Winter - Newsletter 2015

Inhalt:

 

 

Regionaler Orientierungs- und Handlungsrahmen (ROHR)

Mit dem Regionalen Orientierungs- und Handlungsrahmen (ROHR) legt der Region Köln/Bonn e.V. einen strategischen Leitfaden vor, der die inhaltlichen Schwerpunkte und Ziele der regionalen Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren beschreibt.

Hintergrund und Anlass für die Erarbeitung des ROHR sind die tiefgreifenden Herausforderungen und Transformationsprozesse, denen sich die Region Köln/Bonn aktuell sowie in naher Zukunft gegenübersieht – beispielsweise im Bereich der demografischen und räumlichen Entwicklung, der Energiewende, des Klimawandels oder in Bezug auf eine zukunftsfähige Infrastrukturentwicklung und Mobilität. In zunehmendem Maße sind Lösungen für die Zukunftsaufgaben der Region auf interkommunaler Ebene zu entwickeln. In diesem Zusammenhang ist es ein wesentliches Anliegen des Region Köln/Bonn e.V., diesen Herausforderungen durch integrierte Strategien zu begegnen und die regionale Zusammenarbeit stärker aufeinander abzustimmen. 

Der ROHR basiert auf einer in über 20 Jahren gewachsenen regionalen Kooperationskultur und greift bestehende teilregionale Strategien der Region Köln/Bonn auf. Im Ergebnis bildet er einen Rahmen sowohl für die eigene Vereinsarbeit, als auch für die Mitglieder des Vereins, den kreisangehörigen Kommunen sowie weiteren regionalen Organisationen. Diesen Akteuren in der Region soll ermöglicht werden, den ROHR für Strategiediskussionen vor Ort, als Begründungshintergrund für Projektanträge und Förderanliegen etc. zu verwenden und sich in den regionalen Diskurs über Herausforderungen, Bedarfe und Chancen der interkommunalen Kooperation in der Region einzubringen. 

Die Geschäftsstelle des Region Köln/Bonn e.V. hat den ROHR in enger Abstimmung mit den Arbeitsgremien und Mitgliedern des Region Köln/Bonn e.V. sowie weiteren Kooperationen aus der Region erarbeitet und abgestimmt. Der Vereinsvorstand hat den ROHR im Sommer 2015 beschlossen. 

Zum Regionalen Orientierungs- und Handlungsrahmen (ROHR): http://www.region-koeln-bonn.de/de/rohr

Ansprechpartner: Jens Grisar und Thomas Kemme

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Jetzt erst recht: Gute Entwicklungsperspektiven für Bad Honnef

Bad Honnef hatte sich bei der Bewerbung um die Landesgartenschau 2020 am Ende leider nicht gegen Kamp-Lintfort durchsetzen können. Wie Minister Remmel betonte, sei das Rennen sehr knapp gewesen und Bad Honnef habe in der Bewerbung einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen. Doch durch die Bewerbung ist jetzt eine konkrete Entwicklungsperspektive entstanden.

Dass Bad Honnef den Zuschlag nicht erhalten hat, trübte für den Moment die Stimmung bei Bevölkerung und Politik. Bürgermeister Neuhoff sagte: „Wir hatten schon die Erwartung, dass die Aussicht auf zwei regionale Großereignisse – Landesgartenschau und 250 Jahre Beethoven – die in Bonn und Bad Honnef stattfinden sollten, ein überzeugendes, ausschlaggebendes Argument sein würde.“ Trotzdem ist Neuhoff sich sicher: „Für Bad Honnef brechen jetzt aber auch so bessere Zeiten an.“ 

Die im Rahmen der Landesgartenschau entstandene und derzeit weiter Gestalt annehmende Entwicklungsperspektive ist für die Stadt Bad Honnef grundsätzlich. Das Format der Landesgartenschau ist der Kontext gewesen, in dem nun eine nachhaltige Stadtentwicklungsperspektive für die Stadt konkret Form annehmen kann. Ein Maßnahmen-Konzept liegt bereits vor, das nun von Bürgern, der Stadtverwaltung und Politik unter den veränderten Gegebenheiten noch einmal neu betrachtet und angepasst wird. Der Region Köln/Bonn e.V. wird Bad Honnef bei der Umsetzung der vorhandenen Entwicklungsbausteine unterstützen und aktiv bei der Suche nach geeigneten Förderoptionen helfen.

