- als auch Logopartner auf dem Gemeinschaftsstand der Region Köln/Bonn an. Ebenso besteht die Möglichkeit sich als Sponsor zu beteiligen und die Messe als interessante Vermarktungsplattform zu nutzen.

Kontakt: Carsten Weis

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Weihnachtsgruß

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