Tourismus und Naherholung in der Region Köln/Bonn

Post-Corona Studie zu regionalen Besucherströmen und deren Lenkung

Die Region Köln/Bonn sieht sich aktuell und verstärkt durch den Ausbruch der Corona-Pandemie mit einem stark beschleunigten bzw. weiter veränderten Verhalten der Bevölkerung im Bereich Naherholung und Tourismus konfrontiert. So waren im vergangenen Jahr häufig Übernutzungen von Naherholungs- und touristischen Infrastrukturen zu verzeichnen sowie teilweise ein „Überlaufen“ von einzelnen Hotspots der Naherholung und des Tagestourismus innerhalb der Region. Es ist davon auszugehen, dass sich die starke (Über-)nutzung der regionalen Freizeit- und Erholungsräume auch nach der Pandemie durch Faktoren wie dem Klimawandel sowie veränderte Konsum- und Freizeitbedürfnisse fortsetzen wird. Dies führt in einer Wachstumsregion wie der Region Köln/Bonn zu der Notwendigkeit einer aktuellen und perspektivischen Bewertung von Situation und Entwicklung.

Aus diesem Anlass hat sich die Kooperationsrunde Tourismus/Naherholung des Region Köln/Bonn e.V. unter Federführung des Naturparks Rheinland dazu entschlossen, im Rahmen einer Untersuchung/Studie eine inhaltlich-thematische sowie raumfunktionale Betrachtung der aktuellen Lage durchzuführen. Es soll zum einen betrachtet werden, in welchen räumlichen Zonen welche Phänomene von naturbezogener Naherholung und Tourismus auftreten. Zum anderen soll erfasst werden, wie sich deren Nutzung unter pandemischen Bedingungen verändert hat bzw. welche Veränderungen zukünftig zu erwarten sind. Ferner werden Empfehlungen formuliert, welche zukünftigen Maßnahmen der Besucherlenkung getroffen werden können.

Mit der Erarbeitung der Studie wurde im Frühjahr das Institut für Natursport und Ökologie der Deutschen Sporthochschule Köln beauftragt. Erste Ergebnisse werden Ende Juli 2021 erwartet.

18.5.2021