Wichtige Themen sind für Bad Honnef beispielsweise die Renovierung der Bahnhöfe, aber auch die Renaturierung des Rhein-Altarms sowie die Gestaltung der angrenzenden Flächen auf der Insel Grafenwerth und am Rheinufer. Diese Projekte stehen ganz oben auf der Prioritätenliste, ebenso wie der Stadtgarten, der im Zuge des Straßenausbaus an der Girardetallee unter Berücksichtigung einer innovativen Lösung zum Lärmschutz neugestaltet werden könnte. 

In der Vergangenheit haben Großereignisse wie Gartenschauen, die eine landesweite Bedeutung genießen, auch in den Städten, die auf den Zuschlag verzichten mussten, oftmals eine Entwicklung ausgelöst. Der Region Köln/Bonn e.V. sieht diese Chancen auch im Kultur- und Tourismusbereich, wenn das anstehende Jubiläumsdatum Beethoven 2020 gezielt in einen regionalen Kontext gestellt wird. 

Da im südlichen Teil der Region künftig auch weitere Aktivitäten von regionaler Bedeutsamkeit forciert werden, hat der Vorstand des Region Köln/Bonn e.V. in seiner November-Sitzung entschieden, den Langen Tag der Region am 21. Juni 2016 in Bad Honnef auszurichten. 

Weitere Informationen: http://www.bad-honnef.de

Ansprechpartner: Jens Grisar

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Projektaufruf „Erlebnis.NRW - Tourismuswirtschaft stärken“: Vier Projekte aus der Region Köln/Bonn werden gefördert

Ein unabhängiges Gutachtergremium hat 100 Projektskizzen aus ganz Nordrhein-Westfalen bewertet und 55 davon zur Förderung empfohlen. Insgesamt stehen 47 Millionen € zur Verfügung, wovon 4,2 Millionen € in die vier Projekte aus der Region Köln/Bonn fließen.

Aus der Region Köln/Bonn sind vier touristische Projekte dabei:

  • trendLab, Thomas-Morus-Akademie Bensberg e.V. in Bergisch Gladbach
  • alle inklusive, Das Bergische gGmbH in Lindlar
  • Apfelroute, Rhein Voreifel Touristik e.V. in Wachtberg
  • Der Römerkanal – wettbewerbsfähig in die Zukunft, Stadt Rheinbach

Auch das Gewinner-Projekt „Panorama-Radwege“ aus dem benachbarten Bergischen Städtedreieck wurde vom Verein nachbarschaftlich unterstützt, da ein großer Teil des Streckennetzes durch die Region Köln/Bonn verläuft. Für die Vermarktung des Radwege-Netzes erhält die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Zuwendungen in Höhe von 416.000 €.

Im nächsten Schritt müssen die Projektträger innerhalb von vier Monaten ihre Förderanträge bei den jeweils zuständigen Bezirksregierungen stellen. Der Projektaufruf des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk hat die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen in der Tourismuswirtschaft des Landes zum Ziel. Dies soll durch den innovativen Ausbau und die nachhaltige Modernisierung touristischer Infrastrukturen sowie durch neue innovative Dienstleistungen und Netzwerke auf der Grundlage des fortgeschriebenen „Masterplans Tourismus Nordrhein-Westfalen“ erreicht werden.

Der Projektaufruf „Erlebnis.NRW“ erfolgte im Rahmen der aktuellen Förderperiode des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Bis zum Jahr 2020 stehen Nordrhein-Westfalen insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro EU-Mittel zur Verfügung, um Wachstum und Beschäftigung zu unterstützen.

Weitere Informationen: 

Ansprechpartnerin: Julia Friedek

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Neuer Gummersbacher Busbahnhof feierlich eingeweiht

Luftbild Steinmüllergelände, Foto: EG Gummersbach mbH

Einige hundert Bürgerinnen und Bürger waren am vergangenen Samstagmorgen in Gummersbach mit dabei, als der neue, zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) in der Kreisstadt feierlich eröffnet wurde. Viele Besucher nutzten die Möglichkeit, sich aus erster Hand im Fahrgast-Service von Deutscher Bahn und OVAG über Reisemöglichkeiten und Routen zu informieren.

