© Region Köln/Bonn e.V., Ralf Schumann

Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier

Das Revier steht vor gewaltigen wirtschaftsstrukturellen und räumlichen Umbauaufgaben, in denen Herausforderung und Chancen zugleich liegen.

Durch den beschlossenen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung hat die Dynamik der Prozesse im Raum in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Es gilt daher, eine ambitionierte Zukunft für den Raum aufzuzeigen und die Region zukunftsfähig aufzustellen.

Die Mitwirkung an einem präventiven Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier, unter anderem im Rahmen des Strukturprogramms Regionale 2010, gehört schon seit vielen Jahren zu den Arbeitsfeldern des Region Köln/Bonn e.V. Neben der Begleitung der Gesamtentwicklung unterstützt der Verein interkommunale Kooperationen und Tagebauumfeldverbünde, z.B. den Zweckverband :terra nova, den Zweckverband LandFolge Garzweiler oder die Tagebauumfeldinitiative Hambach bei ihrer Arbeit. Zudem unterstützt der Region Köln/Bonn e.V. strukturrelevante und regionalbedeutsame Projektvorhaben im Revier auf dem Gebiet der Region Köln/Bonn, wie die Ansiedlung des Campus Rhein-Erft der TH Köln in Erftstadt.

Schnittstellen zur Zukunftsagentur Rheinisches Revier

Maßgeblicher strukturpolitischer Akteur zur Gestaltung des Strukturwandels im Rheinischen Revier ist die Zukunftsagentur Rheinische Revier (ZRR) Zur Unterstützung der ZRR GmbH bei der Entwicklung eines Wirtschafts- und Strukturprogramms (WSP) wurden im Jahr 2019 so genannte Revierknoten installiert, zu denen auch der Region Köln/Bonn e.V. zählt. Aufgabe der Revierknoten ist es - treuhänderisch und zeitlich begrenzt - gemeinsam mit den regionalen Akteuren Inhalte, Ziele, Strategien und Konzepte in relevanten Zukunftsfelder zu erarbeiten und als Teilbeiträge in das zu erarbeitende Strukturprogramm für das Rheinische Revier einzuspeisen.

Internationale Bau- und Technologieausstellung

Der Region Köln/Bonn e.V. ist in dem Zusammenhang als Revierknoten Internationale Bau- und Technologieausstellung (IBTA) mit der Aufgabe betraut worden, bis 2022  ein Konzept für eine mögliche Internationale Bau- und Technologieausstellung im Rheinischen Revier in Rückkopplung mit regionalen und externen Fachexperten zu entwickeln und damit eine Konzept- und Entscheidungsgrundlage für die Region und das Land NRW zur Durchführung der IBTA zu schaffen.  

Kontakt:

Jens Grisar
Tel.: +49 221 925477-40
grisar[at]region-koeln-bonn.de

Jan Danielzok
Tel.: +49 221 925477-56
danielzok[at]region-koeln-bonn.de

Weitere Informationen:

Download:

Wirtschafts- und Struktprogramm (1.0) pdf, 5 MB

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