05.09.2022

2. Wohnbaukonferenz der Kreissparkasse Köln

Am 5. September 2022 fand die zweite Auflage der von der Kreissparkasse Köln veranstalteten Wohnbaukonferenz im Maternushaus in Köln statt und brachte Entscheider*innen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft zusammen. Bei der Konferenz wurden unter Beteiligung des Region Köln/Bonn e.V. aktuelle geoökonomische Entwicklungen, Entwicklungen auf den Immobilienmärkten der Region Köln/Bonn sowie Fragestellungen zur nachhaltigen Siedlungsentwicklung thematisiert.

Nach der Begrüßung durch Udo Buschmann, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Köln, informierte Prof. Dr. Carsten Wesselmann, Chefvolkswirt der Kreissparkasse Köln, die Anwesenden über aktuelle und prognostizierte Auswirkungen der geoökonomischen Zeitenwende und steigender Energiekosten auf Inflation und Zinsen.

Auf die Ausführungen von Prof. Dr. Wesselmann bezugnehmend, erläuterte Matthias Wirtz, Leiter Research KSK Immobilien GmbH, in seinem Vortrag „Neue und alte Herausforderungen für die regionalen Immobilienmärkte“ die Preisentwicklungen bei Immobilien und Baukosten und verdeutlichte den Mangel an Wohnraumangeboten besonders entlang der Rheinschiene. Diese Negativtrends seien zwar nicht erst mit der Coronakrise und dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine entstanden, hätten aber durch diese Ereignisse nochmals zusätzlich an Dynamik gewonnen. Es sei ein intensiver Dialog innerhalb der Region nötig, um dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum entgegenzuwirken.

Anschließend gab Dr. Reimar Molitor, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Region Köln/Bonn e.V., anhand konkreter Beispiele Einblicke in Standorte und Qualitäten nachhaltiger Siedlungs- und Quartiersentwicklung in der Region Köln/Bonn. Der Region Köln/Bonn e.V. erarbeitet mit dem Agglomerationsprogramm einen konkreten strategischen Handlungsrahmen für eine zukunftsfähige Raumentwicklung in der Region Köln/Bonn und unterstützt die Kreise und Kommunen bei der Entwicklung regionaler Vorbildprojekte u.a. für eine nachhaltige Siedlungs- und Quartiersentwicklung. Ziel ist es, in den nächsten Jahren noch stärker solche regionalen Modell- und Best-Practice-Projekte zu identifizieren und zu befördern sowie einen Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch der Projektträger*innen in der Region entlang dieser regionalen Vorbilder zu organisieren.

Zudem war der Region Köln/Bonn e.V. mit einem eigenen Stand vor Ort, informierte über die Arbeitsbereiche des Vereins und stand den Teilnehmenden für Fragen und Gespräche zur Verfügung.


© Region Köln/Bonn e.V.