Das neue, behindertengerecht ausgebaute Service-Center mit Warteraum, Toiletten, Kiosk und Fahrkartenverkauf bildete die zentrale Anlaufbasis vor Ort. Die Mitarbeiter hatten alle Hände voll zu tun, um den Andrang am Eröffnungstag zu bewältigen. Sichtlich stolz auf den neuen Mobilitätsknoten am Rande des Steinmüller-Geländes stellte Bürgermeister Frank Helmenstein fest: „Eine zukunftsfähige Stadt ist ohne eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur nicht denkbar.“

Der neue DB-Bahnhof/Haltepunkt, der als so genannte Modernisierungsmaßnahme (MOF) durch die DB AG realisiert wurde, ist bereits seit längerem in Betrieb. Mit dem jetzt eröffneten, unmittelbar angrenzend neugebauten ZOB sind nun optimale Verknüpfungen und Umstiege zwischen Bus und Bahn in der Mitte der Kreisstadt möglich. Die Entwicklungsgesellschaft Gummersbach (EGG) hat das 5,6 Millionen € teure und mit Landesmitteln geförderte Projekt für die Stadt umgesetzt. Hierfür mussten zunächst das alte Bahnhofsgebäude abgerissen und die o.g. Modernisierung des DB-Haltepunktes abgewartet werden, was ca. 2 Jahre gedauert hat.

Insgesamt wurden im neuen ZOB 13 Haltestellen für die Busse, darunter auch drei für längere Gelenkbusse geschaffen. Herzstück der Anlage ist die Service-Zentrale mit beheiztem Warteraum, in dem sich Fahrgäste bei schlechtem Wetter aufhalten können. OVAG und Deutsche Bahn bieten dort den Verkauf von Tickets sowie eine Beratung an. Auch ein Pausenraum für Busfahrer ist vorhanden. Service-Zentrum und Bahnsteige sind behindertengerecht erreichbar. Blindentast-Elemente sowie eine elektrische Informationstafel, die durch akustische Ansagen ergänzt wird, komplettieren das Service-Angebot des neuen Busbahnhofs.

Für die Optimierung der Verkehrsinfrastruktur und Mobilität in der Gummersbacher Innenstadt stehen zwei Maßnahmen nun noch aus. Zum einen ist dies der Ringschluss rund um die Gummersbacher Innenstadt, dessen Fertigstellung im Herbst 2016 angestrebt wird. Zum anderen gilt es den Bau der ebenfalls geplanten schnelleren Citybahnverbindung nach Köln sowie den Ausbau der Trasse von Meinerzhagen nach Hagen noch zu realisieren, allerdings liegt dies in der Zuständigkeit der Deutsche Bahn.

Der neue ZOB ist ein bedeutender Baustein des Stadtumbaus in der Gummersbacher Innenstadt, in dessen Mittelpunkt in den vergangenen Jahren die Reaktivierung des Steinmüllergeländes und des Ackermann Areals als ein städtebauliches Schwerpunktprojekt der Regionale 2010 stand. Vor diesem Hintergrund berät und unterstützt der Region Köln/Bonn e.V. die Stadt Gummersbach bis heute bei der Umsetzung der Projektbausteine, aber auch bei neuen Entwicklungsaufgaben, zum Beispiel im neuen Stadtumbaugebiet „Nördliche Innenstadt“.

Weitere Informationen: http://www.steinmuellergelaende.de/

Ansprechpartner: Jens Grisar

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Schloss Türnich ist „Nationales Projekt des Städtebaus 2015“

In die Erhaltung des gesamten Gebäude-Komplexes werden von 2015 bis 2017 insgesamt 4,1 Millionen € investiert.

Schloss Türnich ist das letzte vollständig erhaltene Barock-Ensemble in der Region Köln/Bonn. Mit dem 1760 erbauten Maison de plaisance (Lustschloss) ist das Anwesen einmalig in Nordrhein-Westfalen. Die spätbarocke Schlossanlage geht wahrscheinlich auf den Hofbaumeister Michael Leveilly zurück. Die Kapelle und das Torhaus kamen 1893 bis 1895 hinzu. Seit 1850 ist das Schloss im Besitz der Familie von Hoensbroech, allerdings ist der Zustand vieler historischer Gebäude besorgniserregend.

Mittlerweile steht allerdings fest, dass Schloss Türnich mit allen Nebengebäuden, der Vorburg, dem Torhaus, der Kapelle sowie der alten Mühle, den Gärten und dem englischen Landschaftspark in das Förderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus 2015“ aufgenommen wird. Das bedeutet, dass der Bund in die Sanierung des gesamten Gebäude-Komplexes von 2015 bis 2017 insgesamt 3,7 Millionen € investiert. Die Stadt Kerpen steuert 400.000 € bei.

Für Severin Graf von Hoensbroech geht es allerdings nicht nur um den Erhalt des Denkmals, sondern auch um eine nachhaltige und ganzheitliche wirtschaftliche Nutzung des Komplexes. Um dies zu erreichen muss das Schloss zunächst städtebaulich erschlossen werden. Die bisherige Erschließung ist – gemessen an der Bedeutung – unzureichend, was den Ausbau der Zufahrt und den Bau von Parkplätzen nötig macht.

