12.11.2021

Fachkonferenz „EFRE NRW – Bilanz und Ausblick“des Landeswirtschaftsministeriums NRW am 12. November 2021

Auf Einladung von Staatssekretär Dammermann, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, fand am 12. November 2021 die Konferenz „EFRE NRW – Bilanz und Ausblick“ in den Rheinterrassen Düsseldorf statt.

Die Veranstaltung begann mit einem Rückblick auf die Förderperiode 2014-2020 und veranschaulichte die Bedeutung des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) für Nordrhein-Westfalen. In einer Podiumsdiskussion kamen Vertreter*innen aus Wirtschaft, Forschung und Kreativwirtschaft im Austausch mit dem Staatssekretär und Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher, Bezirksregierung Düsseldorf, zu Wort, berichteten über ihre Erfahrungen mit dem EFRE und nahmen Stellung zu Fragen und Anregungen aus dem Kreis der Konferenzteilnehmer*innen.

Im Rahmen der Konferenz fand außerdem die Preisverleihung des Wettbewerbs EFRE.Stars.Nordrhein-Westfalen statt, mit dem EFRE-geförderte Projekte der digitalen und grünen Transformation ausgezeichnet wurden. Die von einer Jury zuvor ausgewählten fünf Siegerprojekte stellten in kurzen Beiträgen ihre erfolgreiche Umsetzung vor und wurden vom Publikum auf die Plätze des Siegertreppchens gewählt. Eines der Projekte stammt aus der Region Köln/Bonn: Das Projekt EnerScale, welches sich mit der Entwicklung von flexiblen Solarzellen befasst.

Abschließend wurde ein Ausblick auf die kommende EU-Förderperiode 2021-2027 gegeben. Der Entwurf des Operationellen Programms des Landes NRW soll im Dezember bei der Europäischen Kommission eingereicht werden. Die Genehmigung durch die Kommission erfolgt nach aktuellem Zeitplan im April/Mai 2022.

Bereits am Vormittag hatte der Region Köln/Bonn e.V. als Mitglied des EFRE-Begleitausschusses an der 16. Ausschusssitzung zum EFRE.NRW 2014-2020 teilgenommen. Im Begleitausschuss sind gesellschaftliche Gruppen des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die öffentliche Verwaltung aus EU, Bund und Land vertreten. So soll zum einen die Transparenz aller Verfahren gewährleistet aber auch den hohen Anforderungen der Europäischen Union an Planung, Durchführung und Kontrolle der Finanzen Rechnung getragen werden.


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