01.11.2021

H2Werkstatt eröffnet: Ein großer Schritt in Richtung Klimaneutralität

Am 30. Oktober 2021 haben die Landräte Stephan Santelmann, Rheinisch-Bergischer Kreis, und Jochen Hagt, Oberbergischer Kreis, sowie Dezernent Alexander Lünenbach von der Stadt Leverkusen die neu gegründete H2Werkstatt RheinBerg auf dem Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach eröffnet. Sie gilt als Vorstufe zum geplanten H2Kompetenzzentrum RheinBerg.

Mit dem gemeinschaftlichen Projekt sollen die Kräfte für den Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft in der Region gebündelt werden. Ziel ist die Etablierung einer Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff von der Produktion über die Speicherung und Verteilung bis hin zur Anwendung. Die zentrale Aufgabe der H2Werkstatt Rheinberg unter Federführung des Rheinisch-Bergischen Kreises ist die Identifizierung regionaler Organisationen und Unternehmen, um diese in einem selbst organisierten Netzwerk zusammenzubringen. Die Integration von Forschung und Lehre und der damit einhergehende Wissenstransfer zum Thema Wasserstoff soll die Netzwerkbildung zusätzlich begleiten. Bis Ende 2023 soll die H2Werkstatt Rheinberg die vorhandenen Kompetenzen und die beteiligten Akteur*innen verbinden und den Weg zu einem H2Kompetenzzentrum RheinBerg ebnen.

Die H2Werkstatt soll zudem als Schnittstelle zwischen Rheinschiene und dem Bergischen Land dienen, weshalb die Kooperation auch weiteren Partner*innen offensteht und auf zusätzliche Gebietskörperschaften der Region ausgeweitet werden kann. Mit der Gründung der H2Werkstatt gehe man, laut Landrat Jochen Hagt, einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen, klimaneutralen und kohlenstoffarmen Ausrichtung von Wirtschaftsabläufen in der Region.

Einen wichtigen Anker für dieses Vorhaben bildet auch das Leuchtturmprojekt „Grüner Mobilhof GL“ der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand. Ziel des Projektes ist die Einrichtung eines emissionsarmen Betriebshofs, der die Betankung von Bussen mit Wasserstoff und Bioerdgas ermöglicht. Es gilt die hierbei gewonnen Erfahrungen und Entwicklungen zu vervielfältigen und in der Region auszurollen.


© Anton Luhr