Im thematischen Mittelpunkt des Neustarts stehen Nachhaltigkeit und Kreislaufprozesse, etwa bei der Energieerzeugung, aber auch in der Landwirtschaft und im Gesundheitswesen. Schloss Türnich könnte damit zu einem Leuchtturmprojekt in der Region für den Strukturwandel werden.

Der Region Köln/Bonn e.V. unterstützt das Projekt seit zwei Jahren bei der Förderakquise und wird jetzt die Umsetzung begleiten. Weitere Investitionsbausteine sollen folgen. 

Mehr Informationen unter www.schloss-tuernich.de

Ansprechpartner: Jens Grisar

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Kommunalinvestitionsförderungsgesetz: 148 Millionen Euro fließen in die Region Köln/Bonn

Die Region Köln/Bonn mit ihren Kommunen

Kreise, Städte und Kommunen erhalten Zuweisungen des Bundes für Investitionen in wichtige Infrastrukturen.

Hintergrund der Zuwendungen ist das aktuelle Investitionspaket des Bundes. Ziel ist die Stärkung der Investitionstätigkeit finanzschwacher Gemeinden und Gemeindeverbände, da die Wirtschaftsleistung innerhalb des Bundesgebiets stark variiert. Der Bund stellt bis einschließlich 2018 insgesamt 3,5 Milliarden € Fördermittel zur Verfügung. Von den rund 1,1 Milliarden € für das Land Nordrhein-Westfalen entfallen circa 224 Millionen € auf den Regierungsbezirk Köln.

Auf die Mitglieder des Region Köln Bonn e.V. entfallen insgesamt rund 96,5 Millionen €: 52,6 Millionen € erhält Köln, gefolgt von Bonn mit 12,9 Millionen, und Leverkusen mit 8,7 Millionen Euro. Auf den Rhein-Sieg-Kreis entfallen 11,9 Millionen, der Rhein-Erft-Kreis kann über ca. 5,7 Millionen € verfügen, der Rheinisch-Bergische Kreis über 4,8 Millionen und der Oberbergische Kreis erhält 4,5 Millionen €. Weitere 4,3 Millionen € gehen an den Rhein-Kreis Neuss, der die Finanzmittel über die Bezirksregierung Düsseldorf erhält. Inklusive der Zuwendungen an alle kreisangehörigen Kommunen (rund 43 Millionen €) ergibt sich eine Zuwendungssumme von annährend 148 Millionen € für die Region.

Durch die pauschale Zuweisung der Fördermittel haben die Kommunen im Rahmen der vorgegebenen Schwerpunkte die Möglichkeit, eigene Prioritäten zu setzen. Allerdings muss sichergestellt sein, dass ein vorgegebener Eigenanteil von mindestens zehn Prozent der förderfähigen Kosten selbst erbracht werden kann. Die Finanzhilfen werden trägerneutral für Maßnahmen aus den Bereichen Infrastruktur (z.B. Krankenhäuser, Lärmbekämpfung, Städtebau, Luftreinhaltung) und Bildungsinfrastruktur (energetische Sanierung von Schulen, Bau von Kindergärten etc.) gewährt.

Die Höhe der Fördermittel für die einzelnen Kreise und Kommunen nach dem Kommunalinvestitionsgesetz Nordrhein-Westfalen finden Sie unter: https://recht.nrw.de

Ansprechpartner: Wolfgang Ebert

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Preisverleihung „Vorbildliche Bauten NRW 2015“: Auch Projekte in der Region ausgezeichnet

33 Bauten aus 25 Kommunen in NRW sind  mit dem Titel „Vorbildliche Bauten“ ausgezeichnet worden.

Seit 35 Jahren lobt das Bauministerium mit der Architektenkammer den Titel aus. Im Jahr 2015 gab es 203 Bewerbungen. Die Auszeichnung vergibt das Landesbauministerium zusammen mit der Architektenkammer NRW. Urkunden und Gebäudeplaketten gab es beispielsweise für folgende Regionale-Projekte:

  • Neugestaltung des Drachenfelsplateaus in Königswinter,
  • das Metabolon-Entsorgungszentrum Leppe in Lindlar und
  • die Halle 32 und Gelbgießerei in Gummersbach.

Aus der Region Köln/Bonn wurden zudem ausgezeichnet:

  • die Internationale Kindertagesstätte in Bonn,
  • die Mensa der Katharina-Henot-Gesamtschule in Köln,
  • der Sülzparc an der Neuenhöfer Allee in Köln,
  • das Friedrich-Lamerdin-Seniorenwohnhaus in Köln,
  • das Carlswerkquartier in Köln und
  • der Neubau eines Wohnhauses in Leichlingen.

„Innovativ, vorbildlich, richtungsweisend – das sind die Prädikate der Preisträger“ betonten Staatssekretär Michael von der Mühlen aus dem Bauministerium und Erst Uhlig, Präsident der Architektenkammer NRW.

Die Jury hob besonders das Regionale 2010 Projekt :metabolon hervor und erklärte, die Errichtung eines Freizeit-, Forschungs- und Lernortes auf dem Gelände einer Mülldeponie sei eine der ungewöhnlichsten Planungsaufgaben gewesen. Der Entwurf der ersten Preisträger, ein Gemeinschaftsentwurf vom Planerteam FSW Landschaftsarchitekten und pier7 architekten gmbh Düsseldorf, sei mit Mitteln der Architektur und der Landschaftsarchitektur „überragend umgesetzt worden“.

Die weiteren Jury-Begründungen zu den anderen ausgezeichneten Bauten finden sich nachstehend zum Download.

Architektenkammer: http://www.aknw.de

Jury-Begründungen (download): http://www.region-koeln-bonn.de/uploads/media/avb2015_jurybegruendungen.pdf

Dokumentation (download): http://www.region-koeln-bonn.de/uploads/media/Dokumentation_AvB_2015.pdf

Ansprechpartner: Jens Gisar

Drachenfelsplateau in Königswinter
:metabolon, Entsorgungszentrum Leppe in Lindlar
Halle 32 und Gelbgießerei in Gummersbach
Internationale Kindertagesstätte in Bonn
Suelzparc Neuenhöfer Allee in Köln
Mensa Katharina-Henoth-Gesamtschule in Köln
Friedrich-Lamerdin-Haus in Köln
Carlswerkquartier in Köln
Neubau eines Wohnhauses in Leichlingen

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Ausgezeichnet interkommunal: Das Grüne C

Darstellung: Region Köln/Bonn e.V.

Naherholung, Naturschutz und die Sicherung von landwirtschaftlichen Flächen: Mit diesen Zielen haben die Städte Bonn, Bornheim, Niederkassel, Troisdorf, Sankt Augustin und die Gemeinde Alfter in dem interkommunalen Projekt „Grünes C“ die für sie prägenden Landschaften und Freiräume zu einem 35 Quadratkilometer großen Erlebnisraum verbunden. Das Projekt wird als „qualifiziertes Projekt“ jetzt Teil der KlimaExpo.NRW.

Das interkommunale Projekt dient den beteiligten Kommunen als mittelfristige Strategie der Freiraumsicherung im Norden von Bonn und in den benachbarten Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises. Dort wird in Form eines „C“ über den Rhein hinweg eine multifunktionale grüne Brücke zwischen dem Naturpark Rheinland und dem Naturpark Siebengebirge geschlagen.

In einer Region mit wachsender Besiedelung hat sich das Projekt den Schutz großer zusammenhängender Landschaftsräume vor weiterer Versiegelung und Zersiedelung zum Ziel gesetzt. Es bleiben nicht nur wichtige landwirtschaftliche Flächen erhalten, auch als CO2-Senke trägt das Grüne C zum Klimaschutz bei. Darüber hinaus bleibt die Funktion als Frischluftentstehungsgebiet und -schneise erhalten; das stärkt die regionale Widerstandsfähigkeit für die Folgen des Klimawandels. Linksrheinisch sind vor allem landwirtschaftliche Flächen Teil des Grünen C. Der rechtsrheinische Raum ist stärker von Wiesen- und Auenlandschaften geprägt. Bewohner und Besucher erleben das kulturelle Erbe und die vielfältigen wertvollen Naturräume in der Region.

Auf dem 60 Kilometer langen Wegesystem lässt sich die Region nun bestens zu Fuß oder mit dem Fahrrad erleben. Damit wird der automobile Freizeit- und Naherholungsverkehr reduziert. In den beteiligten Kommunen leben etwa 400.000 Menschen mit nahezu direktem Zugang zum Grünen C. Über das Netz der RadRegionRheinland ist das Grüne C zudem auch an die gesamte Region angebunden.

Aber auch über das Erleben des Landschaftsraums hinaus lässt sich Vieles entdecken, z.B. die „Villa Fortuna“ in Bornheim. Die gut erhaltenen Grundrisse und Überreste eines alten römischen Landhauses konnten durch die Integration in das Grüne C erhalten werden.

Teilprojekte wie Bürgergärten und Selbsterntefelder im Grünzug Buschdorf-Rosenfeld oder die „Gärten der Nationen“ in Sankt Augustin, in denen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur gemeinsam gärtnern, erhöhen die Lebensqualität in der Region. Solch praktische Ansätze, aber auch das In-Szene-setzen der Landschaft und zahlreiche Veranstaltungen (Vorträge, Fahrradtouren, Workshops etc.), tragen zur Bewusstseinsbildung im Natur- und Klimaschutz bei.

Der Region Köln Bonn e.V. unterstützt das Projektkonsortium bei der inhaltlichen Fortentwicklung des Grünen C und seiner räumlichen Verknüpfung innerhalb der Region.

Weitere Informationen: http://www.gruenes-c.de und http://www.klimaexpo.nrw

 Ansprechpartner: Jörg Hembach und Thomas Kemme

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Windtestfeld Grevenbroich wird Vorreiter im Klimaschutz

Das Windtestfeld Grevenbroich ist der 130. von 1.000 Schritten in die Zukunft, die die KlimaExpo.NRW bis zum Jahr 2022 aufzeigt. V.l.n.r.: Dr. Heinrich Dornbusch, Monika Krämer, MdL Lutz Lienenkämper. (Bild: Carsten Paul)

Seit 1998 betreibt die windtest grevenbroich gmbh (wtg) ein Windtestfeld mit dem Ziel, die neuesten Windenergieanlagen (WEA) zu errichten und technologisch umfangreich zu testen. Dieses Engagement wird jetzt als „qualifiziertes Projekt“ Teil der KlimaExpo.NRW.

 „Das Windtestfeld Grevenbroich zeigt in vorbildlicher Weise, wie Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam an Technologien arbeiten", erklärte MdL Lutz Lienenkämper, Mitglied im Kuratorium der KlimaExpo.NRW. „Es zeigt gleichzeitig hervorragend auf, wie für Nordrhein-Westfalen wichtige Innovationen für die Zukunftsbranche Windenergie entwickelt werden."

Monika Krämer, Geschäftsführerin der wtg, äußerte sich bei der Preisverleihung „stolz darauf, dass wir mit dem Betrieb unseres Testfeldes einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem wir mit unseren Dienstleistungen kontinuierlich die Weiterentwicklung der Windenergietechnologie erfolgreich unterstützen. Damit unterstützt das Windtestfeld den Ausbau der Windenergie in der Fläche im Binnenland."

Als Besonderheiten des Grevenbroicher Windtestgeländes hob Krämer hervor, „dass hier auf einer Abraumhalde des Braunkohletagebaus WEA für mittel- bis windschwache Standorte getestet werden. Auf allen anderen uns bekannten Testfeldern weltweit werden an flachen, windreichen Standorten, WEA für windreiche Küstenstandorte vermessen.“

Wichtig zu nennen sei auch, dass die wtg bisher in Grevenbroich 45 Arbeitsplätze geschaffen habe. Ideal sei der Standort auch wegen der Vielzahl von Hochschulen, mit denen gemeinsam Forschungsvorhaben vorangetrieben werden können, um WEA effizienter, leiser und langlebiger zu machen. Der Standort ist zu einer Schnittstelle für Forschung und Industrie geworden. „Das stärkt die Akzeptanz für die Technologie", erklärte Dr. Heinrich Dornbusch, Vorsitzender Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, bei der Übergabe „und damit den Ausbau der Erneuerbaren Energien."

Weitere Informationen: http://www.klimaexpo.nrw

Ansprechpartner: Jörg Hembach

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IKM lanciert umfangreiches Online-Tool zum Regionalmonitoring

Auf der diesjährigen IKM Herbst-Tagung in Essen wurde das „Regionale Monitoring 2015“ vorgestellt, dessen Einrichtung im Jahr 2014 in Mannheim/Ludwigshafen von den elf europäischen Metropolregionen in Deutschland (Mitglieder des IKM) beschlossen wurde.

Der Region Köln/Bonn e.V. ist gemeinsam mit der Metropole Ruhr im „Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland“ (IKM) vertreten. Der IKM ist ein Netzwerk, das den Erfahrungsaustausch, das Voneinander-Lernen und die Kooperation zwischen den deutschen Metropolregionen stärken möchte.

Grundlage für die Arbeit in den Metropolregionen und die Information von Partnern und interessierter Öffentlichkeit sind Daten – über Strukturen und Entwicklungen, Chancen und Probleme. Deshalb ist eine regelmäßige Zusammenstellung und verständliche Aufbereitung unerlässlich.

Mit dem nun installierten Statistik-Viewer können User zu elf Themenfeldern (z.B. Bevölkerung, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Verkehr, Tourismus) unter Einbezug von bis zu 40 Einzelindikatoren zu allen Metropolregionen in Deutschland statistische Werte und Informationen herausfiltern. Beim Regionalen Monitoring geht es weniger um ein weiteres Ranking als vielmehr um einen regional aggregierten Zahlenspiegel. Dieser wird regelmäßig fortgeschrieben. Die Darstellung reicht dabei von Regionen bzw. Teilregionen mit Binnendifferenzierung bis hinunter auf die Ebene ‚Kreis‘ und ‚Kreisfreie Stadt‘.

Das Tool eignet sich auch zur Nutzung auf mobilen Endgeräten (Tablets, Smartphones) und ermöglicht Partnern und der interessierten Öffentlichkeit einen statistischen Einblick in die deutschen Metropolregionen.

LINK zum Statistik-Tool

Ansprechpartnerin: Tatjana Masin

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Die Region Köln/Bonn zu Gast in London

v.l.n.r.:Carsten Weis Projektmanagement Regionalmarketing, Region Köln/Bonn e.V.; Victoria Appelbe Direktorin, Bundesstadt Bonn, Amt für Wirtschaftsförderung; Markus Zink Leiter Marketing, Scopevisio AG; Frauke Jenke Marketingmanagerin, Bundesstadt Bonn, Amt für Wirtschaftsförderung; Sebastian Feik Geschäftsführer, legitimis GmbH; Dr. Steffen Wendzel Fraunhofer Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE); Bild: Region Köln/Bonn e.V.

London: Gemeinsam mit der Region Ostwestfalen-Lippe und NRW.INVEST zeigt die Region Köln/Bonn Chancen für die britische Wirtschaft auf, die innovative Zukunftstechnologien mit sich bringen.

Das Land Nordrhein-Westfalen und die Regionen Köln/Bonn sowie OstWestfalenLippe (OWL) veranstalteten am 03. Dezember 2015 gemeinsam ein Fachforum für britische Unternehmen im Tower Bridge House in London. In der Region Köln/Bonn hat der ITK–Sektor (Informations- und Kommunikationstechnologie) eine große Bedeutung. Hier entstehen Lösungen für eine sichere digitale Welt. Global Player und eine dynamische Start-up-Szene entwickeln gemeinsam mit der Wissenschaft innovative IT-Anwendungen. Die landeseigene Wirtschaftsförderung NRW.INVEST und die regionalen Partner zeigten vor Ort Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für die britische Wirtschaft auf.

Im Panel der Region Köln/Bonn lag der Focus auf dem Thema „Secure Business Models for the Internet of Things”. Victoria Appelbe eröffnete in ihrer Funktion als Wirtschaftsförderin der Bundesstadt Bonn die Vortragsreihe der Region Köln/Bonn mit dem Beitrag „Place of Innovation: Secure Digital Economy in the Cologne/Bonn region“. Dr. Steffen Wendzel, Head of Smart Building Security beim Fraunhofer Institute for Communications, Information processing and ergonomics (FKIE) aus Wachtberg, vertiefte das Thema mit seinem Vortrag “Security in Smart Building Networks“.

Mit “Privacy by Design – challenge in an international context” ergänzte Sebastian Feik, CEO der legitimis GmbH in Bergisch Gladbach, die Runde, die durch den Vortrag von Markus Zink (Head of Marketing, Scopevisio AG, Bonn) zum Thema “Mittelstand 4.0” – the innovative driving force: Market cultivation for the SME market in Germany abgerundet wurde.

Beim anschließenden Pressegespräch und im weiteren Verlauf der Veranstaltung gab es zahlreiche Nachfragen zu Netzwerken und Kooperationsmöglichkeiten.

Weitere Informationen: www.nrwinvest.com

Kontakt: Carsten Weis

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Präsentieren Sie sich als Aussteller aus der Region Köln/Bonn auf der Messe "K 2016"

Die weltweit bedeutendste Messe der Kunststoff- und Kautschukindustrie präsentiert vom 19. bis zum 26. Oktober 2016 das gesamte Angebotsspektrum der Branche: vom neuesten Stand der Technik über wegweisende Innovationen bis hin zu visionären Entwicklungen. Die Region Köln/Bonn wird mit einem Gemeinschaftsstand vertreten sein.

Die Kunststoffindustrie ist eine der bedeutendsten Wirtschaftszweige in der Region Köln/Bonn. Eine durchgängige Wertschöpfungskette von Kunststofferzeugern und -verarbeitern sowie eine breite Wissenschafts-, Forschungs-, Weiterbildungs- und Dienstleistungslandschaft stehen für die Kompetenz und Exzellenz dieser Branche in unserer Region. 

Die Messe "K", die nur alle drei Jahre stattfindet, ist aufgrund ihrer quantitativen und qualitativen Leistungsmerkmale die zentrale Leitmesse weltweit. Das gilt sowohl für das Angebotsspektrum als auch für die Besucher. Auf der "K 2013" zeigten 3.215 Aussteller aus 59 Nationen – globale Marktführer wie auch junge Spin-offs – ihre Leistungsfähigkeit. Vor über 217.000 Fachbesuchern aus 108 Ländern wurden Produkte und Prozesse präsentiert und Themen diskutiert, die richtungsweisend für die Zukunft sind. 

Vom 19. bis zum 26. Oktober 2016 laufen auf dem Gelände der Messe Düsseldorf wieder alle Fäden zusammen. Schon jetzt besteht rege Nachfrage nach Präsentationsmöglichkeiten.

Die ideale Basis für Ihr Business: Nutzen auch Sie die "K 2016" als Marktplattform, um Informationen, Innovationen und Investitionen einem großen Fachpublikum zu präsentieren. Wir würden uns sehr freuen, Sie zur "K 2016" als Partner auf dem Gemeinschaftsstand der Köln/Bonn begrüßen zu dürfen.

Wenn Sie teilnehmen möchten oder Fragen haben, wenden Sie sich an unseren zuständigen Projektmanager Carsten Weis.

Weitere Informationen: K 2016

Kontakt: Carsten Weis

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Attraktive Immobilienprojekte auf der EXPO REAL 2015 in München vorgestellt

Die Region Köln/Bonn präsentierte sich auf der EXPO REAL in München, dem wichtigsten Branchentreff der europäischen Immobilienwirtschaft, mit einem der größten Gemeinschaftsstände.

Unter dem Titel „Metropolregionen in der Immobilienwirtschaft – das Rheinland auf dem Weg“ eröffneten Ute Berg, Dezernentin für Wirtschaft und Liegenschaften der Stadt Köln, Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Erik Werdel, Kreisdirektor des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie Jürgen Nimptsch, ehemaliger Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn den Gemeinschaftsstand der Region Köln/Bonn und verdeutlichten, dass das Rheinland beste Perspektiven für Investitionen und hochkarätige Projektentwicklungen zu bieten hat.

1.707 Aussteller präsentierten ihr Angebot rund um Immobilien und Investitionen 37.857 Teilnehmern aus 74 Ländern. Präsentiert wurden Flächen für jeden Bedarf: Gewerbeflächen für Unternehmensansiedlungen und -verlagerungen sowie moderne Gewerbe- und Einzelhandelsimmobilien.

Mit hochwertigen Projekten bietet die Region Köln/Bonn ausgezeichnete Perspektiven für Investoren und Projektentwickler. Der breite Branchenmix des Standorts sorgt für Stabilität und eine kontinuierliche Marktentwicklung. Eine leistungsfähige Infrastruktur und eine optimale Anbindung ermöglichen schnelle Verbindungen weltweit. Die attraktive Lage mit hoher Lebensqualität, eine starke Wirtschaft, vielfältige Netzwerke und der Zugang zu hochqualifizierten Arbeitskräften sprechen für die Region Köln/Bonn.

Innerhalb der Region hatten sich der Rhein-Erft-Kreis, die Stadt Leverkusen, der Rheinisch-Bergische Kreis sowie der Oberbergische Kreis partnerschaftlich unter dem Motto „Der Speckgürtel von Köln“ zusammengeschlossen. Der Speckgürtel von Köln liefert durch eine optimale Infrastruktur alle Vorteile, die auch die Stadt Köln zu bieten hat, ergänzt durch den unmittelbaren Freizeitwert, der den Rhein-Erft-Kreis, die Stadt Leverkusen, den Rheinisch-Bergischen Kreis sowie den Oberbergischen Kreis auszeichnet. 

Kontakt: Carsten Weis

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Region Köln/Bonn e.V. jetzt auch auf Facebook aktiv

Der Zweiklang „freiwillig-verbindlich“ prägt schon lange die Zusammenarbeit von Partnern aus der Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund möchte sich der Region Köln/Bonn e.V. auch virtuell mit seinen Mitgliedern und Partnern vernetzen und über die sozialen Medien die für die Region relevanten Themen verbreiten.

Im Sinne einer kooperativen Zusammenarbeit – auch im Netz – „liken“ und „teilen“ wir gerne Beiträge unserer Mitglieder und Partner, freuen uns aber auch über „Gefällt mir“-Klicks für unseren Facebook-Auftritt! Schauen Sie doch mal rein unter: http://www.facebook.com/region.koeln.bonn

Kontakt: Julia Friedek

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Weihnachtsgrüße

 

 

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